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Lok Bernau gewann am Wochenende gegen EN BASKETS Schwelm

LOK BERNAU reiten weiter auf der Erfolgswelle

Bernau (Barnim): Der SSV LOK BERNAU holte am Samstag bei den EN BASKETS Schwelm einen wichtigen 86:80-Auswärtssieg im Kampf um die Playoffplätze in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Dabei zerrten die Bernauer von einer 20 Punkte Führung zur Halbzeit, die am Ende knapp für den Sieg reichte.

Quadir Welton war mit 23 Punkten bei einer Trefferquote von 90 Prozent bester Werfer der LOK.

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Die Basketballer von LOK BERNAU reiten weiter auf der Erfolgswelle. Von ihrer Auswärtstour nach Nordrhein-Westfalen brachten die Schützlinge von Trainer René Schilling zwei wichtige Punkte aus Schwelm mit. Zumindest bis Sonntagnachmittag klettern die Brandenburger damit auf den 3. Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Die Verletzungen von Quadir Welton und Lorenz Brenneke waren zum Wochenende soweit abgeklungen, dass sie am Abschlusstraining teilnehmen konnten. Anschließend gab es auch grünes Licht für das Spiel in Schwelm. Quinten Post plagte sich allerdings mit einer schmerzhaften Wadenzerrung und musste am Wochenende pausieren.

Wie zuvor vom Trainer eingefordert kamen die Bernauer Jungs nach der langen Anreise aufgeweckt ins Spiel und gaben in der Schwelm Arena zunächst den Ton an. Bernau suchte den Abschluss in Korbnähe. Quadir Welton und Kresimir Nikic teilten sich die Verantwortung und punkteten beide hochprozentig. Schwelms Trainer bat zur ersten Auszeit, konnte den offensiven Lauf der Gäste aber nur bedingt stoppen. Die beiden Bernauer Routiniers Nicolai Simon und Robert Kulawick erhöhten zur zwischenzeitlichen 17:11 Führung (7. Minute). Bis zur ersten Viertelpause konnte sich LOK dann bereits zweistellig 24:14 absetzen.

Bernau behielt weiter die Kontrolle auf dem Feld. Ein weiterer Kulawick-Dreier, ein Dreier von Jonas Mattisseck und Punkte von Quadir Welton ließen die Arena nach einer guten Schwelmer Sequenz direkt wieder verstummen (35:20, 14. Minute). Die Bernauer begannen jetzt aber erst richtig ins Rollen zu kommen. Zwei Distanztreffer von Bennet Hundt waren der Auftakt für einen 11:0-Lauf zum 50:27 für LOK BERNAU. Mit 52:32 ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte eröffnete Bernau mit einem Dreier von Nicolai Simon und einem Sprungwurf von Bennet Hundt. Die Führung wuchs damit direkt nach dem Wiederanpfiff auf 57:32 (22. Minute). Danach zeigte die Pausenansprache von Trainer Falk Möller in der Schwelmer Kabine offensichtlich doch noch ihre Wirkung. Die Hausherren wurden stärker während bei den Bernauern die Trefferquote und der Vorsprung schrumpfte. Zum Start in das Schlussviertel waren es noch 12 Zähler. Angetrieben von den Fans in der Arena legte Schwelm noch weiter zu und sorgte für eine hochspannende Schlussphase. Mit dem Korbleger von Schwelms Dario Fiorentino gut eine Minute vor Schluss schien das Spiel endgültig zu Gunsten der Gastgeber zu kippen (84:80, 40. Minute). Schwelm schickte Nicolai Simon für Bernau an die Freiwurflinie. Keiner der beiden Versuche traf das Ziel. Auf der anderen Seite holte sich Simon den Ball von Baskets Topscorer Niklas Geske (20 Punkte) zurück. Vier Sekunden vor Ende rettete dann Quadir Welton den 86:80 Sieg an der Freiwurflinie.

LOK-Coach René Schilling: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Mit dem Sieg konnten wir unsere zuletzt guten Leistungen auch auswärts bestätigen. Das freut mich besonders. In der ersten Halbzeit ist bei uns sehr viel zusammen gelaufen, so das wir uns deutlich absetzen konnten. Schwelm war in der zweiten Halbzeit deutlich stärker. Am Ende haben wir glücklicherweise die wichtigen Würfe getroffen.“

Am nächsten Wochenende steht für LOK BERNAU der nächste Auswärtstrip zu den VfL SparkassenStars Bochum an.

Viertelstände: 24:14, 52:32, 70:58, 86:80

Punkteverteilung: Quadir Welton (23 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists), Kresimir Nikic (16 Punkte, 6 Rebounds), Nicolai Simon (13 Punkte), Bennet Hundt (11 Punkte, 5 Assists), Robert Kulawick (9 Punkte), Konstantin Kovalev (5), Lorenz Brenneke (4), Jonas Mattisseck (3), Malte Delow (2)

Redaktion: Ricardo Steinicke (Lok Bernau)

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