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Impfgipfel: Ziel bleibt ein Impfangebot bis zum Sommer für alle

"Erster Schritt für mehr Planungssicherheit"

Bernau / Brandenburg / Berlin: Am gestrigen Montag trafen sich Impfstoffhersteller, Ministerinnen und Minister sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel zum „Impfgipfel“.

Thema war hier die Versorgung der Bevölkerung mit Impfstoffen. Auch wenn es hier zu teils erheblichen Diskussionsbedarf kam, so erklärte die Bundeskanzlerin: „Die Aussage, dass wir bis Ende Sommers jedem Bürger ein Impfangebot machen können, kann aufrecht erhalten werden“. Helfen soll hier ein ergänzender Impfplan, der bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz vorgelegt werden soll.

Die Bundesregierung wolle damit einen besseren Überblick darüber erhalten, mit welchen Impfstoffmengen Deutschland in den kommenden Monaten rechnen kann. Darüber hinaus kündigte Merkel eine Plattform an, um die die Produktion und Verteilung von Hilfsmitteln wie Ampullen, Stopfen und Spritzen, aber auch Substanzen für die Impfproduktion zu koordinieren. Ziel sei es, alle Möglichkeiten zu nutzen, mehr Impfstoff zu produzieren. (Quelle: Bundesregierung)

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Auch Brandenburgs Ministerpräsident Woidke nahm am Impfgipfel teil und sprach von einem ersten guten Schritt zu mehr Planungssicherheit. Dietmar Woidke wertete das Treffen „als ersten und guten Schritt, um bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus voranzukommen. „Ich freue mich, dass dieses so dringend erforderliche Treffen so kurzfristig stattfinden konnte.“

Ziel ist weiterhin, dass bis Mitte Februar alle Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Alteneinrichtungen und bis 21. September alle Impfwilligen ein Impfangebot erhalten.

Ebenfalls prioritär sind die Impfangebote für über 80-Jährige, die nicht in Einrichtungen, sondern z. B. zu Hause oder in Wohngemeinschaften leben. Für sie soll ein möglichst wohnortnahes Angebot zur Verfügung stehen, so das Land Brandenburg in einer Mitteilung.

Woidke: „Die Impfkampagne kann nur in einem engen Schulterschluss von Bund, den Ländern und den Herstellern funktionieren. Wir brauchen Klarheit, Transparenz und Verlässlichkeit. Das erwarten die Bürger zu Recht von uns. Der heute zugesagte nationale Impfplan muss zuverlässige Angaben zu den Impfstofflieferungen enthalten. Wir Länder brauchen Planungssicherheit. Wir können es uns nicht leisten, im Nebel zu stochern. Und vor allem müssen wir unbedingt Verunsicherung vermeiden – insbesondere bei den älteren Menschen. Wir haben die Logistik mit den mobilen Teams und den Impfzentren hochgefahren. Jetzt muss mehr Impfstoff folgen, damit wir Fahrt aufnehmen können.“

Bisher wurden im Land Brandenburg insgesamt 73.844 Erst-Impfungen verabreicht. Mit einer Quote von 2,9 Prozent liegt damit Brandenburg auf dem 4. Platz bundesweit (Bundesdurchschnitt 2,3 Prozent).

Im Land Brandenburg soll es insgesamt 11 Impfzentren geben. Für den Landkreis Barnim wurde bereits im Januar das Impfzentrum in Eberswalde in Betrieb genommen. Insgesamt sechs sogenannte Impfstraßen stehen am Sportzentrum Westend zur Verfügung. Angefangen wurde erst einmal mit einer geöffneten Impfstraße die etwa 10-12 Personen pro Stunden abfertigen kann. Je nachdem wie Impfdosen vorhanden sind, ist das Impfzentrum von Montag-Freitag von 08-16 Uhr geöffnet. Durchgeführt werden die Corona-Schutzimpfungen von Vertragsärzten der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB). Aufgrund fehlender Impfdosen kann hier, wie auch woanders nur bedingt geimpft werden.

Viele Gemeinden des Landkreises sorgen sich zudem um den Standort, der unter Umständen für viele Barnimerinnen und Barnimer nur schwer zu erreichen ist. Überparteilich werden hier mehr Impfzentren gefordert. So etwa auch in Bernau.

Impftermine erhalten Personen ausschließlich über die zentrale Rufnummer 116117. 

Die Reihenfolge der Impfungen ist in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes festgelegt. Danach können folgende Personen zuerst geimpft werden:

  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Nur diese Personengruppen können jetzt telefonisch einen Termin vereinbaren. Sobald weitere Personengruppen Impftermine vereinbaren können, wird darüber informiert. 

Corona-Schutzimpfungen in Brandenburg – Infos und häufige Fragen

Relevante Infos: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/ / RKI Infos: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Verwendete Quellen: Bernau LIVE / Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Staatskanzlei Brandenburg

 

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