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Friedlicher Protest auf dem Bahnhofsvorplatz in Bernau

Etwa 100 Teilnehmer:innen

Nachrichten aus Deutschland und der Welt 2 x am Tag (Testbetrieb)

Bernau / Barnim: Scheinbar gut abgestimmt, haben sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Kundgebungen in Bernau.

Während am gestrigen Montagabend einige hundert Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen in stillem Protest durch Bernau schlenderten, trafen sich am heutigen Dienstagabend etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer um gegen die Art und Weise der vergangenen „Corona-Proteste“ zu demonstrieren.

Insbesondere ging es den Teilnehmer:innen auf dem Bahnhofsvorplatz nach eigenen Aussagen darum, ihren Unmut darüber kund zu tun, dass auf einigen Corona – Kundgebungen „Hass“, „Hetze“, „Verleumdung“ oder „rechtes Gedankengut“ verbreitet wird. Zeitgleich sollte aufgezeigt werden, dass man die Pandemie ernst nimmt, entschlossen für eine Bekämpfung dieser steht und mögliche Verschwörungstheorien keinen Platz in Bernau haben.

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von Ahlen GmbH - Bild kann nicht geladen werden.  

„Mit Schrecken mussten wir in den letzten Wochen mitansehen wie Querdenker*innen und Coronaleugner*innen nun auch durch Bernau marschieren, sich nicht an Hygienemaßnahmen halten und Verschwörungstheorien und rechte Gedanken verbreiten.“, sagt Tabea. Auch Pauline sagte uns gegenüber, „dass man es nicht dulden kann, wenn zum Beispiel mit „rechten“ Parolen auf die Straße gegangen wird“.

Generell habe man nichts dagegen, wenn Menschen auf die Straße gehen, so der O-Ton der heutigen Teilnehmer:innen. „Man könne verstehen, dass etwaige Ängste rund um die Pandemie den Menschen Sorgen bereiten. Auch, dass Menschen Angst vor Impfungen oder ihre Existenz haben. Allerdings sei es nicht nachvollziehbar, wenn bei Anti-Corona Kundgebungen Vergleiche u.a. mit 1933 erfolgen. Vielmehr sollte man all jene schätzen, die sich tagtäglich für die Bekämpfung der Pandemie einsetzen.“

 

Zusammengeschlossen haben sich heute Privatpersonen sowie Mitglieder von Organisationen wie etwa „Fridays for Future“, der „Grünen Jugend“ oder dem „Netzwerk für Weltoffenheit“. Gemeinsam wollte man aufzeigen, dass es nicht nur „Corona-Gegner oder Querdenker“ gibt, die den Bernauer Raum für sich zu vereinnahmen zu scheinen.

Mit etwas mehr Teilnehmer:innen, bzw. mit Gegenkundgebungen hat anscheinend die Barnimer und Brandenburger Polizei gerechnet. Rund um die Bernauer Innenstadt positionierten sich zahlreiche Polizistinnen und Polizisten um mögliche Konfrontationen zu vermeiden. Zum Glück blieben diese aus und es blieb drei Tage vor Heiligabend für alle ein ruhiger und entspannter Abend in Bernau – und das ist auch gut so!

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