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Skulptur von Emerita Pansowová schmückt den Bernauer Külzpark

Emerita PansowovaBernau: Am heutigen Vormittag enthüllen die Künstlerin Emerita Pansowova und Bürgermeister André Stahl im Bernauer Külzpark die Skulptur „Werden“.

Anbei eine detaillierte Information von Kulturamtsmitarbeiterin Sabine Oswald-Göritz

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„Die Skulptur „Werden“ ist während des internationalen Bildhauersymposiums im Herbst 2011 entstanden. Zwei Jahre hatte sie ihren Standort im Stadtpark in der Zuordnung zu den anderen Künstlerarbeiten des Symposiums. Nach Ablauf der Leihfrist konnte die Stadt Bernau 2013 nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung das Kunstwerk ankaufen. Emerita Pansowová hatte allerdings darum gebeten, an der Figur weiter arbeiten zu dürfen. Diese Möglichkeit wurde ihr gewährt. Im diesjährigen Spätsommer schloss sie die künstlerische Arbeit an der Skulptur ab, so dass diese nun im öffentlichen Stadtraum aufgestellt werden kann. Die Platzwahl geschah in Abstimmung mit der Bildhauerin und entspricht ihren Vorstellungen.

Emerita Pansowová ist gebürtige Slowakin. 1962 bis 1966 studierte sie an der Fachschule für angewandte Kunst Bratislava, von 1967 bis 1972 setzte sie dieses Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee fort. Sie war Meisterschülerin bei Ludwig Engelhardt an der Akademie der Künste Berlin. Seit 1977 ist sie freischaffend, sie lebt und arbeitet in Prenden und Biesenthal. Neben vielen anderen Preisen erhielt die Bildhauerin 2009 den Brandenburgischen Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung.

Darüber hinaus sei darauf hingewiesen, dass die Bronzeplastik „Mann mit Ziege“ von Friedrich Schötschel nach ihrer Restaurierung vergangenen Freitag wieder im Goethepark aufgestellt wurde. 1977 wurde ein Werkvertrag zwischen dem Künstler und dem „Generalauftraggeber des Kreises Bernau“ unterschrieben.

Die städtebauliche Umgestaltung des Bernauer Stadtkerns war beschlossen. Die Einbeziehung von Kunstwerken in die Stadtgestaltung war zu dieser Zeit festgeschrieben und wurde schon in den Planungsphasen mit bedacht. An Friedrich Schötschel ging der Auftrag, eine „figürliche, ca. lebensgroße Plastikgruppe Mensch-Tier“ zu gestalten. Eigentlich für die Grünstraße geplant, wurde sie am 1. Mai 1989 im heutigen Goethepark aufgestellt. 25 Jahre unter freiem Himmel hinterlassen nicht nur Spuren an einem Kunstwerk, sondern können es in seiner generellen Standfestigkeit sehr angreifen.

Eine aufwendige Restaurierung war notwendig. Nach einem Jahr konnte die Bronze – offenbar sehr vermisst von den Bernauern – durch die Restaurierungswerkstatt Bildgießerei Seiler in Schöneiche nun wieder zurück geführt und aufgestellt werden.“

Besser hätten wir es niemals schreiben können!

Fotos: Bernau LIVE

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