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Gingko-Bäume zum zehnjährigen Jubiläum des FriedWald Bernau

Letzte Ruhe inmitten des Naturpark Barnim

Nachrichten aus Deutschland und der Welt (Testbetrieb)

Bernau / Barnim: Der Bernauer FriedWald wurde Ende 2013 eröffnet und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 30 Hektar am Rande Bernaus.

Der besondere Ort liegt idyllisch und ruhig im Naturpark Barnim und wird von unzähligen alten Buchen geschützt. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums wurden nun zehn Gingko-Bäume gepflanzt und von Bürgermeister André Stahl und FriedWald-Geschäftsführer Michael Bachmann mit einer Jubiläums-Plakette versehen.

„Mit der Nutzung dieses idyllischen, von alten Rotbuchen bestandenen Waldes tragen wir dem Umbruch in der Bestattungskultur Rechnung. Der Wunsch vieler Menschen ist es, in der Natur unter Bäumen die letzte Ruhe zu finden“, sagte Bürgermeister André Stahl anlässlich des Jubiläums. Das 30 Hektar große Gelände des Friedwaldes gehört zum Stadtforst Bernau und wurde an die FriedWald GmbH für 99 Jahre verpachtet.

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Erfolgskonzept FriedWald

„Der Bestattungswald wird hervorragend angenommen und besitzt Strahlkraft weit über Bernau hinaus“, berichtet Michael Bachmann, Geschäftsführer der FriedWald GmbH Griesheim (Hessen). „Dieser Standort hier mitten im Naturpark Barnim unweit des Liepnitzsees ist einzigartig und mit deutlich über 500 Bestattungen jährlich einer unserer erfolgreichsten FriedWälder“, so der Geschäftsführer.

Die Verstorbenen finden in biologisch abbaubaren Urnen an den Wurzeln der bis zu 100 Jahre alten Rotbuchen ihre letzte Ruhe. Eine kleine Namenstafel am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Ein Andachtsplatz mit Sitzgelegenheiten, Rednerpult und Urnenstele komplettiert den würdevollen Ort.

Gingko biloba als Jubiläumsbaum

„Die Wahl für die zehn Jubiläumsbäume fiel auf die Baumart Gingko biloba, weil sie eine direkte Verbindung zum Friedwald hat, denn auf den FriedWald-Urnen befindet sich ein Gingko-Blatt“, erklärt Stadtförster Marco Böttcher. „Außerdem wurde die aus China stammende Baumart zum Jahrtausendwechsel zum Baum des Jahrtausends und zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden erklärt“, führte der Stadtförster weiter aus. Dies seien für die Bernauer Stadtförster und das FriedWald-Team triftige Gründe gewesen, sich für die weltweit älteste Baumart, die auch als lebendes Fossil bezeichnet wird, für diesen besonderen Ort zu entscheiden.

Gingko-Bäume zum zehnjährigen Jubiläum des FriedWald Bernau

Im Jahr 2023 sorgte die Stadt Bernau im Rahmen der erweiterten Straßenunterhaltung dafür, dass die verlängerte Offenbachstraße asphaltiert wurde. „Damit ist eine vernünftige Zufahrt zum Parkplatz des Friedwalds gewährleistet“, sagte der Amtsleiter des Infrastrukturamts, Jürgen Brinckmann.

Eine Zusammenfassung der Stadt Bernau.

Foto im Beitrag: Stadtförster Marco Böttcher, Bürgermeister André Stahl, Amtsleiter Infrastrukturamt Jürgen Brinckmann und FriedWald-Geschäftsführer Michael Bachmann (v.l.n.r.)

 

 

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