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Bilanz zum Blitzmarathon: 6.991 Geschwindigkeitsüberschreitungen

"Spitzenreiter" 157 km/h, statt der erlaubten 60 km/h

Bernau (Potsdam): Am gestrigen Mittwoch beteiligten sich das Land Brandenburg und die Kommunen am vierten europaweiten Blitzmarathon.

Heute zog die Polizei Bilanz. Anbei eine entsprechende Mitteilung:

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Insgesamt 6 991 Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten Polizei und Kommunen in Brandenburg beim 4. Europaweiten Blitzmarathon fest. Das sind annähernd so viele Verstöße wie im vergangenen Jahr. (2017: 7 015).

Zugleich bestätigt sich erfreulicherweise nicht der Trend der Zwischenbilanz der der ersten sechs Stunden. Zu diesem Zeitpunkt waren noch mehr als doppelt so viele Fahrzeugführer geblitzt worden, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Polizeivizepräsident Roger Höppner

„Es freut mich, dass sich der anfängliche Trend nicht fortgesetzt hat. Möglicherweise führte die intensive mediale Berichterstattung im Tagesverlauf dazu, dass die Verkehrsteilnehmer von der Aktion hörten und zumindest auf dem Heimweg das Bewusstsein für Verkehrsregeln gestärkt wurde. Dennoch können wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein und müssen die Verkehrssicherheitsarbeit intensivieren, um die Hauptunfallursache Nr.1 in Brandenburg stärker zu bekämpfen.“

Raserei – Hauptunfallursache Nr.1

Im letzten Jahr starben 148 Menschen auf Brandenburgs Straßen. Jeder vierte Unfalltote (42) verlor sein Leben bei einem geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfall.

131 unangekündigte Kontrollstellen

Mit 323 Beamten an 131 Kontrollpunkten wurde das Einhalten der Geschwindigkeit kontrolliert. 185.141 Fahrzeuge wurden durch automatisierte Messtechnik und mit Handlasermessgeräten angemessen.

Die Geschwindigkeitskontrollen fanden flächendeckend im ganzen Land statt. Kontrolliert wurde auf Autobahnen, auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie in Alleen und innerstädtischen Bereichen. In diesem Jahr hatte die Brandenburger Polizei hatte die Kontrollstellen vorab nicht angekündigt.

2017 kontrollierte die Brandenburger Polizei an mehr als 200 Kontrollpunkten mit 493 Beamten das Einhalten der Geschwindigkeit.

Traurige Spitzenreiter:

  • Ein Autofahrer mit Anhänger wurde in der Nähe einer Kita in Drachhausen, Landkreis Spree-Neiße, mit 49 km/h bei erlaubten 30 km/h geblitzt.
  • Die Verkehrspolizei stellte auf der A24, in Fahrtrichtung Rostock, einen Pkw Audi A6 mit 201 km/h fest. Dort beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 120 km/h.
  • In der Baustelle A10 am Autobahndreieck Nuthethal wurde ein Pkw mit 157 km/h, statt der erlaubten 60 km/h gemessen.
  • In der Prignitz, in Lenzen wurde ein Autofahrer mit 61 km/h in der Nähe einer Schule und Kita  bei erlaubten 30km/h (innerorts) geblitzt.
  • Auf der A12, zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde und Briesen, in Fahrtrichtung Polen wurde ein Pkw Mercedes mit 171 km/h bei erlaubten 120 km/h geblitzt.
  • Auf der B 96a bei Schönefeld in Fahrtrichtung Mahlow wurde ein Pkw mit automatischen Geschwindigkeitsmessanlage mit 157 km/h bei zulässigen 100km/h erfasst.
  • In Hoppegarten (LK MOL) wurde ein 36-jähriger Autofahrer mit einem Handlasergerät gemessen. Er fuhr 109 km/h, bei zulässigen 50 km/h. Der Fahrer gab bei der Befragung an, dass er vom Blitzmarathon gewusst hat.

Mehr als doppelt so viele Geschwindigkeitsüberschreitungen von 6 bis 12 Uhr

Von 6 bis 12 Uhr wurden bei 1 705 Fahrzeugführern Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Das waren mehr als doppelt so viele Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Vormittagsstunden, wie noch im letzten Jahr registriert wurden. 2017 wurden bei Ankündigung der Kontrollstellen zwischen 6 und 12 Uhr 658 Fahrzeugführer geblitzt.

Unter dem Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr“ wird sich das Polizeipräsidium am 20.09.2018 am bundesweiten Verkehrssicherheitstag beteiligen, so die Polizeidirektion in Potsdam.

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