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Bernau/Chorin: „Umbra – Plastiken von Sabine Heller“

Bernau/Chorin, Kloster Chorin, Sabine Heller, Ausstellung, Veranstaltungstipp, Bernau, Barnim, Bernau LIVE, KunstBernau/Chorin: „Gesten habe ich bei meinen Figuren nicht so gern. Das Wichtigste, was ich für meine Figuren wünsche ist, dass sie eine Seele bekommen. Sabine Heller

Am Anfang stehen bei Sabine Heller Ziegelsteine. Die Steine sind vor der Verarbeitung noch ungebrannt. Aus dem lederharten Ziegel formt und modelliert die Bildhauerin ihre Figuren und setzt die Plastiken nach dem Brand erneut zusammen.

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Ähnlich gingen auch die Zisterzienser im Kloster Chorin vor über 730 Jahren vor, als sie die Formsteine für Maßwerke, Giebelschmuck und Portalgewände formten. Diese Technik nutzt Sabine Heller seit Jahrzehnten, um eine eher unruhige und zerfurchte Oberfläche ihrer Skulpturen zu erschaffen. So entstehen Figuren, Porträtbüsten und kleinplastische Gruppen.

Sabine Heller verformt, schneidet und setzt die Ziegel zusammen, erforscht und verdichtet das Innere und erschafft auf das Wesentliche reduzierte und in sich ruhende, archaische Figuren. Ihre Skulpturen bemalt sie mit der dunklen Farbe der Erde: Umbra, eine Erdfarbe, die je nach Herkunft und Ursprung verschiedene Schattierungen aufweist. Es bleibt eine Oberfläche, die rissig, rau und schrundig ist – Spuren vom gelebten Leben.

1956 in Berlin geboren, studierte Sabine Heller von 1976 bis 1981 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit 1981 arbeitet sie freiberuflich, von 1984 in der Künstlergemeinschaft Burg Goldbeck mit Antje und Ulrich Müller-Reimkasten, Trakia Wendisch, Florian Flierl und deren Familien. Seit 1989 lebt und arbeitet sie mit Tomas Grzimek in Sieversdorf (Landkreis Oder-Spree). Ihre Arbeiten sind u.a. in den Sammlungen der Berliner Volksbank, der Sammlung des Grassi-Museums Leipzigs, der Keramikmanufaktur Gmunden (Österreich) und des Ceramic Museums Shigaraki (Japan) vertreten. Das Bau- und Kulturdenkmal feiert im Rahmen der Kräuter- und Keramiktage am 3. + 4. Oktober u. a. den Ton mit einem Kulturprogramm, öffentlichen Führungen zur (Bau-)Geschichte des Klosters und einem Markt mit von einer Jury ausgewählter Gebrauchskeramik. Am Samstag, den 3. Oktober führt Frau Heller ab 14 Uhr durch ihre Ausstellung und beantwortet Fragen zu ihren Arbeiten.

Vernissage: 5. September 2015, 11 Uhr

Musik: Akeli Mieland I Der Eintritt ist im Rahmen der Vernissage frei.

Künstlergespräch: 3. Oktober 2015, 14 Uhr im Rahmen der Kräuter- und Keramiktage

Ausstellungs-und Veranstaltungsort: ehemaliges Infirmarium des Klosters Chorin

Ausstellungsdauer: 5. September bis 16. November 2015

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr I Winter: 10 bis 16 Uhr

Eintritt ins Kloster: 4/2,50 Euro

Weitere Informationen: www.sabine-heller.net

Anfahrt: www.kloster-chorin.org/content/anfahrt

Foto.: Liegende, 2012 © Sabine Heller, Foto: Tomas Grzimek

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