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Moin und warum Berlin einmal die zweitgrößte Stadt der Welt war

Willkommen am heutigen Mittwoch

Bernau – Berlin: Wer heute schon ganz früh wach war, der konnte sich an einem schönen Sonnenaufgang erfreuen. Mittlerweile hat es sich etwas zugezogen und uns erwartet ein relativ kühler regnerischer Tag.

Auf der Suche nach einer netten „Morgengeschichte“ wollen wir heute einmal nach Berlin bei Bernau blicken. Denn Berlin war einmal, nach Los Angeles, die flächenmäßig zweitgrößte Stadt der Welt.

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Dem zu Grunde liegt das „Groß Berlin Gesetz“ welches heute, vor genau 96 Jahren, am 27. April 1920 beschlossen wurde.

„Das Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin vom 27. April 1920 wird kurz Groß-Berlin-Gesetz genannt. Bei der Abstimmung am 25. April 1920 im Preußischen Landtag votierten SPD, USPD und Teile der DDP dafür, DNVP, DVP und Zentrum dagegen. Das Gesetz wurde mit 164 gegen 148 Stimmen bei fünf Enthaltungen beschlossen und trat am 1. Oktober 1920 in Kraft. Damit wurden in die bisherige Stadtgemeinde Berlin die sechs kreisfreien Städte Berlin-Lichtenberg, Berlin-Schöneberg, Berlin-Wilmersdorf, Charlottenburg, Neukölln und Spandau sowie aus den umliegenden Kreisen Niederbarnim, Osthavelland und Teltow die Stadtgemeinde Cöpenick, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke eingemeindet. Ein kurioser Sonderfall war das Areal des Stadtschlosses Berlin, da es bis dahin ein eigenständiger Gutsbezirk war und erst mit dem Gesetz ein administrativer Teil von Berlin wurde.

Zu den bis dahin 1,9 Millionen Berlinern kamen damit nochmals 1,9 Millionen Einwohner; knapp 1,2 Millionen davon allein durch die sieben umliegenden Städte. Das Stadtgebiet vergrößerte sich von 66 km² auf 878 km². Damit war Berlin – nach Los Angeles – die flächenmäßig zweitgrößte und an der Einwohnerzahl gemessen – nach London (7,3 Millionen) und New York (5,6 Millionen) – die drittgrößte Stadt der Welt.

Bereits seit etwa 1820 war diskutiert worden, ob das Berliner Stadtgebiet durch Eingemeindung der Vororte Moabit und Wedding, des Tiergartens sowie der südlich an Berlin angrenzenden Ackerflächen von Schöneberg und Tempelhof erweitert werden könnte. Die Akteure in Stadt und Umland vertraten ausschließlich kurzfristige Eigeninteressen: Der Landkreis Niederbarnim befürwortete eine Eingemeindung von Moabit und Wedding, weil die dortigen hohen Sozialausgaben die Kreiskasse belasteten. (…)“

Infos via Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F-Berlin#Das_Gro.C3.9F-Berlin-Gesetz

Wer ganz viel Zeit hat und sich das Gesetz einmal selber durchlesen möchte, der findet es hier.

Allen, die es bis hier geschafft haben, einen schönen Mittwoch!

Foto: Bernau LIVE

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