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Bernau LIVE präsentiert Bernauer Kulturherbst

Laut war es zum „Tag des Donners“ am Samstag in Bernau

Vereine aus Bernau

Bernau / Barnim: Wo sonst Verkehrsübungen oder Fahrzeug-Sicherheitstrainings stattfinden, wurde es am vergangenen Samstagnachmittag richtig laut.

Denn zum historischen Kanonentreffen lud die Schützengilde 1418 zu Bernau e.V. auf das Gelände der Kreisverkehrswacht Barnim in die Bernauer Marie-Curie-Strasse.

Zahlreiche Vereine aus ganz Deutschland präsentierten in historischem Gewand alte Kanonen und alles was damit zu tun hat. Eröffnet wurden die „Tage des Donners“ von Bernaus Bürgermeister André Stahl, der auch die Zündschnur für den ersten Kononenschuss zündete. Danach ging es den Nachmittag über Schlag auf Schlag weiter.

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Etliche Kanonen, Standböller und zahlreiche Handböller- und Salutschützen sorgten mit  ohrenbetäubenden Knall für Staunen beim anwesenden Publikum. Zahlreiche Gäste haben sich im Kanonen-Biwak niedergelassen und feiern am Abend noch bis spät in die Nacht.

Im Jahr 2018 feierte die Schützengilde 1418 zu Bernau e.V. ihren 600. Geburtstag und zählt somit zu einem der ältesten Vereine in ganz Brandenburg.

Alle zwei Jahre treffen sich in Bernau Böllerschützinnen und Böllerschützen zu den „Bernauer Tagen des Donners“. Die Schützengilde 1418 zu Bernau e.V. richtet dieses Kanonenbiwak aus und empfängt Gäste aus ganz Deutschland.

Wir durften in diesem Jahr über 35 Vereine aus Hamburg, Bayern, Hessen, Sachsen Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg Vorpommern begrüßen. Am Samstag, dem 25.6., fand der Höhepunkt dieses Böllertreffens statt – das gemeinsame Böllern. Dabei wird Schwarzpulver in Handböllern und Nachbauten historischer Kanonen verschossen. Das geschieht nach Regeln und gesetzlichen Vorgaben, deren Einhaltung kontrolliert wird, so Tino Tschersich von der Schützengilde 1418 zu Bernau e.V.

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Insgesamt waren 48 historische Geschütze und sechs Standböller mit ihren traditionell gekleideten Bedienungen auf dem Platz der Kreisverkehrswacht Barnim erschienen. Seit über zehn Jahren wählen wir diesen Platz um zum Einem einen Bezug zur Stadt Bernau herzustellen, andererseits aber auch die Bewohner der Stadt nicht zu sehr zu belästigen.

„Für Böllerschützen steht heute die (friedliche) Tradition des Lärmerzeugens im Mittelpunkt ihrer Brauchtumspflege. Ein historischer Bezug zu Landsknechten, zu preußischer, sächsischer, französischer u.a. Artillerie oder zur Darstellung der Nord- und Südstaaten soll das Leben der Menschen in dieser Zeit – auch mit dem Schwarzpulver und der Büchsenmacherei- zeigen und historisch mehr oder weniger genau darstellen.

Eins aber wollen Böllerschützen nicht: Wir wollen Krieg und Gewalt nicht verherrlichen. Das lehnen wir Grundsätzlich ab“, so der Bernauer Verein.

Für Bernau LIVE hat Wolfgang Rakitin ein paar Eindrücke eingefangen.

 

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