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Verfasser der André Stahl – Drohschmierereien heute in Bernau verurteilt

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IMG_0109-1Bernau: Am heutigen vormittag wurde im Amtsgericht Bernau durch Richter Andreas Müller, das Urteil gegen den Verfasser der Droh-Schmierereien „Erst Henriette Reker, dann André Stahl“ gesprochen.
Dabei sah es das Gericht als erwiesen an, dass der 33-jährige Beklagte sich der Bedrohung gegen Bernaus Bürgermeister André Stahl sowie der Sachbeschädigung schuldig gemacht habe.
Sollte das heute vormittag gesprochene Urteil rechtskräftig werden, so drohen dem Angeklagten nun 7 Monate Haft auf Bewährung, eine Geldstrafe sowie 50 gemeinnützige Arbeitsstunden.
Rückblick: Am 20 Oktober 2015 prangte grossflächig auf einer Wand im Gewerbegebiet Albertstof sowie im Parkhaus der Bahnhofspassage Bernau der Schriftzug: „Erst Henriette Reker, dann André Stahl“.
In einer ersten Vernehmung, knapp Woche später, stritt der Verdächtige noch jeden Tatvorwurf ab, verhedderte sich allerdings in Widersprüche. Am 25. Oktober stellte er sich der Polizei und legte ein Geständnis ab. Seine Taten waren politisch motiviert, so in einer damaligen Mitteilung der Polizei Brandenburg.
Aus dem Rathaus hies es damals: “Bürgermeister André Stahl wertet das schnelle Ermittlungsergebnis als Erfolg für die brandenburgischen Ermittlungsbehörden: „Als unmittelbar Betroffener bin ich natürlich erleichtert, dass der Verfasser der Morddrohung gefasst wurde. Hier haben Polizei und Staatsanwaltschaft ganze Arbeit geleistet. Darüber hinaus freue ich mich, dass Augenzeugen entscheidende Hinweise zur Aufklärung gegeben haben. Dies zeigt eindrucksvoll: Hinschauen und Handeln lohnen sich.
Herzlichen Dank den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern und auch den vielen Menschen, die mir öffentlich und privat ihre Solidarität bekundet haben!”
Fotos: Bernau LIVE

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