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Landkreis Barnim bereitet sich auf Afrikanische Schweinepest vor

Bislang kein bestätigter Fall von ASP

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Bernau (Barnim): Mit einem Maßnahmenkatalog will sich der Landkreis Barnim auf den möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vorbereiten.

Hierfür gab es in der vergangenen Woche ein erstes Informationstreffen mit Vertretern sämtlicher öffentlicher Behörden und von Wasser- und Abwasserzweckverbänden.

In der Mitteilung des Landkreises heisst es dazu:

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“Bislang gibt es noch keinen bestätigten Fall einer ASP-Infektion in Deutschland“, erklärte Barnims Amtstierarzt Dr. Volker Mielke. Dennoch nehme man die Situation sehr ernst, um auf den Erstausbruch vorbereitet zu sein.

Beschlossen wurde die verstärkte Bejagung von Schwarzwild im gesamten Landkreis Barnim anzuordnen. Des Weiteren haben die Jäger von jedem natürlich verendeten Schwarzwild und von Unfallschwarzwild blutgetränkte Tupfer-Proben zu entnehmen und dem Veterinäramt zu übergeben. Eine diesbezügliche Tierseuchenallgemeinverfügung wurde vom Amtstierarzt bereits erlassen.

Als weitere vorbeugende Maßnahme ist Seitens der Landesregierung geplant, mobile Zäune entlang der Oder zu errichten, um das Einwandern von Schwarzwild aus den Gebieten östlich der Oder zu erschweren. Diese will sich in der kommenden Woche mit dem Thema befassen, um eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Barnims Landrat Daniel Kurth wies indes noch einmal darauf hin, dass von der ASP keine Gefahr für die Gesundheit der Bürger ausgehe. „Trotzdem ist es wichtig, einem Ausbruch der Tierseuche vorzubeugen und uns dafür mit allen Akteuren noch vor den Weihnachtsfeiertagen zu koordinieren.“

„Die Jäger sind in der gegenwärtigen Lage wichtige Akteure, um das erste Auftreten der ASP schnell zu erkennen“, so Landrat Kurth weiter. Deshalb sei ein gesonderter Termin mit den Barnimer Jagdverbänden am kommenden Mittwoch von besonderer Bedeutung. Auf der Tagesordnung stehe dann die praktische Umsetzung der angeordneten Maßnahmen.

Quelle: Landkreis Barnim

 

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