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Bernau: Fischsterben in städtischen Teichen auch menschgemacht

Bernau, Fischsterben, Fische, Teich, Natur, Umwelt, Stadt Bernau, Info Bernau, Bernau LIVEBernau: Bereits mehrmals berichteten wir über das Fischsterben in unseren Gewässern.

Nun gibt es hierzu eine offizielle Mitteilung der Stadt Bernau:

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“Fischsterben in städtischen Teichen auch menschgemacht

In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zum Fischsterben in städtischen Teichen. Hierfür gibt es einerseits natürliche Gründe, andererseits hat auch der Faktor Mensch seinen Anteil daran. Mit mehr Verständnis für das sensible Ökosystem Teich und mehr Rücksicht lassen sich einige Probleme verringern oder ganz vermeiden.

Durch die extreme Trockenheit im Frühjahr und Frühsommer und die teilweise extreme Hitze, ist der Wasserstand in den Stadtteichen, Dorfteichen und den Teichen im Schlosspark Börnicke zeitweise stark gefallen. Dies ist ein Grund für das Fischsterben, das in diesem Jahr schon des Öfteren zu beobachten war.

Der andere Grund liegt im illegalen Aussetzen von zuvor meist privat gehaltenen Fischen, die für diese Kleingewässer nicht geeignet sind und dort zudem für eine übergroße Population sorgen. Da der Wasserstand der Teiche sehr stark von Regenfällen abhängig ist, macht sich die Nahrungsknappheit in den sauerstoffarmen Gewässern bei hohen Temperaturen schnell bemerkbar.

Im Endeffekt sterben massenhaft Fische, die die Stadtverwaltung aufwändig und kostenträchtig entfernen lassen muss. Es wird daher gebeten, keine Fische mehr auf eigene Faust auszusetzen – auch nicht in Sandfängen und Regenrückhaltebecken, wie dies bisweilen auch schon geschehen ist.

Der umgekehrte Vorgang, das Entnehmen – sprich Angeln – von Fischen aus den Stadtteichen ist ebenfalls nicht zulässig. An den Teichen beheimatet sind diverse Entenarten. Auch wenn Enten gerade in Siedlungsnähe ein vertrautes Bild sind, so handelt es sich hier doch um Wildtiere, die ihr Futter selbst finden.

Enten sollten daher nicht gefüttert werden, da das überflüssige Futter die Wasserqualität weiter beeinträchtigt und zudem Ratten anlockt, die sich dann stark vermehren. Jürgen Brinkmann von der Stadtverwaltung bittet daher inständig, an den Stadt- und Dorfteichen auf das Aussetzen und Angeln von Fischen sowie das Entenfüttern zu verzichten.”

Foto: Bernau LIVE

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