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Lok Bernau lässt Trainer Schilling in Königs Wusterhausen schwärmen

Lok Bernau lässt Trainer Schilling in Königs Wusterhausen schwärmenBernau: Der SSV Lok Bernau ließ den Red Dragons Königs Wusterhausen im Brandenburg-Derby der 1. Regionalliga Nord nicht den Hauch einer Chance. Beim 93:38 (58:16) zeigten die Bernauer auswärts insbesondere in der ersten Halbzeit ein nahezu perfektes Spiel. Aus der wieder einmal starken Mannschaftsleistung ragte Sango Niang mit 17 Zählern heraus.

Die Bernauer Basketballer haben im Auswärtsspiel gegen Königs Wusterhausen in ihrer Favoritenrolle vollends überzeugt. Die Lok startete mit Pierre Bland, Sebastian Fülle, Nico Adamczak, Friedrich Lotze und Oumar Sylla ins brandenburgische Duell. Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn legten die Bernauer völlig entfesselt los. In den ersten fünf Spielminuten leisteten sie sich nur einen Fehlwurf, während man die Gastgeber mit einer starken Verteidigung in schwierige Wurfsituationen zwang. Nach einem Dreier von Friedrich Lotze und einem Korbleger von Jonas Böhm mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechselung stand eine zweistellige Führung auf der Anzeigentafel (18:6, 6. Minute).

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Die Dragons erwischten einen rabenschwarzen Tag, während die Gäste aus Bernau die Partie nach Belieben dominierten. Mit 29:12 hatten die Lok-Akteure nach zehn Minuten alles unter Kontrolle. Königs Wusterhausen schien das Spiel in dieser Phase abgeschenkt zu haben. Gegen die hohe Intensität in der Bernauer Verteidigung fanden sie scheinbar kein Mittel. Im zweiten Viertel kamen die Dragons so nur auf vier magere Punkte, während Sango Niang die Führung mit ansehnlichen Aktionen weiter nach oben schraubte. Für Jubelstürme auf der Mannschaftsbank sorgte Nino Valentic mit fünf Punkten in Folge vor der Halbzeitsirene. Hier war die Führung bereits uneinholbar auf 58:16 angewachsen.

Auch nach dem Seitenwechsel gab es kein Erbarmen von der Lok-Offensive, die unaufhaltsam davon rollte. Viertelübergreifend reichte es zu einem 30:0-Lauf ehe die Gastgeber zwei Minuten nach der Pause durch Glen Izevbigie wieder ein Lebenszeichen setzen konnten (70:18, 23. Minute). Diesen Vorsprung ließ sich der ungeschlagene Tabellenführer in der 1. Regionalliga Nord nicht mehr nehmen. Auch als die Bernauer im Schlussviertel die Zügel etwas lockerer ließen, kamen die Hausherren nur noch schleppend ins Spiel. Mit 93:38 holte der SSV Lok Bernau seinen hochverdienten 17. Saisonsieg. „Wahnsinn!“, analysierte Trainer René Schilling im Nachgang. „Es war beeindruckend. Das war die beste erste Halbzeit, die man überhaupt hätte spielen können.

Ein großes Lob an mein Team für diese starke Leistung“, schwärmte er weiter. „Auch wie fokussiert und entschlossen wir aus der Halbzeit gekommen sind, war wirklich gut. So haben wir das Spiel endgültig entschieden.“ Die rund 50 angereisten Bernauer Fans bejubelten am Ende den Derbysieg und feierten lautstark ihre Mannschaft.

Am kommenden Wochenende sind die Bernauer Basketballer dann wieder in eigener Halle auf Korbjagd. Der BC Rendsburg, momentan Tabellenzehnter, gastiert in der Hussitenstadt beim Ligaprimus. Das Heimspiel beginnt am Samstag zu gewohnter um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

Viertelstände: 29:12, 58:16, 81:23, 93:38

SSV Lok Bernau: Sango Niang (17 Punkte), Pierre Bland (15), Jonas Böhm (12), Friedrich Lotze (10), Nico Adamczak (9), Oumar Sylla (8), Nino Valentic (7), Alexander Rosenthal (6), Sebastian Fülle (5), Thiemo Williams (4), Felix Schekauski (0)

Red Dragons Königs Wusterhausen: Glen Izevbigie (14), Shelton Jackson (10), Alexander Pankonin (5), Marcel Stölzel (3), Denis Toroman (3), Bastian Bloch (3), Felix Rathke (0), Maik Hasselberg (0)

Spielbericht und Foto: Ricardo Steinicke

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