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Lok Bernau empfängt am Samstag die SEAWOLVES im Ostderby

Bernau: Der SSV Lok Bernau empfängt am Samstag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die ROSTOCK SEAWOLVES. Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen wollen die Bernauer im Ostderby in eigener Halle wieder punkten. Rostock braucht im Kampf um die Playoffs ebenfalls einen Sieg. Das Heimspiel beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

Zwar führt der SSV Lok Bernau derzeit die Tabelle in der ProB Nord an. Mit einer weiteren Niederlage am Wochenende, müsste man allerdings die punktgleichen Verfolger Oldenburg und Quakenbrück vorbeiziehen lassen. Lok-Headcoach René Schilling erwartet gegen den Tabellenneunten „alles andere als ein leichtes Spiel“. Die Personalsituation bei den Bernauern hat sich unter der Woche etwas entspannt. Kevin Wohlrath und Konstantin Kovalev konnten wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Der Einsatz von Nico Adamczak am Wochenende ist allerdings noch fraglich.

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Bereits das Hinspiel im Oktober war eine spannende Angelegenheit. In einem Krimi konnten die SEAWOLVES das Ostderby gegen die Lok mit 82:79 (35:31) gewinnen. Bis zur letzten Sekunde war das Spiel offen, nachdem der SSV mit großem Kampfgeist einen zweistelligen Rückstand aufholen konnte. Rostock ist zu Saisonbeginn mit hohen Erwartungen gestartet. Nach einer enttäuschenden Hinrunde haben die Warnowstädter aber zur großen Aufholjagd geblasen und haben das Ziel Playoffs noch voll im Blick. Im Dezember wechselte Trainer Ralf Rehberger von Ligakonkurrent Wolfenbüttel an die Ostsee und startete mit vier Siegen aus fünf Spielen in sein neues Amt. In der letzten Woche gab es gegen sein ehemaliges Team nach einer dramatischen Schlussphase eine 80:81-Niederlage.

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben ein sehr ausgeglichen besetztes und qualitativ starkes Team. Die letzten Spiele zeigen, dass sie zu den besten Mannschaften der Liga zu zählen sind. Entsprechend erwartet die Bernauer Defensive eine echte Herausforderung. Allen voran gilt es die Kreise von Jarvis Davis einzuengen. Der US-Amerikaner ist mit 22 Punkten und rund vier Assists Dreh- und Angelpunkt in der Rostocker Offensive. Dazu kommen die erfahrenen Kräfte von André Murillo (15.8 Punkte, 6.4 Rebounds), Franz Winkler (7.6 Punkte) und auch Tim Vogt (4.9 Punkte) sowie Luka Buntic (6.6 Punkte). Die Formkurve der beiden zeigt momentan klar nach oben. Aber auch von der Bank kommen wichtige Impulse. Hier kann Rehberger zuletzt immer wieder auf Daniel Lopes, David Markert, Zbigniew Owczarek und Routinier Ivo Slavchev vertrauen. Nachverpflichtung Jovonnie Shuler ist mit seinen knapp 12 Zählern und mehr als vier Rebounds pro Spiel eine weitere gesetzte Option.

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir müssen nach den beiden Niederlagen unseren Fokus zurückgewinnen. Viele Fehler lagen an uns selbst. Daran haben wir im Training gearbeitet. Das Spiel am Samstag wird dabei für uns eine Herausforderung. Nur mit einer guten Defensivleistung können wir gegen Rostock bestehen, die eigentlich in die obere Tabellenhälfte gehören.“

Der SSV Lok Bernau erwartet im anstehenden Heimspiel eine stimmungsvolle Kulisse, zumal sich auch aus Rostock rund 50 Fans angekündigt haben. Das Ostderby gegen die ROSTOCK SEAWOLVES beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße). Der Einlass startet um 18.00 Uhr.

Dank an Ricardo Steinicke für den Vorbericht zum Spiel.

 

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