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Barnim: Polizei kontrollierte Motorräder am Werbellinsee

Info der PD Ost / PI Barnim

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Verkehr Bernau: Stau im Bereich Jahnstraße/Mühlenstraße – Grund sind Schachtsanierungen
S-Bahn S2: Bis 17. August 2020 SEV bei der S2 zwischen Bernau und Buch Info
Verkehrshinweis: Bis zum 15. August ist die Ortsdurchfahrt Melchow gesperrt
Covid-19: Mund- und Nasenschutz in Läden und ÖPNV weiterhin Pflicht. Beitrag
Neue Verordnungen: Alle Vorgaben zur aktualisierten Eindämmungsverordnung ab 27. Juni – Beitrag
Wetter am Montag: Anfangs stark bewölkt, später Auflockerungen bei bis zu 23 Grad

Bernau – Werbellinsee: Mit Beginn der sommerlichen Jahreszeit zieht es immer mehr motorisierte Zweiräder auf die Straße. So auch am vergangenen Samstag.

Gerade der Barnim bietet hier tolle Strecken um Fahrtwind und Freiheit zu genießen. Leider überschätzen sich hier zahlreiche Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, sodass es immer wieder zu teils schweren Unfällen oder zu erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen kommt.

Um den entgegenzuwirken, kontrolliert die Barnimer Polizei regelmäßig an Unfallschwerpunkten im Landkreis. So auch am Samstag am Werbellinsee. Im Fokus standen z.B. am Kontrollpunkt in der Seerandstraße, Geschwindigkeit und technische Veränderungen an den Zweirädern.

Wie die Polizeidirektion Ost mitteilte, wurden an den Kontrollstellen insgesamt 13 Geschwindigkeitsverstöße geahndet. Neben Pkw-Fahrern, welche die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten, wurden auch gegen Motorradfahrer Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Unter anderem wurde auf der Seerandstraße ein Motorrad mit 100 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen. Weiterhin unterzogen die Einsatzkräfte diverse Motorräder einer entsprechenden technischen Begutachtung. Gravierende Verstöße wurden an diesem Tag nicht festgestellt. Die Kontrollierten zeigten für die Einsatzmaßnahmen der Polizei Verständnis, nachdem ihnen die Hintergründe und Probleme der betroffenen Ämter, Gemeinden sowie deren Anwohner erläutert wurden.

Hintergründe:

Bestimmte Straßenabschnitte im Landkreis Barnim sind durch übermäßig starke Nutzung, einhergehende Lärmentwicklung sowie deutlich überhöhte Geschwindigkeit durch Motorradfahrer wiederholt in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Barnim sind das insbesondere die Landesstraße 29 zwischen den Ortslagen Liepe und Oderberg, die Landesstraße 291 zwischen den Ortslagen Eberswalde und Liepe sowie die Landesstraße 220 zwischen den Ortslagen Eichhorst und Joachimsthal entlang des Westufers des Werbellinsees.

Diese Straßenabschnitte erfreuen sich auf Grund ihres Streckenprofils durch lange Geraden gepaart mit kurvenreichen Passagen, unter Motorradfahrern auch überregional großer Beliebtheit. Weitere polizeiliche Schwerpunkte bilden Ortschaften, in welchen sich Anfahrtsstrecken befinden, um die oben genannten Straßenabschnitte zu erreichen. Zahlreiche Bürgerbeschwerden in den zurückliegenden Jahren, welche insbesondere auf der hohen Lärmbelästigung basieren, bilden hier die Grundlage für polizeiliche Maßnahme in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart.

Trotz wiederkehrender Präventionsmaßnahmen, welche insbesondere zur Sensibilisierung von Motorradfahrern, aber eben auch allen sonstigen Fahrzeugführern angedacht sind, ereignen sich nach wie vor teils schwerste Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Motorradfahrern. Hierbei treten Motorradfahrer sowohl als Geschädigte als auch Verursacher auf. Im letzteren Fall wurde als Hauptunfallursache die nicht an den Straßenverlauf angepasste Geschwindigkeit ermittelt. – Quelle: Polizeidirektion Ost

Weitere Meldungen der Polizei

Wandlitz – Kradfahrer nach Unfall schwer verletzt

Am 10.05.2020, gegen 14:45 Uhr, kam es auf der B273, in Höhe Parkplatz Liebnitzsee zu einem Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache stießen ein PKW VW mit einem Krad BMW zusammen. Bei dem Unfall stürzte der 57-jährige Kradfahrer mit seiner 58-jährigen Sozia. Beide zogen sich schwere Verletzungen zu und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden belief sich auf ca. 18.000 Euro.

Bernau – Fahrer blieben unverletzt

In der Schönower Chaussee kam es am 11.05.2020, gegen 9 Uhr, zu einem Verkehrsunfall. Dort stießen aus bislang ungeklärter Ursache ein PKW Skoda und ein PKW VW zusammen. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. Ihre Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 6.000 Euro.

BAB11, Rastplatz Buckowsee- West – Ohne Versicherungsschutz unterwegs

Mit einem PKW VW waren drei Männer aus Serbien am Sonntag auf der BAB11 in Richtung Berlin unterwegs. Am Rastplatz Buckowsee- West wurden sie aus dem Verkehr gezogen und von der Polizei kontrolliert. Die erste Prüfung des Fahrzeugs brachte zu Tage, dass dieses weder versichert, noch zugelassen war. Die Polizei stellte die Zulassungsbescheinigung des PKW sicher. Der Fahrer legte dann einen Reisepass vor, der nur zu touristischen Zwecken taugte, doch der Mann geht in Deutschland einer Erwerbstätigkeit nach. Mehrere Anzeigen waren die Folge der Kontrolle. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Eberswalde – Ohne Fahrerlaubnis unterwegs

In den späten Sonntagnachmittagsstunden kam es im Kopernikusring zu einem Verkehrsunfall. Dort befuhr der Fahrer eines PKW Mazda die Fahrbahn, als er aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von seiner Fahrspur abkam und gegen einen parkenden PKW Renault stieß. Der Sachschaden wurde mit ca. 5.000 Euro angegeben. Bei der anschließenden Unfallaufnahme konnte der 22-jährige Fahrer des PKW Mazda den Beamten keine Fahrerlaubnis vorlegen.

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Verwendete Quellen: Polizeidirektion Ost / Polizeiinspektion Barnim

 

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