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Hehler und Fahrzeugdiebe im Visier – Großkontrollen der Brandenburger Polizei

Infos der Polizeidirektion Ost

Bernau / Brandenburg: An drei Tagen kontrollierten Beamte der Polizeidirektion Ost etwa 1.800 Fahrzeuge und etwa 2.100 Personen an verschiedenen Kontrollstellen.

Sinn und Zweck der Einsatzmaßnahmen, die vom 19. – 21. Oktober andauerten, war die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. Insgesamt stellten die Uniformierten so 21 Straftaten fest. Zudem erfolgten 20 Sicherstellungen, darunter etwa gestohlene Fahrzeuge, entwendete Katalysatoren oder unrechtmäßig erworbene Motorräder.

Seitens der Polizei heisst es hierzu: „Vom 19.10.2021 bis zum 21.10.2021 führten Beamte der Direktion Ost einen umfangreichen Einsatz zur Bekämpfung der grenzüberschreitender Kriminalität durch. Auch in der Direktion Süd sowie in den Bundesländern Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern fanden während dieser Zeit Komplexkontrollen statt. Werden Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen doch als Transitländer für die internationale Verschiebung von Diebesgut genutzt. Darüber hinaus waren Bundespolizisten, Kolleginnen und Kollegen der Berliner Polizei und Zöllner an den Maßnahmen beteiligt.

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Sowohl auf Autobahnen als auch Bundes- und Landstraßen und nicht zu vergessen manchem Schleichweg von der Uckermark bis Spree-Neiße sind Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen worden. Dabei ging es nicht nur um die Feststellung und Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Ebenso standen die Gewinnung neuer Erkenntnissen hinsichtlich der Verbringung gestohlener Güter sowie der illegalen Migration auf der Agenda der Mitwirkenden.

In der Direktion Ost waren sieben und in der Direktion Süd täglich bis zu drei Kontrollstellen eingerichtet worden. Dabei besahen sich die Beamten circa 1.800 Fahrzeuge und etwa 2.100 Personen einmal etwas näher. Insgesamt stellten die Uniformierten so 21 Straftaten fest. Zudem erfolgten 20 Sicherstellungen.

Die Sachverhalte erwiesen sich von unterschiedlichster Natur. Angefangen bei diversen Delikten im Straßenverkehr, wie fehlender Fahrerlaubnis oder dem Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel (bis zu einer Promillezahl von 1,78) sind den beteiligten Kolleginnen und Kollegen ebenso gestohlene Fahrzeuge und Gegenstände ins Netz gegangen.

Für die Polizeidirektionen Ost und Süd gibt es einige durchaus herausragende Vorfälle zu berichten.

Ein Auszug:

In Küstrin-Kietz (Märkisch-Oderland) stoppte das Haltesignal von Polizeibeamten am frühen Vormittag des 19.10.2021 einen Renault Talisman mit deutschem Kennzeichen. Im Wagen fanden sich nicht nur zwei Insassen sondern auch vier Katalysatoren, zu deren Herkunft das Duo keine wirklich schlüssige Erklärung fand. Die 23 und 24 Jahre alten Herren wurden vorläufig festgenommen.

Wenig später klickten in Altglietzen (wiederum Märkisch-Oderland) die Handfesseln. Diesmal traf es einen 26-Jährigen, der in einem gestohlenen Wohnmobil in Richtung Bundesgrenze unterwegs gewesen war. Das Fahrzeug, dessen Besitzer den Diebstahl noch gar nicht bemerkt hatte, gehörte eigentlich nach Potsdam. Am Folgetag erließ ein Richter Haftbefehl gegen den jungen Mann.

211019 gestohlenes Wohnmobil Altglietzen 2Gestohlenes Wohnmobil – Festnahme (Foto: Polizei Brandenburg / Till Hille

In Grimme im Landkreis Uckermark entdeckten Polizisten am selben Morgen einen Audi A4 mit Heidelberger Kennzeichen, dessen Fahrer zuvor an einer Kontrollstelle durchgebrochen war. Das Auto hatte der mutmaßliche Hehler kurzerhand auf einem Feldweg abgestellt. Dagegen konnte in Angermünde (Uckermark) ein 52-jähriger Mann festgenommen werden, der einen VW T5 steuerte. Wie sich herausstellte, ist der Wagen in Berlin von einem Parkplatz abhanden gekommen. Ein Richter hat inzwischen ebenfalls Haftbefehl gegen den Delinquenten erlassen.

Am Folgetag musste ein 38-jähriger Mann 200 Stangen Zigaretten abgeben, welche er in einem Ford Mondeo gebunkert hatte. Die Polizeikelle setzte seiner Fahrt auf der B2 bei Tasdorf (Märkisch-Oderland) ein vorläufiges Ende. Zollbeamte übernahmen den Fall und dessen weitere Bearbeitung. Gegen 05:00 Uhr war auf der BAB 12, an der Anschlussstelle Briesen (Oder-Spree), die Reise eines Opel Vivaros beendet, auf dessen Ladefläche sich ein Motorrad der Marke Yamaha fand. Das Krad war noch mit Berliner Kennzeichen ausgestattet gewesen. Obendrein ist der 24 Jahre alte Fahrer bereits mit Eigentumsdelikten bekannt geworden. Nach einiger Zeit kam dann die Gewissheit, dass auch dieses Motorrad in Diebeshand gefallen war. Der mutmaßliche Langfinger wird sich nun Kriminalisten gegenüber erklären müssen.

