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Massenabschlachtung von Grindwalen auf den Färöer-Inseln

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Grind, Grinswale, Sea Shepherd, Dänemark, Politik, Tierschutz, BernauLIVEFäröer-Inseln: Grausame Bilder die nachdenklich stimmen sollten!

Am 23. Juli 2015 wurden ca. 250 Grindwale an den Tötungsstränden der Färöer-Inseln abgeschlachtet. Die Abschlachtungen – bekannt unter dem färöischen Begriff ‘Grindadráp’ – erfolgten mit zwei separaten Treibjagden, die an den Tötungsstränden von Bøur und Tórshavn endeten und diesen Tag zu blutigsten Tag dieses Jahres auf der Inselgruppe machte.

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Getötet werden die Grindwale mit dem mønustingari. Dabei werden ihnen das Rückenmark im Nacken und die Halsschlagader durchtrennt, sodass sie innerhalb weniger Sekunden sterben.

Es ist stets Zufall, wenn eine Grindwalschule bei den Färöern gesichtet wird. Der entsprechende Skipper meldet dann die Sichtung. Die Behörden entscheiden im Anschluss darüber, ob See und Wetter einen Grindwalfang erlauben. Meist passiert das im Sommer, wenn die Bedingungen hierfür günstig sind. Dann wurde früher eine entsprechende Nachricht im nationalen Rundfunk durchgegeben. Die Mobiltelefonie ersetzen mittlerweile die Radio-Botschaft.

Angestellte erhalten in der Regel frei, und es wird versucht, möglichst viele Boote des entsprechenden Ortes ins Wasser zu bringen. Es gibt auch Berichte davon, dass sogar Gottesdienste unterbrochen wurden, falls eine Grindwalsichtung just zu dieser Zeit passierte.

Durch den Einsatz von Motorbooten ist es heutzutage einfacher, die Tiere einzukreisen und zu treiben; eine Grindwalschule kann leicht entkommen, wenn es nicht genügend Boote gibt, die sie zusammentreiben und in eine geeignete Bucht drängen, wo das Töten der Wale erlaubt ist.

Immer wieder werden auf den Färöer-Inseln, welche zu Dänemark gehören, Grindwale gejagt und geschlachtet. Obwohl in Europa komplett verboten, wird der sogenannte “Grindadráp” geduldet und durch die örtlichen Behörden unterstützt. Die Organisation Sea Shepherd verfolgt diese Missstände seit Jahren; so wie auch in den vergangenen Tagen. Bei der Dokumention dieser Treibjagd wurden einige Mitglieder verhaftet.

Die färöischen Walfänger argumentieren, dass sie nicht zu den Walen hinausfahren, sondern jene von selbst zu ihnen kommen. Weiter wird angeführt, dass sie den Grindwalfang nicht aus kommerziellen Gründen betreiben, sondern nach wie vor ausschließlich für den internen Verteilerschlüssel der Haushalte. Drittens meinen viele Färinger, dass der Grindwalbestand durch ihre Jagd nicht gefährdet ist, denn der größte Teil der Wale würde auf ihrem Zug durch den Atlantik die kleine Inselgruppe verfehlen und so nicht betroffen sein.

Tierschützer, wie zum Beispiel Sea Shepherd oder Greenpeace, argumentieren damit, dass der Grindwalfang grausam sei und angesichts der Versorgungslage der Färöer unnötig. Die Fangmethoden haben sich geändert. Ruderten die Färinger einst mit Ruderbooten aufs Meer, um eine Walherde zu umkreisen und zu treiben, hatten die Wale eine relativ große Chance zu entkommen. Gegen Motorboote ist die Chance geringer.

Ein Gutachten des färöischen Gesundheitsministeriums, warnt vor übermäßigem Genuss von Grindwalfleisch, da es stark mit Umweltgiften wie Quecksilber und PCB belastet ist.

Wir finden, dass solch eine solche “Kultur” nicht mehr in die heutige Zeit passt und sich jeder dagegen auflehnen sollte um so etwas in Zukunft zu verhindern.

Viele Infos findet Ihr hier:

https://www.facebook.com/SeaShepherdDeutschland
http://sea-shepherd.de/
https://www.facebook.com/events/392744727600587/permalink/393134064228320/

Foto: SeaShepherd Deutschland

Quell-Infos mit Auszügen von: Wikipedia und SeaShepherd

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