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Munitionssuche im Wandlitzsee: Schwimmbagger kippte kopfüber ins Wasser

Zum Glück niemand verletzt

Wandlitz (Barnim): Glück im Unglück hatten am heutigen Freitagmorgen zwei Mitarbeiter, die im Wandlitzsee mit einem Schwimmbagger nach Munition suchten, bzw. Boden hierfür abtragen wollten.

Gegen 9 Uhr befand sich das Spezialfahrzeug auf dem Wasser und kippte plötzlich um. Hierbei drehte sich das Fahrzeug komplett, so dass nur noch das Fahrwerk, bzw. die Ketten aus dem Wasser ragten. 

Zum Glück wurde der Arbeitsunfall vom Leiter des Strandbades beobachtet. Dieser verständigte sofort Rettungsdienst und Feuerwehr. Derweil konnten sich die beiden Personen selbst aus der Fahrerkabine befreien und sicher sowie unverletzt an Land kommen.

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Wie uns Godfried van Eijden, Geschäftsführer der Spezialfirma van Eijden GmbH & Co.KG und Fahrer des Baggers vor Ort mitteilte, vermutet er einen persönlichen Fahrfehler, bzw. das Nichterkennen einer möglichen Sandbank. In all seinen Berufsjahren sei so etwas noch nie vorgekommen und er sei in erster Linie froh, dass niemand verletzt wurde, fügt er hinzu. Erst am Dienstag hatten wir über das Einlassen des Baggers berichtet. 

Etwa 20 KameradInnen der Feuerwehren Wandlitz und Zerpenschleuse zogen den schwimmenden Bagger mit Booten vorsichtig von der Unfallstelle in Richtung Ufer. Hier wurde das Fahrzeug erst einmal fest gemacht und vorsichtshalber mit Ölsperren versehen. In den kommenden Stunden soll sich dann klären, wie der Bagger aus dem Wasser geholt werden kann.

Für die Arbeiten waren ursprünglich 3 Wochen vorgesehen. Geplant war, dass der gut 12,5 Tonnen schwere Bagger eine Bodenschicht von etwa 50 cm abträgt. Hierfür wurde zuvor eine Fläche von etwa 1.000 qm abgesteckt. Der Aushub sollte dann vorsichtig an Land gebracht- und von hier aus auf Kampfmittel untersucht, bzw. entsprechend sondiert werden. Der Schwimmbagger war erst seit vergangenem Dienstag im Einsatz.

Erst am vergangenen Dienstag wurde der Bagger ins Wasser gelassen.

 

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