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Landkreis Barnim erwirbt Grundstück für Gymnasium in Panketal

Info Landkreis Barnim

Panketal / Barnim: Für die Errichtung eines Gymnasium in der Gemeinde Panketal hat der Landkreis Barnim ein Grundstück an der Schönower Straße erworben.

Auf der acht Hektar großen Fläche soll in den kommenden Jahren ein neues Gymnasium mit einer Kapazität von 4 bis 5 Zügen sowie Sport- und Außenanlagen entstehen.

Der Bevölkerungszahlen im Barnim nehmen seit Jahren zu. Mit dem Wachstum steigt auch der Bedarf für Schulplätze. Der Bau von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen sowie der Ausbau bestehender Schulstandorte haben für den Landkreis daher höchste Priorität. Am Mittwoch, dem 1. September, unterzeichneten Daniel Kurth, Landrat des Landkreises Barnim, und Dr. Bernd Klages, Leiter der Landesniederlassung Brandenburg/Berlin der BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, nun den Vertrag für den Erwerb eines Schulgrundstückes in der Gemeinde Panketal.

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„Der Barnim wächst“, erklärt Landrat Daniel Kurth. „Vor allem im berlinnahen Süden zieht es immer mehr junge Familien in unseren Landkreis. Seit 2011 ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 27 Prozent gestiegen. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit dem Erwerb des Grundstücks in Panketal nun zügig in die Planungen für einen neuen Schulstandort in diesem besonders gefragten Einzugsgebiet gehen können.“

Auf der acht Hektar großen Fläche an der Schönower Straße, Ecke Robert-Koch-Straße soll in den kommenden Jahren ein Gymnasium mit einer Kapazität von 4 bis 5 Zügen sowie Sport- und Außenanlagen entstehen. Damit sollen sowohl die zusätzlichen Bedarfe an bereitzustellenden Gymnasialkapazitäten für die Gemeinde Panketal gedeckt werden als auch die bestehenden Gymnasien im Süden des Landkreises entlastet werden.

Maximilian Wonke, Bürgermeister der Gemeinde Panketal: „Für Panketal ist ein neues Gymnasium ein riesiger Zugewinn. Dadurch wird unsere Gemeinde als Bildungsstandort gestärkt. Darüber hinaus werden die Schulwege für unsere Gymnasiasten künftig erheblich verkürzt und weiterführende Schulen in der Umgebung entlastet. Daher freue ich mich sehr über diese Entscheidung.“

Verkehrstechnisch ist der Standort gut angebunden. Bereits jetzt verlaufen die Buslinien 868, 891, 899, 900 und 901 entlang der Schönower Straße und der Robert-Koch-Straße. Auch die S-Bahn-Station Zepernick befindet sich in unmittelbarer Nähe.

„Die BVVG hatte mehrere Nutzungsvarianten für diese Fläche entwickelt und sich nach konstruktiven Gesprächen mit dem Landkreis und der Gemeinde kurzfristig auf den Schulstandort verständigt. Gerne unterstützen wir die Entwicklung der Gemeinde durch die Bereitstellung des gerade für junge Familien wichtigen Schulstandortes im Landkreis Barnim“, erläutert der Leiter der Landesniederlassung Brandenburg/Berlin, Dr. Bernd Klages.

Die BVVG privatisiert im Auftrag des Bundes die ehemals volkseigenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen in den ostdeutschen Ländern. Insgesamt hat die BVVG im Land Brandenburg seit 1992 rund 25.500 Hektar sogenannte Umwidmungsflächen, die durch kommunale oder behördliche Planungen anderen Nutzungszwecken zugeführt wurden, für Infrastruktur, Gewerbe, Wohnungen etc. verkauft.

Auch in Bernau soll ein neuer Schul-Campus entstehen.

Im März 2018 wurde beschlossen, dass der Landkreis Barnim die Trägerschaft für den Bernauer Schulstandort „Rollberg“ übernimmt.

Mit der damaligen Entscheidung wurde wurde der Neubau einer Grundschule und der Bau einer vierzügigen Oberschule (Cluster-Schule) beschlossen. Mit dem Neubau und der Umgestaltung des Außenbereichs soll die bisherige Kapazität auf bis zu 1.000 Schüler*innen erhöht werden, so wird zum Beispiel Sekundarstufe I auf vier Züge erweitert. Zudem wird der Neubau moderne und bessere Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler bieten.

Wann mit dem Bau begonnen werden soll steht aktuell nicht fest. Investiert werden etwa 50 Millionen Euro. Im November des vergangenen Jahres wurde in einem Architektenwettbewerb ein Entwurf der Bewerbergemeinschaft DGI Bauwerk Gesellschaft v. Architekten mbH und Gina Barcelona Architects als Sieger gekürt.

drei Gewinner Rollberg

 

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