Anzeige  
 
           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
2G – Regel in Brandenburg: Neue Umgangsverordnung ab Montag, den 24.11. – Beitrag
Impfzentrum Bernau: Infos, Termine, Öffnungszeiten – Beitrag
Verkehr: Erneuerung Kreisverkehr Wandlitz – Umleitungen und Vollsperrung der B273. Beitrag
Verkehr: Ab 01. November Vollsperrung der L31 zw. Ladeburg-Lanke – Beitrag
Wetter am Mittwoch: Viel Regen, später teils böiger Wind bei bis zu 8 Grad

A11 – Rastplatz Probstheide – Drogenkontrolle der Polizei

PI Barnim / Polizeidirektion Ost

Bernau / Barnim: Mit einem Stau am Morgen begann für viele Autofahrerinnen und Autofahrer der gestrigen Donnerstag auf der A11 zwischen Wandlitz und Bernau Nord.

Grund hierfür war eine groß angelegte Kontrollstelle der Polizei auf dem Autobahn-Rastplatz Probstheide in Fahrtrichtung Berlin. Bereits ab etwa 6 Uhr hatten die Beamtinnen und Beamten ein wachsames Auge darauf, Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer die unter Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilnehmen, festzustellen und „aus dem Verkehr zu ziehen“.

Bis zum Mittag wurden etwa 300 Fahrzeuge und 320 Personen überprüft. Hierbei wurden zahlreiche Vergehen festgestellt, die aufzeigen, dass solche Maßnahmen leider notwendig sind.

Anzeige  

An den gestrigen Kontrollmaßnahmen, die durch die Polizeiinspektion Barnim geleitet wurden, nahmen Polizisten aus den Polizeiinspektionen Uckermark, Märkisch-Oderland, Oder-Spree/Frankfurt (Oder), der Verkehrspolizei sowie 12 Teilnehmer eines Lehrganges der Hochschule der Polizei teil, der sich thematisch mit der Drogenerkennung im Straßenverkehr befasst hat. Auch ein Rauschgiftspürhund und ein Arzt waren vor Ort.

Die Kontrollen am heutigen Tag bestätigten zudem die Annahme, dass zu jeder Tageszeit Verkehrsteilnehmer unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnehmen. Insgesamt sieben Personen wurden in der gestrigen Kontrolle unter Drogeneinfluss am Steuer festgestellt. In jedem dieser Fälle wurde gleich vor Ort eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und Anzeigen gegen die Betroffenen gefertigt.

Die unter Drogeneinfluss stehenden Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen erwartet eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige nach § 24 a StVG.

Der Bußgeldkatalog sieht bei erstmaligem Verstoß gegen die letztgenannte Gesetzesnorm eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte sowie 1 Monat Fahrverbot vor. Bei Wiederholungstätern erhöht sich die Geldbuße und die Dauer des Fahrverbotes, so die Polizei Brandenburg.

Insgesamt sind im Zuge des polizeilichen Einsatzes 298 Fahrzeuge und 320 Personen überprüft worden. Neben den genannten sieben Fahrzeugführern, die unter Alkoholeinfluss standen, sind drei weitere Fahrzeugführer festgestellt worden, die nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis waren. Zwei weitere Anzeigen wurden gegen Fahrzeuginsassen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Darüber hinaus nahmen die Polizeibeamten vor Ort weitere Anzeigen aufgrund von Verkehrsordnungswidrigkeiten und Verstößen gegen die Sozialvorschriften auf.

Durch die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss wachsen die Gefahren für den betroffenen Fahrzeugführer selbst, aber vor allem auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Seitens der Polizeidirektion Ost heisst es: Im Jahr 2020 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Ost insgesamt 57 Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss. Dies ist allerdings nur die Spitze des Eisberges, denn die polizeilichen Kontrollen offenbaren, dass deutlich mehr Verkehrsteilnehmer unter Drogeneinfluss stehen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 sind beispielsweise bereits 635 sogenannte folgenlose Fahrten unter Drogeneinfluss im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Ost festgestellt worden. Damit sind bereits in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mehr Feststellungen als im gesamten vergangenen Jahr in der PD Ost (581 folgenlose Fahrten unter Drogeneinfluss im Jahr 2020) getroffen worden.

Verwendete Quellen: Polizeidirektion Ost / Fotos: Bernau LIVE / Wolfgang Rakitin – Wir bedanken uns bei der Polizei für die wirklich sehr interessanten Einblicke.

 

Anzeige  
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"