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Barnim – Bernau: Wenn die Feuerwehr ihren „Bootsführerschein“ macht

Bootsführerausbildung im Katastrophenschutz

Bernau / Barnim: Zu einem außergewöhnlichen „Einsatz“ durfte Bernau LIVE die Freiwilligen Feuerwehren begleiten.

Am gestrigen Freitag sowie am heutigen Samstag absolvierten 24 Kameradinnen und Kameraden der Wachen, Bernau, Wandlitz und Woltersdorf den praktischen Teil der Bootsführerausbildung im Katastrophenschutz. Wir waren mit ihnen und drei Booten auf dem Wasser rund um Marienwerder unterwegs.

Bevor es allerdings aufs Wasser ging, hieß es für die Kameradinnen und Kameraden seit Anfang Mai erst einmal lernen und jede Menge Theorie büffeln. Aufgrund der aktuellen Coronalage geschah dies online. Hauptbestandteile der theoretisch-modularen Bootsführerausbildung – speziell für Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten, waren hier u.a. Bootstechnik, Verkehrsregeln auf dem Wasser, Etikette an Bord, Knoten- und Wetterkunde, Sicherheit auf dem Boot, technische Hilfeleistung, Erste Hilfe, Hilfe bei Unterkühlung, Brandbekämpfung auf dem Wasser, Personenrettung oder Schiffbaukunde.

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Im Anschuss erfolgte ein erster Tag in der Praxis. Wie uns Ausbilder Oskar Puch aus Darmstadt (Hessen), früher selbst zur See gefahren und jetzt bei der Berufsfeuerwehr berichtete, standen hier die Grundlagen der Bootsbedienung, Bootstechnik oder Grundmanöver auf dem ganztägigen Programm der gut 50-stündigen Gesamtausbildung.

Am gestrigen Freitag sowie am heutigen Samstag ging es erneut aufs Wasser. Mit den ersten Grundkenntnissen im Gepäck, wurde das Schleusen geübt sowie Nachtfahrten auf dem teils stockdunklen Wasser durchgeführt. Bis in den frühen Morgen übten die „Schülerinnen und Schüler“ unter anderem das manövrieren in Dunkelheit. Am Ufer, dessen zentraler Punkt in Marienwerder lag, versorgte der Förderverein der Feuerwehr Bernau, alle Kameradinnen und Kameraden mit Essen und Getränke.

Am Samstag standen dann Module wie die Personensuche, Search and Rescue Suchtaktiken, Menschenrettung mit Notsignal, technische Hilfeleistung, Wasserunfälle oder das Löschen vom Wasser aus auf der Tagesordnung. Hierfür wurde u.a. am Schleusenteich in Rosenbeck mit viel „Qualm“ geübt.

Feuerwehr Uebung Bernau LIVE

Am 7. Juni wird es dann noch einmal spannend werden. Hier werden die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer geprüft und das Erlernte abgefragt. Auch hier gibt es einen theoretischen- sowie einen praktischen Teil. Nach bestandener Prüfung haben die Kameradinnen und Kameraden dann ihren „Sportbootführerschein“ mit der entsprechenden Zusatzausbildung „Katastrophenschutz“ in der Tasche und dürfen, bis auf wenige regionale Ausnahmen, Wasserrettungsfahrzeuge mit einer Länge von bis zu 20 Meter führen.

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Krueger Bau Bernau Bernau LIVE

Wie uns viele Kameradinnen und Kameraden vor Ort mitteilten, nahmen sie das Angebot der Ausbildung gerne an und hatten, trotz des nicht immer leichten Unterrichtsstoffes und Einbußen in ihrer Freizeit, Spaß und Freude an der Sache.

Nötig wurde die Ausbildung, da immer mehr Wachen in unserer Region über entsprechende Wasserrettungsfahrzeuge verfügen und Einsätze hiermit zunehmen. Um so wichtiger ist es, dass es ausrechend Einsatzkräfte gibt, die die Fahrzeuge sicher bedienen und handhaben können.

Bernau LIVE bedankt sich bei den Feuerwehren für die wirklich interessanten Einblicke, die ganz sicher nicht oft auf der Tagesordnung stehen.

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