
Bernau / Barnim: Um die Sicherheit im Schulalltag nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Exekutive zu intensivieren, trafen sich Pädagogen zu einem fachspezifischen Weiterbildungstag in Bernau.
Im Fokus standen dabei insbesondere die polizeiliche Präventionsarbeit sowie Angebote der Polizeiinspektion Barnim.
Am 23. Februar 2026 diente das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM – Standort Bernau Waldfrieden) als Plattform für einen breit gefächerten Fortbildungstag. Neben allgemeinen pädagogischen Themen bildete das Modul „Gewalt an Schulen“ einen zentralen Schwerpunkt der Veranstaltung. Die Präventionsexperten der Polizeiinspektion Barnim gestalteten hierzu einen Workshop, der darauf abzielte, den Lehrkräften fundierte Einblicke in polizeiliche Strategien zu vermitteln und diese mit der schulischen Praxis zu verzahnen.
Im Zentrum des Workshops stand ein intensiver Dialog über Herausforderungen im Schulalltag. Die Beamten und Lehrkräfte erörterten dabei folgende Kernaspekte:
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Klärung von Zuständigkeiten und rechtlichen Befugnissen im Ernstfall.
- Interventionsmöglichkeiten: Aufzeigen konkreter Handlungsoptionen für Lehrkräfte bei Gewaltvorfällen.
- Rollenverständnis: Klare Abgrenzung zwischen dem pädagogischen Auftrag der Schule und dem gesetzlichen Auftrag der Polizei.
Wie die Präventionskoordinatorin der Polizeiinspektion Barnim, Dajana Rex-Thon, informierte, unterstrich die rege Beteiligung sowie die gezielten Rückfragen der Teilnehmenden den Bedarf an direkter Kommunikation.
Die Veranstaltung verdeutlichte, dass eine effektive Gewaltprävention nur durch eine enge, vertrauensvolle Kooperation beider Institutionen gelingen kann. Die Vermittlung polizeilicher Unterstützungsangebote sowie das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Aufgabenbereiche bildeten dabei die Basis für eine künftig noch engere Vernetzung im Landkreis Barnim.
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