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Frachtschiff havarierte auf dem Oder-Havel-Kanal bei Marienwerder

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Bernau (Marienwerder) Zu einer Havarie eines Frachtschiffes kam es am gestrigen Freitag auf dem Oder-Havel-Kanal zwischen Marienwerder und Zerpenschleuse.

Nach ersten Informationen, bemerkte der Schiffsführer gegen 17 Uhr ein Leck in der vorderen Backbordseite  seines Frachtschiffes, mit dem er ca. 450 Tonnen Weizen nach Berlin-Spandau transportieren wollte. Etwa 50 Zentimeter unter der Wasseroberfläche drang Wasser ein.

Der Kapitän alarmierte daraufhin die Feuerwehr, die vorsorglich eine Ölsperre um das Schiff legte und den Schaden in Augenschein nahm. Nachdem die Feuerwehr Pumpen aufbaute, wurde das THW Eberswalde hinzugerufen. Sie installierten weitere Hochleistungspumpen, die bis zum heutigen Samstagvormittag die ganze Nacht durchliefen und das Schiff vor dem Sinken bewahrten.

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Am Vormittag trafen dann Industrie-Taucher ein, die das Leck unter Wasser zuschweißen konnten. Nach anschließender Begutachtung durch Mitarbeiter des Schifffahrtsamtes, konnte das Frachtschiff seine Fahrt fortsetzen.

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Insgesamt kam es zum Austritt von etwa 1500 ml Öl, welches durch die Feuerwehr sofort gebunden werden konnte. Wie der Schaden entstand, ist bisher unklar. Es wird vermutet, dass das Schiff in einer Wasserstraßenbaustelle mit einen unbekannten Schwimmkörper kollidierte. Teilweise ist der Kanal nur etwa 2,50 Meter tief.

Sachstand: 18. April 2020 – 12:15 Uhr

 

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