
Bernau / Barnim: Nach über elf Jahren und rund 674.000 gefahrenen Kilometern schickt die Barnimer Busgesellschaft (BBG) ihren altbewährten Rettungsbus in den Ruhestand.
Ab sofort übernimmt ein hochmoderner Mercedes-Benz Citaro die wichtige Sonderfunktion im Landkreis Barnim.
Das neue Fahrzeug ersetzt den MAN-Vorgänger aus dem Jahr 2014. Trotz der optischen Ähnlichkeit zum Linienverkehr machen die Blaulichter auf dem Dach den Unterschied deutlich: Der Bus dient als mobile Versorgungsstation und Evakuierungshelfer. Mit der Inbetriebnahme des Solo-Busses modernisiert die BBG ihre Flotte für den Katastrophenschutz und sichert die Einsatzbereitschaft für die kommenden Jahre.
Wie die BBG informiert, wurde dank der Erfahrungen aus elf Jahren Dienstzeit die Technik im Innenraum gezielt optimiert. Der Bus ist nun nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch besser für die Versorgung von Leichtverletzten oder als Rückzugsort für erschöpfte Einsatzkräfte gerüstet. Und was passiert, wenn der Alarm während einer Linienfahrt eingeht? „Dann hat der Lebensretter Vorrang“, so die BBG. Die Fahrgäste steigen an der nächsten Haltestelle in ein Ersatzfahrzeug um, damit der Bus sofort mit Sondersignal zum Notfallort ausrücken kann.
„Wir sind stolz, die Rettungskräfte in der Region so unterstützen zu können“, erklärt BBG-Geschäftsführer Frank Wruck. „Mit der neuen Ausstattung können wir im Notfall noch schneller und effektiver helfen“. Landrat Daniel Kurth ergänzt: „Der Rettungsbus ist ein Beispiel dafür, wie wir im Landkreis Barnim mit innovativen und wirtschaftlichen Lösungen für Sicherheit vorsorgen. Durch die Kombination aus regulärem Linienverkehr und Rettungsmittel stellen wir auch im ländlichen Raum eine leistungsfähige Vorhaltung für besondere Einsatzlagen sicher – verantwortungsvoll, effizient und vorausschauend„.
Mit der Inbetriebnahme im Januar 2026 setzt der neue Mercedes-Benz Citaro Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Effizienz. Der 300 PS starke Allrounder ist mit modernster Sensorik ausgestattet, um den Anforderungen der EU-weiten General Safety Regulation gerecht zu werden. Systeme wie der Frontguard Assist zur Kollisionsvermeidung im Nahbereich sowie der Sideguard Assist zur Überwachung des toten Winkels unterstützen das Fahrpersonal aktiv im dichten Stadtverkehr.
Unsere Quelle: Barnimer Busgesellschaft mbH.
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