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Eine Million Euro Schaden nach gestrigem Brand in Leuenberg

Infos der Polizeidirektion Ost

           +++ Aktuelle Kurzmeldungen +++
Verkehr Bernau: Stau im Bereich Jahnstraße/Mühlenstraße – Grund sind Schachtsanierungen
S-Bahn S2: Bis 17. August 2020 SEV bei der S2 zwischen Bernau und Buch Info
Verkehrshinweis: Bis zum 15. August ist die Ortsdurchfahrt Melchow gesperrt
Covid-19: Mund- und Nasenschutz in Läden und ÖPNV weiterhin Pflicht. Beitrag
Neue Verordnungen: Alle Vorgaben zur aktualisierten Eindämmungsverordnung ab 27. Juni – Beitrag
Wetter am Montag: Anfangs stark bewölkt, später Auflockerungen bei bis zu 23 Grad

Bernau (Barnim): Normalerweise berichten wir nur über Ereignisse aus Bernau und unserer Umgebung.

Da uns aber gestern Abend zahlreiche LeserInnen auf eine große Rauchsäule hinweisen, die selbst in Bernau gut zu sehen war, wollen wir kurz über die Ursache informieren, bzw. Euch den Bericht der Polizeidirektion Ost nicht vorenthalten. Der Brandort war in Leuenberg – MOL.

Leuenberg MOL – Brand einer Lagerhalle

In der Bahnhofstraße brannte am Donnerstagabend eine Lagerhalle in der Größe von ca. 20 x 60 Metern. Sie wurde von mehreren Firmen genutzt. Darin sollen sieben Fahrzeuge gestanden haben und Holz gelagert worden sein. Die Halle brannte völlig aus und ist einsturzgefährdet. Ein Wohnhaus in 20 Metern Entfernung trug Schäden durch die Hitzeentwicklung davon.

Die Bewohner verließen vorsorglich das Haus, welches weiterhin bewohnbar ist. Mehrere Löschzüge umliegender Feuerwehren löschten bis in die frühen Morgenstunden die Flammen. Der Brandort wurde abgesperrt und wird am Freitag von der Kriminalpolizei untersucht. Der Schaden wurde auf eine Million Euro geschätzt, so die Polizei Brandenburg.

Polizei warnt vor Betrügern – Eberswalde – Betrüger zockten ab

Der Polizei wurde am 23.04.2020 ein dreister Betrugsfall angezeigt. Angebliche Polizeibeamte meldeten sich demnach bei einer hochbetagten Frau und gaben an, dass deren Tochter einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursacht hätte. Dann folgte die Frage nach dem verfügbarem Bargeld im Hause. Allein diese Frage hätte die Seniorin stutzig machen sollen. Doch gab sie eine Summe an, die nun plötzlich genau jenem Betrag entsprach, der ausreichen würde, um der Tochter eine Haft zu ersparen. Die Anrufer sorgten in der Folge dafür, dass die Rentnerin nicht mehr vom Telefon loskam, bis eine Frau bei ihr erschien, die sich das Geld aushändigen ließ und eiligst damit verschwand.

Natürlich wird die Polizei Sie niemals auffordern, Geld sozusagen als Kautionsleistung auszuhändigen. Und schon gar nicht erscheinen Polizeibeamte an der Haustür und nehmen das Ganze dann in Empfang. Wenn Polizisten bei Ihnen an der Tür klingeln, gilt im Übrigen, dass jeder Amtsträger verpflichtet ist, seinen Namen anzugeben und sich per Dienstausweis auszuweisen. Es ist auch Ihr Recht, den Dienstausweis zu prüfen. Schon bei kleinstem Verdacht, dass hier etwas nicht stimmen kann, rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf 110 an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden.

Selbstredend wissen das auch die Betrüger. Und gerade deshalb haben sie die Dame ständig am Telefon gehalten. Leider hat dies die Frau nicht misstrauisch werden lassen. Jetzt ermitteln Kriminalisten der Inspektion Barnim, um wen es sich bei den Kriminellen gehandelt hatte.

BAB 11 – Defekt führte zu Folgeunfällen

Am frühen Morgen des 24.04.2020 war ein Sattelzug vom Autobahndreieck Barnim kommend in Richtung Norden unterwegs gewesen. Gegen 01:10 Uhr löste sich plötzlich die Lauffläche eines Reifens des Aufliegers und der komplette Reifen wurde in der Folge zerstört.

Die auf der Fahrbahn liegenden Teile sorgten dann für zwei Unfälle, als ein PKW KIA und ein Mercedes Sprinter darüber hinweg rollten. Dabei entstanden Schäden in einer Gesamthöhe von ca. 2.500 Euro. Mitarbeiter der zuständigen Autobahnmeisterei sorgten schließlich für eine Beräumung der Fahrspuren.

Quelle: Polizeidirektion Ost

 

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Verwendete Quellen
Polizeidirektion Ost
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