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Bernau: Frühjahrsputz in Lobetal

Lobetal putzte sich raus

Bereits am Samstag, den 9. April 2016, fand in Lobetal der Frühjahrsputz statt. Insgesamt beteiligten sich daran mehr als 50 Personen aller Altersgruppen. Mit dabei waren auch etwa 20 geflüchtete Menschen, die in Lobetal leben.

Von altem Laub, herunter gebrochenen Zweigen und Müll gereinigt wurden die Bereiche um den See, die Straße Richtung Woltersdorf bis zum Waldrand, der Fahrradweg nach Ladeburg bis zum Tierheim, die Straßenränder nach Rüdnitz und die Flächen an der Alten Schmiede.

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Es ist erschreckend, wie viel achtlos weggeworfener Müll dabei zusammenkommt!

Es gibt eine alte schöne Pfadfinderregel: „Verlasse einen Ort schöner, als du ihn vorgefunden hast.“ Stellen Sie sich vor, jeder würde sich diese Regel zu eigen machen!

Beim anschließenden Imbiss in der Schmiede mit leckeren Suppen, Kuchen und Kaffee war Gelegenheit zu weiteren Begegnungen und Gesprächen und ein bisschen Musik. Insgesamt war das gemeinsame Arbeiten und Essen eine lohnende Erfahrung – in jeder Hinsicht!

Ein herzlicher Dank gilt allen, die sich daran beteiligt haben, so das Bürgerbüro Lobetal in einer Mitteilung.

Foto: Bürgerbüro Lobetal

Info: Lobetal wurde im Jahre 1905 von Pastor Friedrich von Bodelschwingh auf einem gepachteten Gut als Arbeiterkolonie unter dem Motto „Arbeit statt Almosen“ gegründet, um dem Elend der Obdachlosen und Arbeitslosen in Berlin zu begegnen. Bereits im Frühjahr 1905 hatte er im Nachbarort Rüdnitz mit dem Bau der ersten Wohnstätte Hoffnungstal begonnen. Diese war dem Ansturm aus den Berliner Asylen nicht gewachsen, weshalb von Bodelschwingh bereits 1906 zwei Kilometer Richtung Westen auf die „grünen Wiese“ auswich und dort Lobetal errichtete.

Pastor Paul Gerhard Braune, der auch über die Zeit des Nationalsozialismus die Anstalt leitete, setzte sich gegenüber der Reichskanzlei für den Schutz der „nicht-arischen“ Christen ein, konnte aber nicht verhindern, dass zahlreiche jüdischstämmige Bewohner der Vernichtung preisgegeben wurden. Seit 1997 erinnert ein Gedenkstein an der Bodelschwinghstraße im Ortsteil Friedenshöhe an die Opfer. Heute befindet sich hier die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, ein Zentrum mit Wohnstätten und Werkstätten für Behinderte, Senioren, Epilepsiekranke und Suchtkranke, das zu den Einrichtungen des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland gehört.. (Info via Wikipedia)

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