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Bernaus Ausnahmesportlerin Marianne Buggenhagen wird 70 – Glückwunsch!

"Ein leuchtendes Vorbild!"

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Barnim: Die Bernauer Ausnahmesportlerin und Trägerin des „Bundesverdienstkreuz am Bande“ Marianne Buggenhagen, feiert am heutigen Freitag ihren 70. Geburtstag.

Wir wünschen alles erdenklich Gute und geben gerne auch Glückwünsche von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke weiter. Er bezeichnete Marianne Buggenhagen als „Ein leuchtendes Vorbild für Menschen mit körperlichen Handicaps“.

Mit einer Silbermedaille 2016 bei den Paralympics in Rio beendete die damals 65-jährige Marianne Buggenhagen ihre Leistungs-Sport-Karriere, die vor etwa 35 Jahren begann. In dieser Zeit gewann sie zahlreiche Goldmedaillen bei olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften. Zudem hält Marianne Buggenhagen mehrere Weltrekorde und setzt sich mit viel Energie für die die Belange von Menschen mit Behinderungen ein.

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Die Bernauerin Marianne Buggenhagen arbeitete, neben ihrem Leistungssport, seit 1991 als Physiotherapeutin im Klinikum Buch mit körperlich beeinträchtigten Menschen, die nach Unfällen oder Erkrankungen, wie sie selbst, auf den Rollstuhl angewiesen sind.

Marianne Buggenhagen sitzt selbst seit 1977 nach einem Bandscheibenvorfall und mehreren Operationen im Rollstuhl und hat ihre Leistungssportlaufbahn erst nach der politischen Wende in der DDR mit dem ersten Weltmeisterschaftsstart 1990 im niederländischen Assen beginnen können. 1994 wurde sie bei einer ARD-Wahl vor Steffi Graf und Franziska van Almsick zur Sportlerin des Jahres gewählt. Zudem tragen zwei Körperbehindertenschulen ihren Namen.

Buggenhagen

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Lebensleistung von Marianne Buggenhagen als ein „leuchtendes Vorbild für andere Menschen mit körperlichen Handicaps“ gewürdigt.

In einem Glückwunschschreiben zum 70. Geburtstag heißt es: „Auch mit dem Abstand von sieben Jahren seit Ihrem Karriereende bleiben Sie auch für mich die´Grande Dame´ des Behindertensports, als die Sie gerne und zu Recht bezeichnet werden.“

Woidke betonte, Buggenhagen sei in gleich drei Disziplinen Weltspitze gewesen. „Sie haben uns, Ihren Fans in Brandenburg, Deutschland und darüber hinaus, oft Freude geschenkt, wenn Sie wieder Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin geworden waren. Sie jedoch ausschließlich mit sportlichen Triumpfen in Verbindung zu bringen, würde Ihrer Lebensleistung nicht gerecht. Sicher: der Leistungssport dürfte Sie aus manchen Momenten der Verzweiflung und Mutlosigkeit gerissen haben. Doch nicht umsonst heißt Ihre Autobiografie ´Ich bin von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt´. Sie haben Ihr Leben im Rollstuhl voll angenommen und zeigen der Öffentlichkeit, was mit Einschränkungen möglich ist. Damit sind Sie ein leuchtendes Vorbild für andere Menschen mit körperlichen Handicaps geworden. Vielen Dank dafür!“

Marianne Buggenhagen – so Woidke – sei d a s Gesicht des Behindertensports. „Als Ministerpräsident von Brandenburg freue ich mich deshalb besonders, dass uns eine frühere Weltklasse-Rollstuhl-Athletin als „Brandenburger Kopf“ repräsentiert.“

Marianne Buggenhagen erhielt in Bernau das Bundesverdienstkreuz

Marianne Buggenhagen mit der damaligen Ministerin Ernst und Bernaus Bürgermeister André Stahl zur Verleihung des Bundesverdienstkreuz im November 2018

 

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