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Biesenthal: Kunst an der Wehrmühle und Rockende Eiche im Kulti

Zahlreiche Veranstaltungen lockten Besucher an

Biesenthal (Barnim): In der sonst so beschaulichen Naturparkstadt Biesenthal bot sich am vergangenen Wochenende ein Veranstaltungsmix wie er bunter wohl kaum sein kann.

Gleich mehrere Veranstaltungen luden zum Verweilen ein und sorgten mit ihrem Charakter für eine abwechslungsreiche Auswahl.

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Rockende Eiche

Es wurde LAUT in Biesenthal und einige hundert Besucher fanden den Weg zum 17. Nachwuchsbandfestival “Rockende Eiche” auf das Gelände des Kulti Biesenthal.

Unter dem Motto “Bunt statt Braun” zeigten zahlreiche Nachwuchsbands unserer Region ihr Können und sorgten für tolle Stimmung unter den zahlreichen Besuchern. Wenngleich die Musik zum Teil nicht jedermann Geschmack traf und fernab des musikalischen Mainstream lag, so hatten die Bands und anwesende Fans auf jeden fall ihren Spaß.

Hintergrund und Infos zur Rockenden Eiche
Hintergrund: Die „Rockende Eiche“ ist ein Open Air Nachwuchsbandfestival auf dem zumeist etwa zwölf Bands aus der Region die Möglichkeit haben, sich, teils erstmals, der Öffentlichkeit zu repräsentieren.

Im Laufe des Nachmittags und Abends treten beim Festival dann etwa zehn Bands auf. Während der „Technik-Umbau-Pause“ zwischen den Bands gibt es kurze Redebeiträge zu verschiedenen aktuellen Themen.

Auf dem Gelände ist durch verschiedene Stände für die kulinarischen Bedürfnisse der Besucher gesorgt. Die Intention des Projektes ist es, die Besucher des Jugendkulturzentrums „KULTI“ in die Planung und Durchführung des Projektes mit einzubinden. Sie sind Teil der Planungstreffen und engagieren sich bei der Versorgung der Bands, als Helfer und repräsentieren sich und ihre Einrichtung. Das Festival selbst glänzt durch ein breites Spektrum an Musikstilen wie etwa Rock, Hardcore, Metal, aber auch elektronischer Musik.

Auch in diesem Jahr stand das Open Air unter dem Motto „Bunt statt Braun“ und setzt damit ein deutliches Zeichen für Toleranz und Demokratie. Die Geschichte dieser Veranstaltung geht bis auf das Jahr 2001 zurück, als der damalige Zivildienstleistende die Idee hatte, eine Plattform für junge, noch nicht bekannte Bands zu schaffen.

Kulti Biesenthal – Was 1996 mit einem umgebauten Bus begann, hat sich zu einem der größten Jugendclubs im Landkreis Barnim etabliert. Hier können Kinder und Jugendliche musizieren, Sport treiben, Hausaufgaben machen, Nachhilfe bekommen, spielen und ihre Freizeit gestalten.

Gemeinwesenarbeit und das Nachwuchsmusikfestival “Rockende Eiche“ sind wichtige Bestandteile der Arbeit. Träger des Jugendkulturzentrums „KULTI“ ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Das einzigartige Festival in der Region kann nur mit der Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern, Spendern und Sponsoren, wie der Sparkasse Barnim und der Firma TZMO Deutschland GmbH mit Sitz in Biesenthal durchgeführt werden.

Der Landkreis Barnim und die Stadt Biesenthal fördern und ermöglichen dieses alljährliche Projekt seit nunmehr 17 Jahren, so Stephan Bertheau von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Kunst an der Wehrmühle

Nur ein Stück weiter entfernt, wurde an der Wehrmühle im Rahmen der „Art Biesenthal“ zur Vernissage geladen. Zahlreiche Gäste fanden den Weg zum Wehrmühlenweg und philosophierten über Kunst, Architektur, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Zudem lud die parkähnliche Anlage hinter der Mühle zum sommerlichen Verweilen ein. Wer mag und möchte, die Ausstellung ist noch bis zum 29. September geöffnet. Jeweils Mittwochs bis Sonntag von 13-19 Uhr.

Auch eine Art Kunst bot sich am Wochenende am Eulenberg zu den Japan Days und beim Sommerfest der Wokule e.V. am kleinen Wukensee.

Bereits zum 13. Mal trafen sich Liebhaber und solche die es werden wollen, zum großen Tuningtreffen für japanische Fahrzeuge in Biesenthal. Mit allerlei Fachsimpelei oder kleineren Wettkämpfen, wie etwas das Felgen-Stemmen, genossen Tuningfans das Wochenende in fast schon familiärer Runde. Neben einer Hüpfburg für die Kleinen wurde gegrillt, Musik gehört oder einfach nur entspannt.

„Alternativ“ verzauberte der Verein Wokule e.V. am Samstag seine Gäste und lud an der Uhlandstraße zum alternativen Sommerfest ein. Aus dem Wald heraus schallte bis in den frühen Sonntagmorgen Musik und Lichtinstallationen ließen das Vereinsgelände und den Kleinen Wukensee leuchten.

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