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Afrikanische Schweinepest in Barnim – keine weiteren Funde

Helferinnen und Helfer gesucht

Bernau / Barnim: In der vergangenen Woche, am 29. Juli 21, informierten wir in einem Beitrag über die ersten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Barnim.

Wie der Landkreis mitteilte, waren am Dienstag zuvor vier Wildschweine zwischen Lunow und Lüdersdorf positiv auf das Virus getestet worden. Nach intensiver Fallwilduche am Wochenende wurden vorerst keine weiteren Fälle entdeckt. 

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Barnim haben Mitarbeiter der Kreisverwaltung zusammen mit etwa 150 freiwilligen Helferinnen und Helfern am vergangenen Wochenende mit intensiven Fallwildsuchen im vorläufigen Kerngebiet rund um die ursprüngliche Fundstelle zwischen Lunow und Lüdersdorf begonnen. Vorerst kam es dabei zu keinen weiteren Funden, die sich negativ auf die vorläufige ASP-Gebietskulisse im Barnim auswirken, so der Landkreis in einer Zwischeninfo.

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Bei den aktuell stattfindenden Fallwildsuchen stehen zunächst die Randbereiche des vorläufigen Kerngebiets rund um die Fundstelle im Fokus. „Wichtig ist nun, auszuschließen, dass sich die ASP weiter Richtung Westen oder Norden ausbreitet oder dies bereits getan hat“, betont Dr. Volker Mielke, Amtstierarzt des Landkreises Barnim. Mit Hochdruck wird derzeit daran gearbeitet, die letzten Lücken in der bereits bestehenden Umzäunung des vorläufigen Kerngebiets zu schließen.

Rund 1500 Hektar wurden am vergangenen Wochenende durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, des THW, der Feuerwehr sowie durch zahlreiche freiwillige Helfer abgesucht. Neuerliche Funde, die zu einer Ausweitung des vorläufig festgelegten Kerngebietes führen bzw. einen Durchbruch der bestehenden Zaunanlagen in Richtung Westen markieren würden, sind dabei nicht gemacht worden.

In den kommenden Tagen werden die intensiven Fallwildsuchen weitergeführt. Für zunächst zwei Wochen gilt innerhalb des Kerngebietes ein sogenannter „Stand still“. Während dieser Zeit ist dort sowohl die forst- und landwirtschaftliche Bewirtschaftung als auch das Jagen untersagt.

Für die von der ASP betroffenen Personengruppen führt der Landkreis Barnim in den kommenden Tagen verschiedene Informationsveranstaltungen durch, in denen die Teilnehmer über ihre Rechte und Pflichten sowie über Entschädigungsmöglichkeiten aufgeklärt werden.

„Viele Menschen trifft das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest im Barnim hart“, erklärt Holger Lampe, Erster Beigeordneter im Landkreis Barnim und Leiter des Tierseuchenkrisenstabs. „Zugleich erfahren wir auch aus diesen Kreisen aktuell ein hohes Maß an Unterstützung. Unser großer Dank gilt allen Land- und Forstwirten, allen Jägern, den Beteiligten des THW und der Feuerwehr sowie den vielen Studenten der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung und den weiteren freiwilligen Helfern, für ihr Verständnis der nun eingeleiteten Maßnahmen und ihre tatkräftige Unterstützung bei der Bekämpfung der ASP.“

Hinweis: Der Landkreis Barnim ist weiterhin auf der Suche nach Menschen, die bei der Fallwildsuche im Rahmen der ASP-Bekämpfung helfen möchten. Freiwillige können sich jederzeit unter ehrenamt-asp@kvbarnim.de beim Tierseuchenkrisenstab des Landkreises melden.

Verwendete Quelle: Landkreis Barnim

 

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