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Brandenburg: Rot-weiße DRF Luftretter leisten 1.330 Einsätze

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Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung

Bernau (Brandenburg): Herzinfarkt, Verkehrsunfall, Schlaganfall: Benötigt ein Mensch schnellst- möglich medizinische Hilfe, kommt häufig ein rot-weißer Hubschrauber zum Einsatz. 18.494-mal wurde die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 in Deutschland alarmiert. Ausgestattet als fliegende Intensivstationen sind ihre Hubschrauber unverzichtbar für die Notfallversorgung in Deutschland – vor allem als schnelle Notarztzubringer.

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„Bei Notfällen spielt der medizinische Vorteil unserer Hubschrauber eine herausragende Rolle: Sie bringen erfahrene Notärzte, Notfallsanitäter und hochmoderne Medizintechnik zum Patienten“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. Wie wichtig dies ist, zeigen die aktuellen Einsatzzahlen der DRF Luftrettung: Von Januar bis Juni 2017 leisteten die rot-weißen Lebensretter aus der Luft 325 Einsätze mehr als im ersten Halbjahr 2016.

Am häufigsten startete die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 zu Patienten mit Herzerkrankungen oder zu Unfallopfern. Gerade bei Verkehrsunfällen kommt es häufig zu schweren Verletzungen und inneren Blutungen. Für diese Patienten ist es überlebenswichtig, dass sie schnellstmöglich notärztlich versorgt werden. „Dank modernster medizinischer Ausstattung können wir das bereits am Notfallort optimal gewährleisten. Im Anschluss steuern wir die für den Patienten am besten geeignete Klinik an“, erklärt der Vorstand der DRF Luftrettung.

Christoph 64 - 73 Mal zur Lebensrettung in unserer Region unterwegs
Foto: Bernau LIVE

Beispielweise können mit mobilen Ultraschallgeräten innere Blutungen erkannt und mit sogenannten Videolaryngoskopen Beatmungen schnell und sicher eingeleitet werden. „Die Geräte an Bord unserer Hubschrauber sind besonders für die Luftrettung geeignet und entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Und das auch, weil sich die DRF Luftrettung seit über 40 Jahren konsequent für die Weiterentwicklung der Luftrettung einsetzt“, so Dr. Peter Huber.

In den letzten Jahren gewinnt die Luftrettung in Deutschland zunehmend an Bedeutung: Bundesweit spezialisieren sich Krankenhäuser zunehmend auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen und Verletzungsmuster. Das macht sich auch in den Transportzahlen der DRF Luftrettung bemerkbar: Jeder dritte Notfallpatient musste im ersten Halbjahr 2017 per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Bernau: Christoph 64
Archivbild Christoph 64 / Bernau LIVE / Daniel Stibitz

Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Acht der Stationen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten.

Die zwei brandenburgischen Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung waren im ersten Halbjahr 2017 oft am Himmel über dem Land zu sehen: Insgesamt 1.330-mal wurden die in Angermünde und Bad Saarow stationierten Maschinen alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen.

(Angermünde „Christoph 64“ 641 Einsätze, Bad Saarow „Christoph 49“ 689 Einsätze)

Bernau - Christoph 64 zum Anfassen - Tag der offenen Tür bei der DRF Luftrettung in Angermünde
Foto: Daniel Stibitz

Hintergrundinformationen

Was viele nicht wissen: Die DRF Luftrettung ist ein gemeinnütziger Verein, bzw. eine gemeinnützige AG und Krankenkassen erstatten nur die Kosten, die dem gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsumfang entsprechen. Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation jedoch auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Denn Fortbildungen, Investitionen in Luftfahrzeuge und modernste Medizintechnik, decken die Krankenkassen leider nicht mit ab.

Dabei ist die Luftrettung, gerade auch in ländlichen Regionen, unverzichtbar geworden. Durch unsere tägliche Arbeit und dem Beiwohnen zahlreicher Einsätze der Luftrettung, können wir nur an jeden appellieren, sich bei der DRF Luftrettung über Spenden- oder Fördermöglichkeiten zu informieren.

Zur Sicherstellung ihrer hohen Qualität ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon: 0711-70072211.

Aktuelle Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung

Infos via DRF Luftrettung / Fotos: Bernau LIVE / Archiv

 

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