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Bernau – Rehberge – was war, was ist und was kommt

Bernau - Rehberge - was war, was ist und was kommtBernau entwickelt sich. Erst letztes Jahr verschwanden die alten Kasernen/Plattenbauten und boten Platz für Neues. Vorgestern trafen sich die Verantwortlichen auf dem Gelände, blickten zurück und nach vorn.

Anbei ein kurzer Rückblick und die weitere Entwicklung des Vorhabens „Erschließung Wohngebiet Bernau Rehberge-Ost, Konrad-Zuse-Straße / Schönower Chaussee“ in Stichpunkten:

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– Bei dieser ca. 4,72 ha großen Fläche handelt sich um ein zur ehemaligen Wehrmachtskaserne (Luftwaffennachrichtenkaserne Bernau) gehörendes Wohngebiet. Auch dieses wurde, wie die benachbarte Kaserne, ca. 1936 nach den Plänen des Berliner Architekten Peter Paul Seeberger erbaut. Die Wohnhäuser beherbergten vor allem die Offiziere mit ihren Familien.

– Nach dem 2. Weltkrieg wurde dieser Bereich von der Sowjetarmee, den späteren GUS-Truppen, bis zu deren Abzug 1994 genutzt. Hier wohnten vor allem Offiziersfamilien. Zur vorhandenen Bebauung aus der Wehrmachtszeit wurden dazu zwei Wohnblöcke ergänzend errichtet.

– Im Jahre1995 wurde das Gelände von der OFD Cottbus an die Alteigentümer zurück gegeben. Auch die Stadt Bernau bei Berlin und die städtische Gesellschaft GeWoBau GmbH verfügten nun wieder neben mehreren Privateigentümern über ihre Grundstücke. Auf dieser Fläche gab es nach der Rückübertragung insgesamt acht verschiedene Eigentümer, die im Grundbuch eingetragen waren. Dieser Umstand verhinderte zunächst eine Gesamtentwicklung dieses Areals.

Erst 2012 konnte dieser Zustand, besonders durch die Aktivitäten des Geschäftsführers der GeWoBau GmbH, Herrn Hans-Udo Kretschel, verändert werden. Nun Sind die GeWoBau GmbH und die ebenfalls städtische Gesellschaft STAB Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH Eigentümer der B-Planfläche. Beide Gesellschaften haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der Grundlage für die Erschließung und Vermarktung ist.

– Im Jahre 2006 war bereits ein B-Plan für diese Fläche aufgestellt worden. Er wurde nach historischem Vorbild geplant. Doch auch bald stellte sich heraus, dass er nicht wirtschaftlich umsetzbar war. Das war Anlass, dass die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bernau bei Berlin Anfang 2013 auf Initiative der STAB den Beschluss fasste, einen neuen B-Plan aufzustellen. Dieser wurde im September 2014 beschlossen und im Dezember 2014 in Kraft gesetzt.

– Im Jahre 2014 konnten dann auch endlich die beiden verbliebenen Plattenbauwohnblöcke abgerissen und das Gelände östlich der Konrad-Zuse-Straße dekontaminiert werden, um auch hier die Entwicklung voran zu treiben.

– Die Vermarktung der Grundstücke begann Mitte 2014. Binnen kurzer Zeit waren alle Parzellen reserviert. Die 12 Grundstücke direkt anliegend entlang der Konrad-Zuse-Straße waren durch die 2005 fertig gestellte Konrad-Zuse-Straße bereits erschlossen und konnten sofort vermarktet werden. Es sind bereits 11 Grundstücke verkauft. Der Großteil der Erwerber hat bereits gebaut bzw. steht kurz vor dem Bauabschluss.

– Anfang 2015 waren die Planungen für die Innere Erschließung abgeschlossen. Es werden Verkehrsanlagen und Versorgungsmedien hergestellt. Der Ausbau erfolgt in 2 Schritten. Die 1. Ausbaustufe beinhaltet alle Medienerschließungen und eine Baustraße. Danach werden die Anliegergrundstücke vermarktet. Nach weitgehendem Abschluss der Grundstücksbebauungen werden dann in der 2. Ausbaustufe die Verkehrsanlagen (endgültige Fahrbahn, Gehwege, Parkflächen und Begleitgrün) hergestellt.

– Aktuell wird die 1. Ausbaustufe der Emmy-Noether-Straße gebaut. Sie beginnt an der Konrad-Zuse-Str. gegenüber dem Lebensmittelmarkt und führt einschwenkend parallel zur Konrad-Zuse-Str. nach Süden Richtung Schönower Chaussee bis zum Wohnbaugrundstück an der Schönower Chaussee. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 450.000 €. Erschlossen werden von diesem Bauabschnitt 19 Grundstücke. Davon konnten die ersten vier Grundstücke kürzlich bereits verkauft werden.

– Im nächsten Jahr sollen der 2. Teil der Emmy-Noether-Straße und die Marga-Faulstich-Straße in der 1. Ausbaustufe hergestellt werden. Bis ca. Ende 2016 können so alle Grundstücke im Gebiet erschlossen und verkauft werden.

– Wenn etwa 80% aller Grundstücke bebaut sein werden erfolgt gemäß Städtebaulichem Vertrag der Endausbau der Verkehrsanlagen. Dies ist voraussichtlich dann im Jahre 2018 der Fall.

Wir danken der BRG Bauregie GmbH für die Information.

Foto: Bernau LIVE

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