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Baukulturpreis verliehen – zwei Sonderpreise gehen nach Bernau

Die Veranstaltung dauert zurzeit noch an

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Bernau / Potsdam: Am heutigen Freitagnachmittag werden im Hans-Otto-Theater in Potsdam die diesjährigen »Brandenburgischen Baukulturpreise« verliehen.

Über den ersten Platz darf sich die Stadt Finsterwalde für die Sanierung der Kulturweberei freuen. Zwei der drei Sonderpreise gingen an die Stadt Bernau für das Neue Rathaus sowie für das Besucherzentrum Bundesschule Bernau im Ortsteil Waldfrieden. Der dritte Sonderpreis ging an das Fahrradparkhaus in Holzbauweise in Eberswalde.

Der von der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung ausgelobte Brandenburgische Baukulturpreis wurde am heutigen Freitagnachmittag bereits zum achten Mal vergeben. Die Auszeichnung würdigt herausragende Bauwerke im Land Brandenburg.

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Die Preisträger im Detail:

38 Projekte wurden in diesem Jahr für den Baukulturpreis und 11 für den Engagementpreis eingereicht. Eine Jury aus Expert:innen wählte die Preisträger aus.

Zur Jury gehörten:

  • Andreas Rieger, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer, BA, Vorsitz
  • Matthias Krebs, Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer, BBIK
  • Prof. Dr. Susan Draeger, Fachgebiet Entwerfen – Energieeffizientes Bauen, BTU Cottbus
  • Prof. Dr. Ulrich Schwarz, Dekan Fachrichtung Holzingenieurwesen, HNEE
  • Prof. Renate Abelmann, ABELMANN VIELAIN POCK Architekten Partnerschaft mbB
  • Dr. Boris Reyher, sbp schlaich bergermann partner
  • Dr. Wera Groß, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum

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Baukulturpreis (9.000 Euro): Kulturweberei Finsterwalde

  • Architektur / Innenarchitektur und Tragwerk: Habermann Architektur- und
  • Ingenieurgesellschaft mbH, Finsterwalde
  • Landschaftsarchitektur: Rehwald Landschaftsarchitekten, Dresden
  • Technische Ausstattung: AHS Ingenieurgesellschaft mbH, Falkenberg / Elster
  • Bauherrin: Sängerstadt Finsterwalde

Sonderpreis (3.000 Euro): Neues Rathaus Bernau bei Berlin

  • Architektur: studioinges Architektur und Städtebau BDA, Berlin
  • Landschaftsarchitektur: planorama Landschaftsarchitektur, Berlin
  • Tragwerk: ZPP Ingenieure AG, Cottbus
  • Technische Ausstattung: Projektbüro Dörner + Partner GmbH Architekten-Ingenieure, Eberswalde
  • Bauherrin: Stadt Bernau bei Berlin

Dein Freiwilliges Soziales Jahr in der Pressestelle der Stadt Bernau

Sonderpreis (3.000 Euro): Besucherzentrum der Bundesschule Bernau

  • Architektur: Steimle Architekten BDA, Stuttgart
  • für Steimle Architekten: Grubert Verhülsdonk Architekten PartG mbH, Berlin
  • Tragwerk: wh-p Ingenieure, Berlin
  • Technische Ausstattung: IGV-Ingenieure GmbH, Korntal
  • Bauherrin: Stadt Bernau bei Berlin

DEFA-Filmklassiker im Bauhaus-Besucherzentrum Bernau

Sonderpreis (3.000 Euro): Fahrradparkhaus in Holzbauweise

  • Architektur: Leitplan GmbH, Berlin
  • Tragwerk: ifb frohloff staffa kühl ecker PartG mbB, Berlin
  • Bauherrin: Stadt Eberswalde

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Lobende Erwähnung: Containermanufaktur

  • Architektur: KSV Krüger Schuberth Vandreike, Planung und Kommunikation GmbH, Berlin
  • Bauleitung: Ingenieurbüro Große & Partner, Grünheide (Mark)
  • Tragwerk: Ch. Trost GmbH, Berlin
  • Technische Ausstattung: IBW – Ingenieurbüro, Berlin
  • Bauherrin: Containermanufaktur, Gesellschaft für modulare Seecontainerbauten mbH, Rüdersdorf bei Berlin

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Engagementpreis (3.000 Euro): Kunstlandschaft Pritzen e.V.

