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Bernau: Rüttelstreifen an L31 sollen Unfallschwerpunkt entschärfen

Blumberger Chaussee / Börnicker Landweg

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Bernau (Barnim): Wie bereits von uns im März berichtet, sollte der Unfallschwerpunkt an der Blumberger Chaussee / Börnicker Landweg. (L31) mittels Rüttelstreifen entschärft werden.

Nachdem die verkehrsrechtliche Anordnung im Frühjahr erfolgte, hat man sich nun an die Arbeit gemacht und entsprechende Rüttelstreifen aufgebracht. Gestern und heute Morgen waren Arbeiter damit beschäftigt, das mehrkomponentige Kaltplastik auf allen vier Zufahrtsstraßen aufzutragen, bzw. in Form zu gießen.

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Wie uns Knut Albrecht von der Straßenmeisterei Biesenthal mitteilte, sind die Arbeiten der Firma Straat 1 aus Rostock nunmehr abgeschlossen und die Streifen vollumfänglich befahrbar.

Die Maßnahme soll die Aufmerksamkeit am Knoten erhöhen und die Geschwindigkeiten auf der Landstraße reduzieren. Laut Beschluss der Verkehrsunfallkommission soll die Rüttelstreifenmarkierung über eine Fahrspur erfolgen. Um ein Umfahren der Rüttelstreifen zu verhindern, wurde eine Sperrlinie auf allen vier Zufahrtsstraßen angeordnet.  Mit dem Verkehrsversuch ist eine Wirkungskontrolle verbunden.

Dabei ist die Verkehrsunfallentwicklung, die Haltbarkeit der Rüttelstreifenmarkierung, das Fahrverhalten, das Geschwindigkeitsniveau, die Lärmemission und die Akzeptanz der Anwohner zu untersuchen. Als langfristige Maßnahme wird ein Umbau des Knotens zum Kreisverkehr erfolgen, so Frau Dr. Mitschka vom Landesbetrieb Straßenwesen auf eine Anfrage von Bernau LIVE.

Hintergrund

Seit Jahren kommt es immer wieder zu teils schweren Verkehrsunfällen an der Kreuzung Blumberger Chaussee / Börnicker Landweg. Hauptursache waren hier meist zu hohe Geschwindigkeit und Vorfahrtsfehler im Kreuzungsbereich.

Info

In Deutschland werden Rüttelstreifen momentan nur versuchsweise oder stark vereinzelt angewendet. Die bekanntesten Rüttelstreifen sind in Brandenburg auf der A24 nahe Fehrbellin und Herzsprung in den Belag gefräst. Dort sind laut Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen die Unfälle bei Schlenkern im Testzeitraum um 43 Prozent zurückgegangen, die Zahl der schwer verletzten oder getöteten Autoinsassen sank um 15 Prozent. (Quelle: Wikipedia)

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