Am 21.10.2021 nahmen Polizisten schließlich in der Ortslage Jamlitz (Dahme- Spreewald) einen 41 Jahre alten Mann fest, der einen gestohlenen Audi A6 Avant steuerte. Vertreter der betroffenen Firma vermuteten den Wagen zu dieser Zeit noch am vorherigen Abstellort in Magdeburg.“

Regionale Tages-Meldungen der Polizeidirektion Ost / PI Barnim

Eberswalde – Gartenlaube aufgebrochen

Am 20. Oktober zeigte der Besitzer eines Kleingartens an, dass in der Nacht zum 19. Oktober unbekannte Täter in seine Gartenlaube eingebrochen seien. Das Gartengrundstück gehört zu einer Kleingartenanlage an der Georg-Friedrich- Hegel-Straße. Nach ersten Erkenntnissen fehlt nichts aus dem Innenraum. Der Schaden an der Eingangstür beträgt geschätzte 500 Euro.

Basdorf – Radfahrerin bei Unfall verletzt

Wegen eines Vorfahrtsfehlers stießen am 20. Oktober, gegen 9.30 Uhr, ein PKW Mercedes und eine Radfahrerin in der Prenzlauer Straße in Höhe eines Lebensmittelmarktes zusammen. Die Fahrradfahrerin 53- jährige Fahrradfahrerin wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gefahren. Um ihr Fahrrad kümmerte sich eine Verwandte.

Klosterfelde – Werkzeug aus Transporter gestohlen

In der Nacht zum 20. Oktober verschwanden aus einem Transporter zwei Trennschleifer, ein Akkuschrauber und eine Handkreissäge. Das Firmenfahrzeug stand in der Seegestraße. Erst auf der Baustelle in Vogelsdorf bemerkte der Mitarbeiter, dass die Werkzeuge fehlen. Zur Schadenshöhe liegen keine Angaben vor.

Bernau b. Berlin – Hakenkreuze angebracht

Der Polizei wurde am 20.10.21 bekannt, dass vermutlich schon am Abend des 17. Oktober zwei Hakenkreuze in einer Größe von ca. 10×10 cm auf zwei Verkehrszeichen in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße aufgebracht wurden. Nach Anzeigenaufnahme und Dokumentation sind die Hakenkreuzschmierereien beseitigt worden.

Bernau b. Berlin – Automaten aufgebrochen

Unbekannte haben in der Nacht des 20.10.21 in der Johann-Friedrich—A.-Borsig- Straße gewaltsam Automaten einer gewerblichen Einrichtung aufgebrochen und
Seite 4 Pressemitteilungen Polizeidirektion Ost 21.10.2021
Bargeld in unbekannter Höhe entwendet. Vor Ort fertigten Polizeibeamten eine Strafanzeige und sicherten Spuren. Die Kriminalisten der Inspektion Barnim werden in diesem Sachverhalt weitere Ermittlungen führen.

Ahrensfelde, Blumberg – Hauseingangstür hielt dem Einbruchsversuch stand

Unbekannte verschafften sich am 20.10.21 Zugang zu einem Grundstück in der Freienwalder Chaussee und versuchten die Eingangstür zum Einfamilienhaus gewaltsam aufzubrechen. Das gelang nicht. Zeugen beobachteten in unmittelbarer Nähe zum Haus einen weißen Transporter mit vier unbekannten männlichen Personen. Ob diese im Zusammenhang mit dieser Tathandlung stehen, ermitteln jetzt die Kriminalisten der Inspektion Barnim.

Rüdnitz – Versuchter Einbruch in einen Wohnwagen

Der Polizei wurde am 20.10.21 mitgeteilt, dass Unbekannte versuchten in einen in der Bernauer Straße abgestellten Wohnwagen einzudringen. Dabei wurde die Tür zum Wohnwagen beschädigt und es entstand ein Schaden von ca. 200,-Euro. Weitere Ermittlungen führt die Polizei der Inspektion Barnim.

Ahrensfelde, Eiche – Smartphones entwendet

Unbekannte betraten in den Nachmittagsstunden des 20. Oktober ein Geschäft in der Landsberger Chaussee und rissen bei passender Gelegenheit drei Smartphones von ihrer Sicherung ab und flohen in Richtung Berlin-Hellersdorf. Es entstand ein Schaden von ca. 2.500,-Euro. Vor Ort sicherten Polizeibeamte der Inspektion Barnim Spuren und nahmen die Ermittlungen auf.

Bernau b. Berlin – Verbale Streitigkeiten führten zu einer gefährlichen Körperverletzung

Polizeibeamte wurden am Abend des 20.10.21 in die Karl-Marx-Straße gerufen. Nach verbalen Streitigkeiten zwischen drei Männern im Alter zwischen 28 und 41 Jahren setzte einer der Männer Pfefferspray gegen die beiden anderen ein. Einer der besprühten Männer versuchte den Angreifer zu schlagen, verfehlte ihn aber. Hinzugezogene Rettungskräfte versorgten vor Ort die Verletzungen und die Polizeibeamten nahmen Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter Körperverletzung auf.

Verwendete Quellen: Polizeidirektion Ost / Polizeiinspektion Barnim. Um Fehlformulierungen zu vermeiden, haben wir die  Meldungen im Wortlaut belassen.

 

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