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Bernau: Für ein taubenfreies Fahrradparkhaus – Nistzellen und Taubeneinflug

EIne Info der Stadt Bernau

Bernau / Barnim: Wer sein Fahrrad regelmäßig im Fahrradparkhaus am Bahnhof Bernau parkt, musste sich noch vor einiger Zeit mit dem unschönen Anblick und Geruch von Taubenexkrementen abfinden. Zwar hatte die Stadt dafür intervallmäßig Reinigungsarbeiten in Auftrag geben, das eigentliche Problem konnte dadurch aber nie behoben werden.

„In Zusammenarbeit mit der Stadttaubenhilfe haben wir nun in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, die Tauben aus den Brutnestern von den Parkdecks zu vergrämen. Als Ersatz haben wir verschiedene Nistzellen im Treppenhaus des Fahrradparkhauses aufgestellt. Das Treppenhaus haben wir mit Metalltüren versehen, damit es geschützt ist“, erklärt Marco Lehnhardt vom Gebäudemanagement der Stadt Bernau.

Dieses Projekt neigt sich langsam dem Ende zu: Am Mittwoch, 6. Juli, wurde auf dem Dach des Parkhauses ein Taubeneinflug mit Überdachung installiert. Das soll den Tauben ein einfaches Ein- und Ausfliegen in den Taubenschlag gewähren, ohne dass sie dafür durchs gesamte Fahrradparkhaus flattern und die Einflugluken in den Metalltüren finden müssen. Ein Möbelaufzug beförderte die einzelnen Bauteile zunächst aufs Dach, wo sie zu einer Gesamtkonstruktion verbaut wurden – das neue „Zuhause“ der Tauben ist somit fertig.

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Dies war allerdings erst die vorletzte Phase. Eine letzte steht noch offen: „Auf den Parkdecks befinden sich noch zwei Brutnester. Es wird uns noch einige Mühen kosten, diese Tauben in die Nistkästen zu befördern. Doch sobald das geschafft ist, ist das Fahrradparkhaus endgültig frei von den Tauben“, berichtet Susanne Hegewald, Mitbegründerin der Stadttaubenhilfe Bernau. „Seit wir das Projekt in Kooperation mit der Stadt begonnen haben, sind die Veränderungen im Vergleich zu vorher unverkennbar. Denn die Freiflächen zwischen den Fahrradstellplätzen sind deutlich sauberer. Von den ‚Hinterlassenschaften‘ der Tauben ist nicht mehr viel zu spüren“, sagt Susanne Hegewald.

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Verwendete Quellen: Stadt Bernau bei Berlin.

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