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EU erteilt Zulassung für BioNTech/Pfizer Impfstoff

Impfungen ab 27. Dezember 2020

Bernau / Deutschland: Am heutigen frühen Abend hat die Europäische Kommission grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs für die Europäische Union gegeben.

Dies gab Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, vorhin in einem Video-Statement bekannt. Link Demnach kann in den kommenden Tagen mit den ersten Corona-Impfungen begonnen werden. Frühestens jedoch nach Weihnachten. Zuvor hatte die Europäische Arzneimittelbehörde eine bedingte Marktzulassung für Personen ab 16 Jahren empfohlen.

Gesundheitsminister Jens Spahn twitterte vor gut 30 Minuten: „Am 27.12. geht es in D los: Die ersten Pflegebedürftigen werden geimpft. Bis Ende diesen Jahres werden über 1,3 Mio Impfdosen an die Bundesländer ausgeliefert u von diesen an die Impfteams verteilt. Im Januar werden jede Woche mindestens weitere 670.000 Dosen ausgeliefert.“ Link

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Geimpft werden soll dann in Impfzentren sowie mit mobilen Impfteams. Bereits Ende des Jahres sollen die MA in Krankenhäusern geimpft werden, so auch in Bernau. Allerdings ist mit einem schnellen Ende der Einschränkungen nicht zu rechnen. Es wird Monate dauern, um die Mehrheit der Deutschen zu impfen. Sofern sie es wollen. 

Infos-Seite und Infos des Land Brandenburg: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/haeufig-gestellte-fragen/

Seite und Infos der Zulassungsbehörde: https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory/overview/public-health-threats/coronavirus-disease-covid-19

Seite und Infos der Bundesregierung: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

Seite und Infos zu möglichen Nebenwirkungen: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-biontech-pfizer-impfstoff-nebenwirkungen-100.html

Der Impf-Schwerpunkt wird zunächst auf den Alten- und Pflegeeinrichtungen liegen. „Die Schwächsten zu schützen, das ist das erste Ziel unserer Impfkampagne,“ so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Denn anfangs wird nicht ausreichend Impfstoff für alle vorhanden sein, die geimpft werden wollen. Neben Bewohnern und Mitarbeitern von Pflegeheimen gehören alle über 80-Jährigen zu denjenigen, die sich zuerst impfen lassen können. Zur Gruppe mit höchster Priorität zählen auch Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und im Rettungsdienst.

Im Land Brandenburg sollen gleich am 27. Dezember in einer stationären Pflegeeinrichtung im besonders vom Coronavirus betroffenen Landkreis Oberspreewald-Lausitz (7-Tages-Inzidenz: 446,2) die ersten Menschen aus der Risikogruppe geimpft werden. Weitere Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen folgen am 28. Dezember im Landkreis Havelland und am 29. Dezember in Cottbus. Am 29./30. Dezember sollen Impfungen in mehreren Krankenhäusern beginnen. Der Start des Call-Centers für die Vergabe von Impfterminen ist für den 4. Januar 2021 geplant. Und als erste Impfzentren sollen die Standorte in Potsdam und Cottbus am 5. Januar starten.

Standorte der ersten elf Impfzentren stehen fest

In Brandenburg sollen zunächst elf Impfzentren entstehen. Die ersten werden am 5. Januar 2021 in Potsdam (Metropolis-Halle) und Cottbus (Messe Cottbus) eröffnet.

In der zweiten Stufe sollen bis Anfang Februar 2021 neun weitere Impfzentren errichtet werden. Die Standorte stehen nun fest: Barnim (Eberswalde, Sportzentrum Westend,) Brandenburg an der Havel (An der Regattastrecke), Dahme-Spreewald (Altflughafen Schönefeld, Terminal M), Elbe-Elster (Elsterwerda, Mehrzweckhalle), Frankfurt (Oder) (Messegelände), Oberhavel (voraussichtlich Oranienburg, genauer Standort noch in Abstimmung), Ostprignitz-Ruppin (Kyritz, Sport- und Kulturzentrum), Teltow-Fläming (Luckenwalde, Fläminghalle) und Uckermark (Prenzlau, genauer Standort noch in Abstimmung).

Zusätzlich wird derzeit die Möglichkeit der Errichtung weiterer Impfzentren in den Landkreisen Prignitz, Havelland und Spree-Neiße im Rahmen einer dritten Aufbau-Stufe geprüft.

Neben den Impfzentren soll es zudem mobile Impfteams geben, die zum Beispiel Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen vor Ort impfen. Diese mobilen Impfteams sind immer an die jeweiligen Impfzentren angedockt. Anfangs sind je drei mobile Impfteams in Potsdam und Cottbus geplant. In einer zweiten Stufe werden die mobilen Impfteams auch stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung aufsuchen, vor allem die Einrichtungen, deren Bewohnerinnen und Bewohner nicht selbst die Impfzentren aufsuchen können.

Als freiwillige Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden im humanitären Bereich unterstützt das Deutsche Rote Kreuz das Land Brandenburg und die Kassenärztliche Vereinigung (KVBB) bei der Umsetzung der Corona-Impfstrategie in diesem Bereich.

Impfungen in Krankenhäusern

Die Krankenhäuser sind ein wichtiger Anker der Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg. Sie sind für die Versorgung bei schweren Krankheitsverläufen unersetzlich. Durch den engen Kontakt zu Infizierten sind Ärztinnen und Ärzte sowie das gesamte Pflegepersonal einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, selbst zu erkranken. Aus diesem Grund sollen Beschäftigte in den Krankenhäusern von Beginn mit geimpft werden.

Ab dem 29./30. Dezember soll in folgenden Krankenhäusern im Land Brandenburg schrittweise Beschäftigte geimpft werden:

  • Klinikum Niederlausitz (Senftenberg)
  • Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
  • Klinikum Frankfurt (Oder)
  • Städtisches Klinikum Brandenburg
  • Herzzentrum Bernau
  • Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam
  • Ruppiner Kliniken Neuruppin
  • Havelland Kliniken GmbH (Nauen)
  • Asklepios Klinikum Uckermark (Schwedt/Oder)

Anzahl der Impfdosen

Wie viele Impfdosen das Land Brandenburg in den ersten Tagen und Wochen erhaltenen wird, ist noch nicht bekannt. Bundesgesundheitsminister Spahn hat den Ländern in dieser Woche mitgeteilt, dass zu Beginn der Impfungen in diesem Jahr rund 400.000 Dosen des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer an die 16 Bundesländer ausgeliefert werden könnten. Nach dem Königsteiner Schlüssel würde Brandenburg also zu Beginn circa 12.000 Impfdosen erhalten. Da bei diesem Impfstoff eine Person zweimal im Abstand von drei Wochen geimpft werden muss, könnten also von dieser ersten Lieferung circa 6.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger geimpft werden.

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg werden auf dieser neuen Internetseite veröffentlicht: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/

Verwendet Quellen: Europäische Kommission Link, Land Brandenburg, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Link, Bundesregierung Link

 

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