Bernau / Barnim: Tuning-Treffen in Finowfurt sprengt alle Kapazitäten – Ein massiver Zustrom an Tuning-Begeisterten sorgte am Karfreitag in Finowfurt für einen großflächigen Polizeieinsatz.
Die Gruppe „Schrauberschmiede Nord-Ost“ hatte nach Angaben der Polizei über soziale Netzwerke zum sogenannten „CAR-Freitag“ auf die Parkplätze von OBI und Kaufland geladen. Obwohl das Treffen offiziell erst für den Nachmittag angesetzt war, trafen bereits ab 11:00 Uhr Fahrzeuge aus dem gesamten ostdeutschen Raum sowie aus Nordwestdeutschland ein.
In der Spitze zählte die Polizei rund 2.500 Fahrzeuge und 5.000 Teilnehmer. Da das Gelände vollständig ausgelastet war, mussten die Einsatzkräfte die Zufahrten sukzessive sperren, um die notwendigen Rettungswege freizuhalten. Dies führte laut Polizei zu erheblichen Verkehrsbehinderungen: Der Rückstau reichte über die B 167 bis zur Autobahn 11 sowie in Richtung Eberswalde. Zahlreiche Anreisende wichen zudem auf illegale Parkflächen und Grünanlagen in der Gemeinde aus. Erst gegen 17:15 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden, nachdem der Andrang spürbar nachgelassen hatte.
Drifting-Manöver in Eberswalde endet mit verletztem Kind
Am frühen Freitagabend kam es auf dem REWE-Parkplatz in der Heegermühler Straße zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Gegen 18:35 Uhr versuchte ein 19-jähriger BMW-Fahrer, sein Fahrzeug auf dem Gelände driften zu lassen. Mit überhöhter Geschwindigkeit steuerte er um die Parkbuchten, verlor dabei jedoch die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit zwei ordnungsgemäß abgestellten Fahrzeugen.
In einem der getroffenen Autos befanden sich drei kleine Kinder. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte ein vierjähriges Kind von seinem Sitz und erlitt leichte Verletzungen. Die Situation eskalierte unmittelbar nach dem Zusammenstoß: Der aufgebrachte Vater der Kinder stellte den Unfallverursacher zur Rede und schlug dem 19-Jährigen mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Wie die Polizei mitteilte, war der junge Fahrer zuvor Teilnehmer des Tuning-Treffens in Finowfurt gewesen. Die Beamten haben Ermittlungen aufgenommen.
Hoher Sachschaden in Nordend: Vandalen wüten auf Werkstattgelände
Unbekannte Täter haben über das Osterwochenende auf einem Werkstattgelände im Eberswalder Ortsteil Nordend eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In der Neuen Straße gerieten insgesamt drei Fahrzeuge ins Visier der Vandalen: eine landwirtschaftliche Maschine, ein Lkw sowie ein Linienbus der Barnimer Busgesellschaft (BBG).
An allen drei Fahrzeugen zertrümmerten die Täter nach Polizeiangaben die Scheiben. Besonders schwer traf es den Linienbus, dessen Innenraum zusätzlich erheblich demoliert wurde. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtschaden auf mindestens 55.000 Euro. Spezialisten der Kriminaltechnik waren vor Ort, um Spuren zu sichern. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Aufmerksame Zeugen überführen Waschmittel-Diebe in Wandlitz
Am Samstagabend wurde ein organisierter Ladendiebstahl im Wandlitzer „Action-Markt“ (Am Markt 1) vereitelt. Gegen 19:00 Uhr beobachteten Zeugen vier Männer im Alter zwischen 16 und 40 Jahren dabei, wie sie offenbar gezielt größere Mengen Waschmittel entwendeten. Dank der schnellen Reaktion vor Ort konnten die vier Tatverdächtigen moldawischer Herkunft gestellt und ihre Identitäten festgestellt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung ihres Fahrzeugs stieß die Polizei auf weiteres Diebesgut, das dem Markt unmittelbar zurückgegeben werden konnte. Die Ermittlungen wegen Bandendiebstahls dauern an.
