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Bahnstreik der GDL hat begonnen – S2 Bernau im 60-Minuten-Takt

Streik bei der Bahn

Nachrichten aus Deutschland und der Welt (Testbetrieb)

Bernau / Deutschland: Am frühen Donnerstagmorgen, 7. März, haben die von der GDL angekündigten Streiks begonnen.

Noch bis Freitag, 8. März 2024 um 13 Uhr, sollen die Arbeitsniederlegungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer andauern. Betroffen ist der S-, Regional- und Fernverkehr. Ausgenommen vom Streik ist die ODEG, BBG oder die BVG in Berlin. Die S-Bahn hat folgenden Notfallfahrplan eingerichtet. So etwa im 60-Minuten-Takt ab Bernau – immer zur vollen Stunde und drei Minuten.

+ S1: Birkenwerder – Nordbahnhof (60-Min-Takt) + S2: Bernau – Anhalter Bahnhof (60-Min-Takt) + S25: Hennigsdorf – Nordbahnhof (60-Min-Takt) + S3: Erkner – Ostbahnhof (60-Min-Takt, Bauarbeiten ab 07.03. ca. 22 Uhr beachten!*) + S46: Königs Wusterhausen – Bundesplatz (60-Min-Takt) + S5: Strausberg Nord – Ostbahnhof (40-Min-Takt, ca. 1 Uhr bis 4 Uhr: 60-Min-Takt) + S9: Friedrichstraße – Schöneweide – Flughafen BER (20-Min-Takt, ca. 1 Uhr bis 4 Uhr: 30-Min-Takt)

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Da der morgige Freitag in Berlin ein Feiertag ist, sollte die S2 in der kommenden Nacht eigentlich durchgängig fahren. Durch den Streik ist nach jetzigem Stand Fahrten zwischen Bernau und Anhalter Bahnhof stündlich geplant. Hier solltet Ihr Euch vorab genau informieren, da jederzeit Änderungen möglich sind.

Auch beim RE3 kommt es beinahe zum Komplettausfall. Wie die Bahn informiert, solle es einzelne Fahrten zwischen Angermünde/Eberswalde und Berlin, einzelne Züge auch von/bis Stralsund im Tagesverlauf geben.

Bitte informiert Euch in jedem Fall vor Antritt der Fahrt, ob Eure Linien bedient werden. Im Tagesverlauf kann es zu Änderungen kommen.

Infos der Bahn
Infos der S-Bahn
Infos des VBB
Infos der ODEG

In einer Pressekonferenz (Link zum Video) am heutigen Montag betonte GDL Chef Claus Weselsky, dass es bisher zu keiner Einigung mit der Bahn gekommen sei. Angesetzt ist vorerst ein 35-stündiger Streik, der an die Forderungen nach einer 35-Stunden-Woche angelegt ist. Weselsky kündigte weiterhin „Wellenstreiks“ an, sofern es zu keiner Einigung mit der Deutschen Bahn kommt.

Bereits Ende Januar ist die GDL mit den an die Deutsche Bahn übersendeten Einigungsvorschlägen weit von ihren Forderungen abgerückt. „Es ist die GDL, die in dieser Tarifrunde bereits umfangreiche Zugeständnisse gemacht hat und es ist der Bahnvorstand, der sich keinen Millimeter bewegt und die GDL-Mitglieder in weitere Streiks treibt,“ so Weselsky, „Inzwischen haben wir mit 28 Eisenbahnunternehmen die Inhalte unserer Einigungsvorschläge abgeschlossen. Unsere Mitglieder bei der Deutschen Bahn fragen sich zu Recht: Warum geht es hier nicht, wenn es überall geht?.“

Die Bahn teils indes mit: „Während des Streiks bietet die DB ein Grundangebot im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr an. Das Grundangebot ist über die Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar.

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

 

 

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