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Der FSV Bernau vergrößert den Abstand zu seinen Verfolgern

Bernau: Die Winterpause ist endlich zu Ende. Zwar wurde in den zurückliegenden Wochen viel getestet und ausprobiert, jedoch fehlte irgendwie die Spannung für die Pflichtaufgabe. Genau 71 Tage mussten die Fans auf das nächste Pflichtspiel der FSV Mannschaft warten.

Nun hieß es am vergangenen Samstagnachmittag gegen den Gegner aus dem Doppeldorf die SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf zu bestehen. Die Spieler um Trainer Christian Städing waren heiß auf das Spiel, denn schließlich verloren die Rehberger lediglich das Spiel in Petershagen und drangen auf Wiedergutmachung.

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Pünktlich um 14:00 Uhr rollte der Ball auf dem neuen Bernauer Kunstrasenplatz. Kaum waren die Spieler so richtig warmgelaufen, ertönte auch schon der Pfiff. Der Bernauer Justin Pehl eilte seinem Gegenspieler im eigenen 16-Meter-Raum hinterher und riss ihn von hinten um. Dem Unparteiischen blieb keine andere Wahl und zeigte nach dem Foul auf dem Punkt. Justin Pehl bekam für sein Foulspiel den gelben Karton zu sehen. Patrick Vsetycek griff sich das runde Leder, legte es sich zurecht und lief an. Der Bernauer Keeper Eric Niendorf war bei dem Schuss machtlos. So führte Petershagen/Eggersdorf sehr zeitig nach der 2. Minute mit 0-1. In den Gesichtern der Fans konnte man den frühen Schock ablesen. Die Stirnfalten legten sich aber sehr schnell, als sie sahen, wie die Bernauer Spieler kämpften.

Bis zur 24. Minute dauerte es, bis sich der Bernauer Sturmdrang belohnte. Tassilo Mahnke setzte mit einen scheinbar harmlos wirkenden Einwurf auf der rechten Außenseite seinen Mitspieler Ümit Ejder in Szene, der sich auf der rechten Seite in den Petershagener 16 Meter-Raum durchtankte. Sein Gegenspieler, Maximilian Traue, versuchte Ejder zu folgen, konnte ihn jedoch nur mit einem hohen Fuß stoppen. Dabei traf er im Strafraum mit dem Fußballschuh das Gesicht von Ümit Ejder statt den Ball. Konsequenter Weise zeigte der Schiedsrichter Traue die gelbe Karte und entschied auf Strafstoß für den FSV. Lenny Canalis Wandel, der in dieser Saison bisher noch keinen Elfmeter verschoss, legte sich sein Spielgerät zurecht, trat an und traf in die Petershagener Maschen. Bernau glich mit dem Treffer zum 1-1 aus. Wie beflügelt von dem Ausgleich rannte die Bernauer des Gegners Tor an. Zuerst versuchte sich Lenny Canalis Wandel in der 27. Minute sein Glück, scheiterte jedoch an den Petershagener Keeper.

Keine 10 Minuten später stand erneut Canalis Wandel vor dem Petershagener Tor, setzte jedoch den Ball nur seitlich neben das Tor. Die Chancen auf Bernauer Seite fielen fast im Minutentakt. Irgendwie schien jedoch das Petershagener Tor wie vernagelt. Mit dem Unentschieden ging es dann zur Halbzeit in die Kabine. Bernau musste verletzungsbedingt zur Pause wechseln. Ümit Ejder ging vom Platz. Für ihn kam der Bernauer Nachwuchsspieler Hares Bosharat. Was nach Wiederanpfiff folgte, war nicht der weiterführende Sturmdrang aus Hälfte eins. Die zweiten 45 Minuten waren geprägt von viel Kampf und vielen Fouls. In der 57. Minute gab es einen kleinen Lichtblick. Der Bernauer Kapitän Patrick Toepfer versuchte es mit einem Standard. Der Freistoß aus knapp 17 Meter blieb jedoch nur in der Petershagener Mauer hängen. In der 65. Minute sahen die knapp 72 Zuschauer einen Angriff der Gäste, jedoch war der Distanzschuss zu unpräzise und ging meterhoch übers Bernauer Tor. Das Spiel plätscherte bis kurz vor Schluss vor sich hin. Roman Sedlak reagierte und wechselte auf Petershagener Seite in der 72. Minute Thomas Guggenberger aus. Für ihn kam Andre Bauer ins Spiel. Kurz vor Schluss zauberte Petershagen noch ein wenig Spannung ins Spiel.

Ein Gewaltschuss aus knapp 20 Metern fischte der Bernauer Schlussmann Eric Niendorf aus dem oben Lattenkreuz. Mit der Glanztat hielt er den Punkt für den FSV Bernau weiter fest. Mit Kurt Skusa für Dennis Rehausen vollzog der Petershagener Trainer den zweiten Wechsel in der 88. Minute. Wenig später pfiff der Schiedsrichter Stefan Hüber, der eine souveräne Partie leitete, ab. Mit dem Punktgewinn erhöhte Bernau den Vorsprung auf seinen engsten Verfolger RSV Eintracht 1949 auf sechs Punkte, da die Teltower gegen Babelsberg 74 verloren.

Statistik 16. Spieltag, Landesliga Nord, 25.02.2017, 14:00 Uhr

FSV Bernau

Niendorf – Amuri, Bemmann, Mahnke, Heidrich, Toepfer, Coric, Neprjachin, Canalis Wandel, Ejder (46. Bosharat), Pehl

SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf

Haupt – Rolke, Traue, Küter, Fochler, Guggenberger (72. Bauer), Nagy, Rehausen (88. Skusa), Vsetycek, Loock, Demann,

Tore:

0-1 Vsetycek (2. /Strafstoß), 1-1 Canalis Wandel (24./Strafstoß)

 

Dank an Marco Ritzki für den Spielbericht.

 

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