Geisterfahrt auf der A11 zieht Spur der Verwüstung nach sich
Gegen 02:45 Uhr meldeten Zeugen am Ostermontag einen Falschfahrer auf der A11 zwischen den Anschlussstellen Finowfurt und Lanke. Die Autobahnpolizei konnte den Wagen stoppen und stellte am Fahrzeug frische Unfallspuren fest. Der 61-jährige Fahrer wirkte verwirrt und befand sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation, weshalb er zur Untersuchung in das Werner-Forßmann-Krankenhaus gebracht wurde.
Dort nahm der Vorfall jedoch eine neue Wendung: Gegen 06:00 Uhr flüchtete der Mann aus der Rettungsstelle. Bei der anschließenden Suche entdeckten Polizisten den Gesuchten auf dem Klinikgelände, wo er mehrere Fahrzeuge auf dem Mitarbeiterparkplatz beschädigt hatte. Der Mann reagierte nach Angaben der Polizei äußerst aggressiv, leistete bei der Festnahme Widerstand und verletzte dabei beinahe die Beamten. Ein Drogentest verlief positiv. Nach einer Blutentnahme wurde der 61-Jährige aufgrund seines Zustands in das Martin-Gropius-Krankenhaus überstellt. Die Liste der Vorwürfe ist lang: Sie reicht von der Gefährdung des Straßenverkehrs über Unfallflucht bis hin zu Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Holzunterstand in Biesenthal durch Feuer zerstört
Am frühen Montagmorgen (06.04.2026) kam es in der Biesenthaler Schubertstraße zu einem Brandeinsatz. Aus bislang ungeklärter Ursache war dort ein hölzerner Unterstand in Flammen geraten. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde die Konstruktion durch das Feuer vollständig zerstört. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt, und eine Gefahr für umliegende Gebäude bestand nach ersten Erkenntnissen nicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Schwerer Motorradunfall in Schönwalde: 25-Jähriger im Krankenhaus
Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Montagnachmittag (06.04.2026) auf dem Bernauer Damm im Wandlitzer Ortsteil Schönwalde. Gegen 13:10 Uhr verlor ein 25-jähriger Kawasaki-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seine Maschine.
Das Motorrad geriet laut Polizei in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem VW Tiguan. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Krad gegen die Leitplanke geschleudert. Der junge Mann erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Strecke bis etwa 15:00 Uhr voll gesperrt. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 60.000 Euro.
Unsere Quellen: Polizeidirektion Ost.
Fahrradcodierung der Polizei in Bernau und Eberswalde
Am morgigen Mittwoch, dem 8. April 2026, bietet die Bernauer Polizei erneut eine kostenfreie Fahrradcodierung in Bernau an. Wer sein Fahrrad entsprechend schützen möchte, kann dies in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in der Polizeiinspektion Barnim in 16321 Bernau, Werner-von-Siemens-Straße 8, tun. Einen weiteren Termin gibt es am 10. April von 9 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz in Eberswalde.
Zudem wird es zahlreiche Tipps geben, wie ihr euer Rad am besten gegen Diebstahl sichern könnt. Auch sonst steht das Bernauer Team der polizeilichen Prävention mit Rat und Tat zur Seite und beantwortet gerne Fragen zur allgemeinen Sicherheit.
Bei der Fahrradcodierung erhält euer Fahrrad eine sichtbar angebrachte individuelle Nummer mit einem Hinweis zum Eigentümer des Rades. Diese hilft in vielen Fällen, eventuelle Diebe abzuschrecken. Sollte euer Fahrrad dennoch gestohlen werden, erleichtert es beim Wiederauffinden die Zuordnung zu euch als dessen Eigentümer. Zudem lassen sich etwaige Diebe leichter überführen.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Gravur mittels Nadelmarkiertechnik erfolgt und mit einer Sichtfolie gegen Korrosion geschützt wird. Sollte trotz aller Sorgfalt ein Schaden entstehen, so haben Sie keinen Anspruch auf Schadensersatz! Bei der Codierung wird eine individuelle Ziffern- und Zahlenkombination mit einem Nadelmarkierer in den Rahmen geprägt; dies ist schonender als das bisher gängige Fräsen. Carbonräder können nicht geprägt werden.
Für eine Codierung ist ein Eigentumsnachweis erforderlich! Minderjährige, welche ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten zur Codierung kommen, müssen zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung zur Codierung mitbringen. Ein Mustervordruck ist HIER zu finden.
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