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Bernau: Über 800 Unterschriften für neue Verkehrsführung im Blumenhag

Änderung der Einbahnstraßen

Bernau (Barnim): Nach der ersten Unterschriftensammlung zur Änderung der Verkehrsführung im Juli 2019, legten BVB / FREIE WÄHLER nun noch einmal nach.

Nachdem der entsprechende Antrag in der vergangenen SVV-Sitzung vertagt worden war, hat die Stadtfraktion ihre Unterschriftensammlung fortgesetzt. Diese kam bei einem Vor-Ort-Termin am Freitag zum Abschluss.

Mit insgesamt 828 Unterschriften und einigen vor Ort gesammelten Nachzüglern haben die Anwohner des Stadtteils eine klare Meinung abgegeben. Das beidseitige Einfahrtsverbot für die Rosenstraße, Fliederstraße, Maßliebchenstraße muss aufgehoben und durch eine abwechselnde Einbahnstraßenregelung unter Einbeziehung der Kornblumenstraße ersetzt werden, so Péter Vida in einem Statement.

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Das deutliche Votum der Anwohner ist auch ein Zeichen gegen das Durchsetzen individueller Vorteile auf Kosten des Allgemeinwohls. Die ausgerufene Testphase dauert nun schon seit über einem halben Jahr und die derzeitige Regelung erweist sich als nicht haltbar. Ein weiteres Zuwarten bis ins Frühjahr ist angesichts dessen nicht der richtige Weg führt Péter Vida fort.

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Foto: Péter Vida / 25. Oktober 2019

Darum geht es

Insbesondere lag den Anwohner*innen die momentane Einbahnstraßen-Regelung auf dem Herzen. Nahezu Einstimmigkeit herrschte bei der Forderung, die beidseitigen Einfahrtverbote der Rosenstraße, Fliederstraße und Maßliebchenstraße wieder aufzuheben. Im Gegenzug wird eine abwechselnde Einbahnstraßenführung befürwortet. Auf den Hinweis fachkundiger Anlieger hin soll sich diese aber über das gesamte Wohngebiet erstrecken, so Péter Vida.

Weiterhin wurde bemängelt, dass die bisherige Regelung dazu führe, dass Verkehrsströme nicht gleichmäßig verteilt werden, sondern sich auf einige wenige Wege konzentrieren. „Es müssen erhebliche Umwege in Kauf genommen werden, während für einige Anwohner die Erreichbarkeit ihres Grundstückes erheblich eingeschränkt wird. Nicht zuletzt stößt die Regelung auf dermaßen wenig Akzeptanz, dass die Einfahrverbote oftmals ignoriert werden“, so der O-Ton der Bürgerversammlung im Sommer 2019.

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Mögliche Verkehrsführung – Stand Juli 2019 / Foto: Bernau LIVE

In vorgefertigten Zeichnungen schlugen BVB /FREIE WÄHLER mögliche Lösungen vor, die nun als Beschlussvorschlag die Stadtverwaltung Bernau erreichen sollen. Der Verwaltung wird demnach nahegelegt, sich nunmehr um eine geänderte Verkehrsführung bei der Straßenverkehrsbehörde stark zu machen.

Um den Druck und das Interesse zu erhöhen, sollte noch bis August 2019 eine symbolische Unterschriftensammlung die Runde machen. Allerdings; die jetzige Verkehrsführung ist von vornherein eine Regelung auf Probe und sollte bis etwa kommenden März andauern. Danach sollte eine Bilanz gezogen werden.

Mehr dazu in der kommenden Stadtverordnetenversammlung.

Zuletzt hat sich die Verkehrsführung im Blumenhag am 20. März 2019 geändert. Damals hieß es seitens der Stadt Bernau:

Um Staus auf der Heinersdorfer Straße, der Schönower Allee und der Mühlenstraße zu umfahren, nutzen zahlreiche Autofahrer seit geraumer Zeit die Straßen des Blumenhagviertels. Dadurch ist die Belastung der dort lebenden Anwohner in den letzten Jahren gestiegen.

Die Stadtverordnetenversammlung hat daher ein neues Verkehrskonzept beschlossen. Dieses wird, gemäß der verkehrsrechtlichen Anordnung des Landkreises, ab Mittwoch, dem 20. März, umgesetzt.

Demnach können die Rosen-, die Flieder- und die Maßliebchenstraße nur noch von der Nelkenstraße aus erreicht werden, die diese Siedlungsstraßen jeweils auf etwa mittlerer Höhe quert. Die Zufahrten von der Heinersdorfer Straße sowie der Enzianstraße sind dagegen untersagt. Erlaubt ist es aber, als Rechtsabbieger von der Weinbergstraße in die Heinersdorfer Straße einzubiegen. Radfahrer sind von den genannten Einfahrtverboten ausgenommen.

Das neue Verkehrskonzept wird nach einem Jahr auf seine Wirksamkeit überprüft, so die Stadt Bernau in ihrer damaligen Mitteilung.

 

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