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Lobetal: Martin Wulff in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

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Bernau / Lobetal: 17 Jahre lang hat Martin Wulff die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal geprägt. Nun geht er in seinen wohlverdienten Ruhestand.

Am heutigen Donnerstagmittag, dem 23. Mai 2024, wurde Wulff mit einem festlichen Gottesdienst in der Lobetaler Kirche und einem anschließendem Empfang am Dorfanger offiziell verabschiedet.

Unter den etwa 300 geladenen Gästen waren unter anderem Weggefährten, Barnims Landrat Daniel Kurth, Bernaus Bürgermeister André Stahl sowie die Bürgermeister der Gemeinde Panketal, der Gemeinde Wandlitz oder der Stadt Biesenthal sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirche.

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Mit Musik, Andachten und Worten dankte man Martin Wulff für seine Arbeit sowie seinem unermüdlichen Engagement in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Sichtlich gerührt und mit Tränen in den Augen bedankte sich Wulff bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei seinen Weggefährten, die ihm zum Abschied ein selbst gestaltetes Buch mit dem Titel »Adieu, Martin Wulff« als Erinnerung überreichten.

Martin Wulff

2007 führte ihn der Weg nach Lobetal als Bereichsleiter der Eingliederungshilfe. 2010 wurde er Geschäftsführer. Es kam zu einer Zeit, als für Lobetal eine Ausweitung der Angebote begann. Martin Wulff begleitet die Umwandlung der Hoffnungstaler Anstalten in die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. 2010 überführte Martin Wulff die Stiftung Lazarus mit ihrem Campus an der Mauergedenkstätte Bernauer Straße unter das Dach von Lobetal.

Weitere Meilensteine waren 2017 die Übernahme von drei Häusern der ehemaligen Landeskliniken Berlin mit dem klaren Auftrag der Enthospitalisierung der 150 Menschen mit psychischen Erkrankungen. Im selben Jahr folgten die Eingliederung der Schrippenkirche und des Hotels Grenzfall in Berlin sowie die Geschäftsbesorgung und schließlich Integration des Diakonischen Werks Niederlausitz. Seit diesem Jahr (2024) gehört die Stiftung Evangelisches Diakoniewerk Königin Elisabeth (EDKE) zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Inzwischen reicht das Angebotsgebiet der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal von Bremen bis zur polnischen Grenze, von Nord-Ost-Brandenburg bis ins südliche Sachsen.

„Dass wir heute so solide dastehen, dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Martin Wulff. Das sei ein Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und wichtig sei, dass im Bewusstsein der Leitungen verankert ist, dass Finanzen nicht vom Himmel fallen, sondern dass die Entgelte präzise verhandelt werden müssen. Das sei ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Er suchte darum immer das Gespräch mit den politischen Entscheidern und den Kostenträgern und wusste: Man trifft sich immer zweimal im Leben. Deshalb solle man freundlich und verbindlich miteinander umgehen. Eine Stärke, die Martin Wulff Tag für Tag lebte. Er geizte nicht damit, seine Erfahrung einzubringen und mitzuwirken. So war es für ihn selbstverständlich, sich im Diakonischen Rat zu engagieren und sich für den Verband diakonischer Dienstgeber zu engagieren, dessen Vorsitz er zehn Jahre lang innehatte. Zuletzt hat Martin Wulff auch das Amt des Geschäftsführers im Deutschen Spendenrat übernommen, das er nach seiner Zeit in Lobetal noch weiter ausführen wird.

Ein kleiner Bethel-Anstecker prangt dabei immer am Revers. „Die Zugehörigkeit Lobetals zu Bethel ist mir sehr wichtig“, betont Martin Wulff. „Wir haben Bethel viel zu verdanken. Die Möglichkeit, dass Menschen mit Einschränkungen in eigenen Wohnungen leben können oder der Neubau von zwei Hospizen war nur möglich, weil der Vorstand Bethels Spenden und Erbschaften zu Verfügung gestellt hat.“

Die Zahlen belegen das sehr eindrucksvoll: Die Investitionen betrugen 2011 etwa vier Millionen Euro. In diesem Jahr sind es geplant 21 Millionen Euro. Die Jahre zuvor waren es kaum weniger. Mit rund 4200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich die Mitarbeitenden-Zahl während seiner Amtszeit verdreifacht.  Doch um reine Zahlen ging es Martin Wulff nie.

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„Jedes neue Angebot und jede Investition macht das Leben der Menschen, die sich uns anvertraut haben, wertvoller. Dafür sind wir da. Das ist unsere Aufgabe. Dafür durfte ich mich engagieren. Das macht mich sehr, sehr dankbar und stimmt mich fröhlich.“ Er ist zuversichtlich, dass es weiterhin gut bleiben wird mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und sagt in Richtung Mitarbeitenden: „Sie werden die Zukunft auch weiterhin gut gestalten. Machen Sie sich mit Fröhlichkeit im Herzen an die Arbeit. So jedenfalls habe ich es immer für mich gehalten. Bleiben Sie voller Frohsinn. Bleiben Sie behütet.“

Mit Informationen von Wolfgang Kern / Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

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