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Basketball: Lok Bernau verliert knapp bei den Herzögen Wolfenbüttel

Nächstes Heimspiel: Samstag, 20.10. um 19.00

Bernau (Barnim): Der SSV Lok Bernau muss weiter auf den ersten Auswärtssieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB warten. Die Bernauer verloren am Samstag beim MTV Herzöge Wolfenbüttel knapp 79:82 (40:38).

Das Spiel war wie erwartet bis zum Ende offen und hart umkämpft. Lorenz Brenneke war mit 18 Zähler bester Punktesammler der LOK Bernau.

Die Bernauer Basketballer kehren auch vom zweiten Auswärtsspiel der Saison in Wolfenbüttel ohne Punkte heim. LOK-Coach René Schilling musste dabei kurzfristig auf Malte Delow wegen einer Handprellung verzichten. Zu neunt angereist, starteten für Bernau: Bennet Hundt, Nicolai Simon, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev und Lorenz Brenneke.

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Das Spiel war von Beginn an umkämpft, Punkte waren in den ersten Minuten auf beiden Seiten eher Mangelware. Mit einem 8:0-Lauf weckten die Herzöge die LOK dann auf (8:18, 9. Minute). In der letzten Minute des 1. Viertels kam die Bernauer Offensive ins Rollen und konterte mit Kovalev, Mattisseck und Hundt zum 16:20. Beide Teams lieferten sich einen umkämpften Schlagabtausch und den Zuschauern in der Lindenhalle Wolfenbüttel ein spannendes Spiel. Auf Wolfenbütteler Seite waren es immer wieder Moritz Hübner (21 Punkte) und Niklas Bilski (19 Punkte), die eine Antwort auf die Bernauer Angriffe fanden. Jonas Mattisseck sorgte vor der Halbzeit für die knappe 40:38 Führung der LOK.

Nach dem Seitenwechsel kassierte Bernau direkt einen umjubelten 12:0-Lauf der Gastgeber. Vier Minuten lang blieb die LOK ohne Punkte (40:50, 24. Minute). Erst ein Dreier von Nicolai Simon erlöste die Bernauer Fans in der Halle. Die mühsame Aufholjagd ging weiter. Bis zum Schlussviertel verkürzte Bernau den Rückstand wieder auf fünf Punkte. Nach einem Buzzer-Dreier von Robert Kulawick mit der Viertelsirene stand es nur noch 57:62. Bernaus bester Offensivposten Lorenz Brenneke (18 Punkte) eröffnete die letzten zehn Minuten mit einem Dreier und schockte die Herzöge kurz darauf mit einem Dunking. Innerhalb von einer Minute war die Partie wieder ausgeglichen (62:62, 31. Minute). Zwar wechselte ständig die Führung, aber Bernau schaffte sich ein kleines Polster. Punkte von Mattisseck und Brenneke brachten Bernau eine Minute vor Schluss mit 79:75 in Stellung. Wolfenbüttel behielt vor der stimmungsvollen Kulisse die Nerven, traf prompt zwei Dreier und kippte das Momentum. Der letzte Bernauer Angriff mit einem Wurf von Robert Kulawick traf zwar den Korb, allerdings erst nach abgelaufener Angriffszeit. Mit 79:82 musste sich LOK BERNAU bei den Herzögen Wolfenbüttel knapp geschlagen geben.

LOK-Coach René Schilling war nach der dritten Saisonniederlage enttäuscht, sah aber auch positive Entwicklungen. „Es gab einige Sachen, die wir wirklich gut gemacht haben. Das werden wir genauso ansprechen, wie auch die Fehler, die uns am Ende ein besseres Ergebnis gekostet haben.“

Ein weiterer Wermutstropfen der Niederlage ist die Verletzung von Hendrik Drescher im Spiel. Das ALBA-Talent hatte sich im dritten Viertel ohne Fremdeinwirkung das Knie verdreht. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

An den kommenden beiden Wochenenden erwartet die Bernauer wieder ein Heimspieldoppelpack. Zunächst gastieren am Samstag um 19.00 Uhr die VfL SparkassenStars Bochum in der Erich-Wünsch-Halle. Eine Woche später am 28.10. (Sonntag) steht dann das Heimspiel gegen die EWE Baskets Juniors Oldenburg an.

Viertelstände: 16:20, 40:38, 57:62, 79:82

Punkteverteilung: Lorenz Brenneke (18 Punkte), Jonas Mattisseck (16), Robert Kulawick (14), Bennet Hundt (13), Nicolai Simon (9), Khris Lane (5), Konstantin Kovalev (3), Kresimir Nikic (2), Hendrik Drescher (0)

Redaktion: Ricardo Steinicke

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