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Drohungen gegen Bürgermeister André Stahl -Weitere Hassbotschaft entdeckt

Bernau: Nachtrag: Drohungen gegen Bürgermeister André Stahl -Weitere Hassbotschaft entdecktBernau: Während zahlreiche Menschen und Parteien sich zutiefst erschüttert über die vorgefundenen Hassbotschaften zeigen, wurde nun eine weitere beschmierte Wand in Bernau entdeckt.

Nach unserem gestrigen Beitrag über die Drohungen gegen Bürgermeister André Stahl, den weit über 40.000 Leser aufgerufen haben, bekundeten zahlreiche Menschen, Parteien und Medien ihre tiefste Ablehnung gegen solch abscheuliche Botschaften.

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Bis zum Abend gingen bei uns etliche Mails, Anrufe und Medienanfragen ein und kaum ein Medium berichtete nicht darüber.

André Stahl, der bis gestern Abend noch im Kurzurlaub war, betonte, dass er sich durch solche Hassbekundungen in keinem Fall einschüchtern lassen werde und, „Wenn Angstmache und Gewalt siegen, hat die Demokratie verloren. Das werden wir nicht zulassen.“

Auch Parteien zeigten sich zutiefst erschüttert:

CDU: Zu den fremdenfeindlich orientierten Schmierereien in der Bernauer Innenstadt äußerte sich der Vorsitzender der CDU Bernau Daniel Sauer:

„Ich bin erschüttert, dass in unserer Stadt Platz für Intoleranz und Gewaltverherrlichung ist. Man kann in diesen nicht einfachen Zeiten in Sorge sein, man darf Ängste haben und es ist auch nachvollziehbar, dass es verschiedene Vorstellungen davon gibt, wie wir in unserem Land und auch in unserer Stadt die Herausforderungen der Flüchtlingskrise bewältigen wollen.

All das rechtfertigt aber in keinster Weise die Verharmlosung von schwersten Straftaten wie die abscheuliche Messerattacke auf die neue Kölner Oberbürgermeisterin oder den Aufruf dazu gegenüber dem Bernauer Bürgermeister André Stahl.

Die Bernauer Christdemokraten lehne jede Form von Extremismus ab. Wir erwarten eine klare Distanzierung aller demokratischen Kräfte in Bernau von diesen Vorkommnissen.“

DIE LINKE. Barnim: Zu dem Anschlag auf das ehemalige Büro des Bernauer Bürgermeisters André Stahl, erklärt der Kreisvorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende Sebastian Walter:

„Wir lassen uns nicht einschüchtern. Rechten Terror bekämpfen! Ich verurteile den Anschlag auf die ehemalige Kanzlei des Bernauer Bürgermeisters Andre Stahl aufs schärfste.

Von Drohungen werden sich die Menschen, die sich für eine gerechte Gesellschaft für alle Menschen einsetzen – egal woher sie kommen – nicht einschüchtern lassen. Hetze und Morddrohungen werden wir uns weiterhin immer entgegenstellen!

Menschen die solche Drohungen äußern, werden am Ende auch nicht vor Körperverletzungen oder Schlimmeren zurück schrecken. Unsere Solidarität gehört Andre Stahl.“

Etwaige Zeugen-Hinweise oder Beobachtungen bitte der Polizei melden! Polizeiinspektion Barnim, Telefon: 033383610.

Unser gestriger Beitrag.

Foto: Bernau LIVE

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