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Bernau: Gedenkveranstaltung zum 76. Jahrestag der Befreiung

Kriegsende am 08. Mai 1945

Bernau / Barnim: Am vergangenen Samstag, den 8. Mai, lud die Bernauer Linksfraktion sowie das Netzwerk für Weltoffenheit zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des „76. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus“ ein.

Coronabedingt in kleinerem Rahmen, wurden in Gedenken Blumen und Kränze am Denkmal auf dem Bahnhofsplatz für die Opfer des Faschismus, am Denkmal für die Gefallenen der Roten Armee sowie am Deserteurdenkmal neben dem Mühlentor niedergelegt.

Zudem wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, Ihre Friedensbotschaften in Bernau zu verteilen. So etwa mit Kreide auf den Wegen zwischen den Denkmälern. Stellvertretend für die Stadt Bernau legte Bürgermeister André Stahl gemeinsam mit Herrn Jefgeni von der Russischen Botschaft, einen Kranz am Denkmal zwischen Stadtpark und Mühlentor ab. Auch am Bahnhof Bernau oder in der Bürgermeisterstraße versammelten sich zum Gedenken zahlreiche Menschen.

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„Sorgen wir gemeinsam dafür, dass in Deutschland ein weltoffenes Klima herrscht und nie wieder Unfreiheit, Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus den Ton angeben!“, so unser Anliegen auch dieses Jahr. „Alle, die dieses Anliegen unterstützen wollen, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und gern auch die Thüringer Erklärung, die zum 75. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald veröffentlicht wurde, mit zu unterzeichnen. https://www.thueringer-erklaerung.de/erklaerung Quelle: Bernauer Netzwerk für Weltoffenheit

Kleinere Kranzniederlegungen gab es unter anderem auch in Biesenthal sowie am Klosterfelder Ehrenmal für die Gefallenen der Roten Armee an der Klosterfelder Hauptstraße in der gemeinde Wandlitz. Ebenso gedachte man in Bernaus Partnerstadt Champigny-sur-Marne in Frankreich. Für Verärgerung sorgten bisher Unbekannte, die in Bernau etliche Aufkleber und Zettel anbrachten und dazu aufriefen, den Tag als Schande anzusehen.

Rückblick: „Am 8. Mai 1945 um 23 Uhr schweigen die Waffen.“

Mit diesen Worten verkündete Admiral Dönitz vor genau 76. Jahren die bedingungslose Kapitulation Deutschlands in der Bevölkerung und den Truppen Deutschlands.

Durch ein fehlende Textpassage im russischen Dokument, konnte Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht, die Urkunde erst um 00:16 Uhr – also streng genommen erst am 9. Mai und 75 Minuten nach der in der Urkunde erwähnten Zeit unterschreiben. Im Dokument ist zu lesen: “Der Krieg endete um 23:01 mitteleuropäischer Zeit am 8. Mai 1945.”

Von 1939 – 1945 starben im 2. Weltkrieg etwa 55 Millionen Menschen, davon waren die Hälfte Zivilisten.

 

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