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Großübung in Bernau: Stadt probt den Ernstfall bei flächendeckendem Stromausfall

Samstag, 21. März 2026

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Bernau / Barnim: Am Samstag, den 21. März 2026, findet in unserer Stadt Bernau eine umfangreiche Katastrophenschutzübung statt.

Unter dem Szenario eines lang andauernden Stromausfalles testen die Stadtverwaltung und zahlreiche Rettungskräfte ihre Einsatzbereitschaft und Koordination.

Bernaus Bürgermeister André Stahl informierte am gestrigen Donnerstag im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung über die geplante Übung. Zwischen 8:00 Uhr und ca. 16:00 Uhr wird demnach simuliert, wie die Stadt auf einen großflächigen Stromausfall reagiert, dessen Behebung mehrere Stunden in Anspruch nehmen würde.

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Zusammenarbeit verschiedener Behörden im Fokus

Das Hauptziel der Übung ist die Belastungsprobe für das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure. Beteiligt sind unter anderem:

  • Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Landkreises Barnim
  • Stadtwerke Bernau und die Leitstelle Nordost
  • Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG) und Barnimer Busgesellschaft (BBG)
  • Stadtverwaltung Bernau sowie der eigens für Krisenfälle gebildete Verwaltungsstab

Im Mittelpunkt stehen die Alarmierungsketten, die Funkkommunikation sowie die Inbetriebnahme technischer Anlagen wie Notstromaggregate und Sirenen. Als zentrale Koordinierungsstelle („Katastrophenschutz-Zentrale“) dient das Neue Rathaus.

Die „Leuchttürme“ als Anlaufstelle für Bürger

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts sind die sogenannten Katastrophenschutz-Leuchttürme. Diese fungieren im Ernstfall als lokale Anlaufstellen und „Wärmeinseln“ für die Bevölkerung. Die Übung prüft deren Funktionsfähigkeit in folgenden Bereichen:

  • Informationsaustausch und Notruffunktionen
  • Notstrom- und Trinkwasserversorgung
  • Erste-Hilfe-Angebote und Wärmeversorgung
  • Koordination von spontanen Helfern aus der Bürgerschaft

Bürgermeister André Stahl betont die Notwendigkeit dieser Präventionsmaßnahme: „Mit dieser Übung stärken wir die Zusammenarbeit aller Stellen und testen Abläufe unter realistischen Bedingungen. Ziel ist es, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit der Bürger auch in außergewöhnlichen Lagen zu gewährleisten.“

Hinweise für die Bevölkerung

Die Stadtverwaltung stellt klar, dass für die Einwohner am Übungstag kein Handlungsbedarf besteht. Dennoch wird es im Stadtgebiet zu sicht- und hörbaren Auswirkungen kommen:

  • Einsatzfahrzeuge: Vermehrtes Aufkommen von Fahrzeugen mit Blaulicht und Sirenen.
  • Warnsysteme: Über Warn-Apps wie NINA oder KATWARN können Testmeldungen ausgespielt werden.
  • Notfallversorgung: Der reguläre Rettungsdienst und die Notfallversorgung bleiben von der Übung unberührt und sind weiterhin uneingeschränkt erreichbar.

Katastrophenschutz-Leuchttürme sind Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger zur Information in Krisenfällen. In Bernau gibt es folgende Standorte:

  • Sparkassen‑Arena Bernau, Ladeburger Chaussee 2
  • Erich‑Wünsch‑Halle, Heinersdorfer Straße 52
  • Ortsteilzentrum Schönow, Schönerlinder Straße 25a
  • Gemeinschaftshaus Birkholz, Birkholzer Dorfstraße 24
  • Gemeinschaftshaus Birkenhöhe, Eschenstraße 3
  • Gemeinschaftshaus Birkholzaue, Alte Bernauer Landstraße 3a
  • Gutsverwalterhaus und Kulturspeicher Börnicke, Ernst‑Thälmann‑Straße 1a
  • Ortsteilzentrum Ladeburg, Bernauer Straße 7
  • Alte Schmiede Lobetal, An der Schmiede 2
  • Besucherzentrum Bernau in Waldfrieden, Hans‑Wittwer‑Str. 1

Nach Angaben der Stadt Bernau werden die Bernauer Bürgerinnen und Bürger am Tag der Übung keine Einschränkungen haben, außer dass die Sirenen heulen und Informationen zum Test auf den WarnApps erscheinen.

 

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