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Dämpfer an der Küste: LOK Bernau verliert Verfolgerduell in Rostock

Nächstes Heimspiel: 17. Januar 19:00 Uhr

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Rostock / Bernau: Trotz einer beeindruckenden Kulisse in der Fremde kehrte LOK Bernau am Samstagabend mit leeren Händen aus Rostock zurück.

Trotz der Unterstützung von etwa 100 Anhängern, die die gegnerische Halle akustisch fest in Bernauer Hand behielten, unterlag das Team aus der Hussitenstadt mit 82:90. 

Auch die beeindruckende Kulisse und der ununterbrochene Trommelwirbel auf den Rängen konnten die Niederlage nicht verhindern. In einer intensiven Partie fehlte der Mannschaft aus der Hussitenstadt am Ende das nötige Quäntchen Glück, um den Funken der Tribüne in einen Erfolg auf dem Parkett zu verwandeln.

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Durch die erneute Niederlage gegen die Hanseaten verliert Bernau den zweiten Tabellenplatz der ProB Nord an die Itzehoe Eagles (12 Siege) und rutscht auf Rang drei ab. Während Rostock trotz des Erfolgs auf Platz 11 verharrt, bewies der LOK-Anhang erneut Erstliga-Format.

Die Partie begann mit hohem Tempo. Die Rostocker Hausherren setzten direkt ein Ausrufezeichen und stellten die Bernauer Defensive mit einer beeindruckenden Quote aus der Distanz vor Probleme: Fünf Dreier im ersten Viertel sorgten für eine frühe Dominanz der Seawolves. Während LOK aus dem Feld noch nach dem Rhythmus suchte, hielten sie sich durch eine clevere Spielweise an der Freiwurflinie im Spiel. Ein Last-Second-Dreier von Meo Martin zum möglichen Ausgleich wurde von den Unparteiischen nicht mehr gegeben, sodass es mit 22:25 in die erste Pause ging.

Im zweiten Viertel zeigten die Bernauer ihr wahres Gesicht. Mit mehr Geduld im Spielaufbau und verbesserter Teamarbeit kämpfte sich die Mannschaft aus der Hussitenstadt zurück. Die Belohnung folgte kurz vor dem Seitenwechsel: Ein Korbleger von Akim-Jamal Jonah und ein wichtiger Steal durch Shawn Scott II brachten LOK die erste Führung des Abends. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 44:43 ging es in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie auf Messers Schneide. LOK behauptete zunächst die Führung, verpasste es jedoch, sich entscheidend abzusetzen. Rostock blieb brandgefährlich und nutzte jede Unkonzentriertheit der Bernauer sofort aus, um das Spiel vor dem letzten Durchgang wieder auf 68:61 zu drehen.

Das Schlussviertel entwickelte sich schließlich zum „Knackpunkt“. Während die Kräfte schwanden, stieg die Fehlerquote: Zu viele Ballverluste und eine hohe Foulbelastung spielten den Gastgebern in die Karten. Rostock nutzte die resultierenden Freiwürfe eiskalt aus und entschied den letzten Abschnitt deutlich mit 29:14 für sich. Am Ende stand eine 82:90-Niederlage auf der Anzeigetafel, die aufgrund der starken Leistung über drei Viertel besonders schmerzte.

HEADCOACH DAN OPPLAND ORDNETE DIE PARTIE NACH SPIELENDE EIN:

Wir haben heute wieder gegen Rostock verloren, und dieses Spiel war für uns insgesamt sehr schwierig. Rostock hat mit sieben Spielern gescort, davon fünf zweistellig – das zeigt, wie breit sie aufgestellt sind. Genau das hat uns heute sehr wehgetan. Trotzdem hatten wir aus meiner Sicht Chancen, dieses Spiel zu kontrollieren oder sogar zu drehen. Unsere Defense war phasenweise wirklich stark, das war gut. Aber insgesamt hatten wir zu viele Ungenauigkeiten in unserem Spiel. Unsere Dreier haben nicht funktioniert, und dann wird es immer schwer. Das ist keine Ausrede – wir müssen auch Wege finden, Spiele zu gewinnen, wenn wir von außen nicht treffen. Am Ende war es ein harter Kampf, aber wir haben erneut 90 Punkte gegen diese Mannschaft zugelassen. Das ist einfach zu viel. Trotzdem Glückwunsch an Rostock.

Einen ausführlichen Spielbericht findet Ihr auf den Seiten von LOK Bernau. Titelgrafik: LOK Bernau.

 

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