  • Vorgeschlagen von: Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte
  • gemeinnützige GmbH, Kulturland Brandenburg

Kunstlandschaft Pritzen

Hintergrund

Die Baukulturinitiative Brandenburg und Kulturland Brandenburg haben in diesem Jahr gemeinsam den Themenschwerpunkt „Baukultur“ gesetzt. Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung in Potsdam ging heute das Baukulturjahr 2023 der Baukulturinitiative Brandenburg zu Ende. Um ihr künftiges Engagement für die Baukultur zu bekräftigen, stellten die Kooperationspartner eine gemeinsame Erklärung zur Baukultur in Brandenburg vor. Der diesjährige Baukulturpreis wurde an die Kulturweberei in Finsterwalde verliehen.

Im „Baukulturjahr 2023“ haben das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL), die Brandenburgische Architektenkammer (BA) und die Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) als Partner der Baukulturinitiative Brandenburg zu verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen im ganzen Land eingeladen. Zum Auftakt wurde mit dem 1. Landeskonvent eine Plattform geschaffen, auf der Herausforderungen und die Zukunft der Baukultur in Brandenburg diskutiert wurde. Am 23. und 24. September fand zum ersten Mal der Tag der Baukultur mit mehr als 100 Aktionen und über 8.700 Besucherinnen und Besuchern in ganz Brandenburg statt. Flankiert wurde das Baukulturjahr mit dem Jahresschwerpunkt „Baukultur leben“ von Kulturland Brandenburg. Dabei werden in diesem Jahr etwa 30 Kulturprojekte präsentiert, die neue Perspektiven auf das baukulturelle Erbe eröffnen sowie die Bedeutung von Kunst, Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft für baukulturelle Diskurse und Gestaltungsprozesse unter Beweis stellen.

Baustaatssekretär Rainer Genilke: „Ich freue mich, dass das Baukulturjahr 2023 so gut angenommen wurde. Schließlich geht es darum, gemeinsam in allen Regionen des Landes Orte zu gestalten, in denen wir gut und gerne leben. Das funktioniert nur, wenn viele Menschen mitmachen und sich so an der Gestaltung ihrer gebauten Umwelt beteiligen.

Den Kommunen, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Akteuren danke ich für ihr Engagement. Gute Baukultur ist auch Ergebnis des Interessenausgleichs, des Einvernehmens, also auch guter politischer Kultur und damit eine Voraussetzung dafür, dass Bauten entstehen, die gesamtgesellschaftlichen und nachhaltigen Ansprüchen genügen.“

Kulturministerin Dr. Manja Schüle: „Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben, wie wollen wir wohnen, wie den öffentlichen Raum erleben und gestalten? Das sind die großen, uns alle betreffenden Fragen, die das Kulturland Brandenburg-Themenjahr ‚Baukultur leben‘ gestellt hat. Ideen, Visionen und Antworten darauf haben 350 hoch spannende und gut besuchte Veranstaltungen offeriert – mit künstlerischen Ansätzen, innovativen Denkanstößen, neuen Kooperationen. Das Themenjahr hat gezeigt, dass es viel Diskussionsbedarf rund um die Baupolitik gibt und die Baukultur viele gesellschaftliche und politische Bereiche berührt – von der Kultur- über die Sozialpolitik bis hin zur Energie- und Klimapolitik. Sicher ist: Die existenzielle Frage eines guten Zusammenlebens ist eine Gemeinschaftsaufgabe, für die wir mehr Austausch von Wissen, mehr Kooperation, mehr Vernetzung benötigen.“

Das Ziel, die Bürgerinnen und Bürger für das vielfältige Thema Baukultur zu begeistern, soll auch in Zukunft weiterverfolgt und Baukultur breit gefördert und vorangetrieben werden. Dazu verpflichteten sich die Kooperationspartner MIL, BA und BBIK der Baukulturinitiative in einer gemeinsamen Erklärung, die heute bei der Abschlussveranstaltung zum Baukulturjahr 2023 vorgestellt wurde.

 

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Verwendete Quellen
Brandenburgische ArchitektenkammerMinisterium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL)
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