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Bernau – Waldfrieden: Bäume weichen Flüchtingsunterkunft

Bernau - Waldfrieden: Bäume weichen FlüchtingsunterkunftBernau – Waldfrieden: Wie Bernau LIVE vor knapp vier Wochen bereits berichtete, soll nach Angaben des Landkreises Barnim, ein Ergänzungsneubau zur Unterbringung von Flüchtlingen neben der alten Forstarbeiterschule entstehen.

Am heutigen Vormittag wurde mit schwerem Gerät damit begonnen, das zu bebauende Grundstück zu beräumen. Für die Kinder des anliegenden Kindergartens „Schneckenkönig“ ein sicher aufregendes Erlebnis.

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Das neue Gebäude ist laut Landkreis Barnim als Ergänzungsneubau für die bestehende Notunterkunft in der ehemaligen Waldarbeiterschule gedacht, die ursprünglich für 150 Menschen geplant war. Bauherr für das 3,5 Millionen Euro teure Gebäude (rund 500 000 Euro Fördermittel vom Land Brandenburg) wird das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) sein.

Anbei noch einmal ein Rückblick zu unserem Artikel vom 08. Februar 2016

Bernau: Wie der Landkreis Barnim soeben offiziell mitteilt, will dieser einen Ergänzungsneubau zur Unterbringung von Flüchtlingen errichten lassen. Dieser soll dann, nach heutigen Aussagen, als Ersatz dienen.

Für viele kommt nun sicherlich die Frage auf, ob dieser geplante Neubau in der Tat als Ersatz dienen soll oder als etwaige Erweiterung und Ergänzung der bisherigen Unterkünfte. Denn zur Zeit fragen sich viele Anwohner und Bernauer, wieviel Flüchtlinge in Bernau-Waldfrieden noch ein neues zu Hause finden werden, bzw. wieviel Flüchtlinge der kleine Ortsteil zu vertragen vermag.

Anbei die Original-Mitteilung des Landkreises.

“Das Gebäude ist als Ergänzungsneubau für die bestehende Notunterkunft in der ehemaligen Waldarbeiterschule gedacht, die ursprünglich für 150 Menschen geplant war. 

„Die Notunterkunft kann bis Jahresende betrieben werden, so dass wir reagieren mussten und uns aus wirtschaftlichen und Effizienzgründen für einen Ergänzungsneubau entschieden haben, in dem die Flüchtlinge aus der Notunterkunft aufgenommen werden. Geplant ist eine Kapzität von 200 Bewohnern“, so Silvia Ulonska weiter. „Mit den Vorschlägen ist die Stadt einverstanden, da sie bis jetzt nicht in der Lage war und ist, adäquate Unterbringungsmöglichkeiten anzubieten. Das Grundstück haben wir gemeinsam für diese Nutzung favorisiert.“ 

Bernaus Bürgermeister André Stahl sieht sich wie alle anderen Städte und Gemeinden im Landkreis Barnim bei der Unterbringung von Flüchtlingen in der Pflicht: „Als Stadt nehmen wir diese Entwicklung zur Kenntnis. Wir können derzeit keine alternativen Angebote unterbreiten.“ 

Der Bauantrag ist bereits eingereicht. Ende des Jahres soll der Ergänzungsneubau in Betrieb genommen werden. Bauherr für das 3,5 Millionen Euro teure Gebäude (rund 500 000 Euro Fördermittel vom Land Brandenburg) wird das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) sein, das auch schon die Einrichtung in der ehemaligen Waldarbeiterschule betreibt. Was mit dem bestehenden Gebäude nach Inbetriebnahme der neuen Einrichtung Ende 2016 geschieht, ist noch offen. Dies hängt insbesondere auch von der Entwicklung der Flüchtlingszahlen in den kommenden Monaten ab. Möglich wäre aus heutiger Sicht jedoch, es als Schulungsgebäude oder Ähnliches zu nutzen. 

Das EJF und die Handwerkskammer Berlin arbeiten bereits jetzt mit Hochdruck an gemeinsamen Konzepten zur Integration von Flüchtlingen (Qualifizierung und Berufsausbildung).

Über die konkreten Pläne für den Neubau wollen der Landkreis Barnim, die Stadt Bernau und das EJF noch einmal in einer Bürgerversammlung Auskunft geben. Ein Termin dafür wird gegenwärtig abgestimmt, so der Landkreis Barnim.” 

Hier geht es zum Original Artikel.

Foto: Danke an Carola

#Bernau #Nachrichten #Flüchtlinge #Barnim #Politik #Soziales #Nachrichten #BernauLIVE

 

 

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