Bernau / Barnim: Daniel Sauer geht mit breiter Rückendeckung in den Wahlkampf um das Amt des Landrats im Barnim.
Bei einer gemeinsamen Nominierungsveranstaltung von CDU, FDP und BVB / Freie Wähler wurde Sauer am vergangenen Samstag in Panketal mit großer Mehrheit gewählt: Von den 84 stimmberechtigten Teilnehmern votierten 79 für ihn. Neben drei Gegenstimmen gab es eine Enthaltung.
In seiner Rede gab Sauer Einblicke in seine Biografie und schilderte, welche persönlichen Stationen ihn zur Kandidatur bewogen haben. Er nutzte den Rahmen, um seine Vision für die kommenden Jahre zu konkretisieren und sich als nahbarer Gestalter für die Region zu präsentieren.
Inhaltlich setzt Sauer hierbei auf eine bürgernahe Agenda. Zu seinen Kernforderungen gehören eine gesicherte medizinische Versorgung, Investitionen in Bildung und bezahlbares Wohnen im Barnim. Er verstehe sich als Kandidat, der eine Politik im direkten Dialog mit den Einwohnern verfolgen wolle.
Landratswahl
Der Landrat steht als höchster kommunaler Wahlbeamter an der Spitze des Landkreises. Gemäß dem Brandenburgischen Kommunalwahlgesetz (BbgKWahlG) wird er für eine Amtszeit von acht Jahren direkt gewählt. Da die aktuelle Periode des amtierenden Landrats Daniel Kurth (SPD) am 31. Juli 2026 endet, sind die Bürger im kommenden Frühjahr zur Neuwahl aufgerufen.
Als Termin für die Hauptwahl hat die Kreisverwaltung Sonntag, den 19. April 2026, festgesetzt. Sollte im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit erreichen, findet drei Wochen später, am Sonntag, den 10. Mai 2026, eine Stichwahl statt.
Der jetzige Landrat Daniel Kurth wird abermals für eine neue Amtszeit kandidieren. Unterstützt wird er hierbei von DIE LINKE und Bündnis 90/Grüne.
Neben ihm wollen nach jetzigem Stand Daniel Sauer (CDU), Andreas Bergener aus Melchow und Matthäus Mikolaszek (AfD) für das Amt des Landrats kandidieren.
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