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Ladeburg: Kein neues Wohngebiet dafür Kirchenheizung und Verkehrssicherheit

Beschlossene Sache

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Covid-19: Mund- und Nasenschutz in Läden und ÖPNV weiterhin Pflicht. Beitrag
Neue Verordnungen: Alle Vorgaben zur aktualisierten Eindämmungsverordnung ab 27. Juni – Beitrag
Wetter am Donnerstag: Ganztags sonnig bei bis zu sommerlichen 29 Grad

Bernau (Ladeburg): Der Bernauer Ortsteil Ladeburg stand gestern gleich mehrmals im Fokus der Bernauer Stadtverordnetenversammlung.

Hierbei ging es um Anträge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, der Errichtung eines Wohngebietes „Am Wasserturm“ sowie um einen finanziellen Zuschuss für den Förderverein der Dorfkirche Ladeburg e.V..

Schäferpfühle erhalten Fußgängerüberweg

Bereits seit einigen Jahren wird durch den Ortsbeirates immer mal wieder der Versuch unternommen, durch die Errichtung eines Fußgängerüberweges auf der Zepernicker Landstraße, in Höhe der Kreuzung „Finkenschlag“, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Durch die Bebauung des Wohngebietes „Schäferpfühle Süd“ ist die Einwohnerzahl in diesem Teil des Ortes noch einmal massiv gewachsen. Das Wohngebiet ist nicht direkt an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen, so dass der tägliche Schul- und Arbeitsweg über die Zepernicker Landstraße, entlang dem Finkenschlag zur Bernauer Straße führt.

Zudem ist die Straße eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen Ladeburg und der Bernauer Innenstadt, sowie dem Autobahnzubringer Bernau Nord. Ortsvorsteher Jens Thaute machte unmissverständlich klar, dass dieser Verkehrsknotenpunkt gerade zur Rushhour ein gefährliches Pflaster ist. Den Einwand von Frau Dr. Bossmann, mit dieser Maßnahme bis zur Errichtung des Supermarktes zu warten, um dann anhand einer Verkehrszählung eine geeignete Lösung zu finden, wischte Thaute charmant vom Tisch. Schließlich sei der Supermarkt am anderen Ende der Straße, etwa 800m entfernt, geplant und trifft sich nicht mit dem aktuellen direkten Schul- und Arbeitsweg der Bewohner an den Schäferpfühlen. Dies sahen dann auch die Stadtverordneten so und stimmten dem Antrag mit großer Mehrheit zu.

Ablehnung zur Errichtung eines neuen Wohngebietes

Große Zustimmung fand auch die Ablehnung der Änderung des Flächennutzungsplanes zur Errichtung eines neuen Wohngebietes „Schmetzdorfer Straße / Am Wasserturm“. Die Firma FaBlhaft GmbH & Co.KG beabsichtigte den Erwerb einer etwa 2,6 ha großen Grundstücksfläche, zum Bau von 21 Einzel- und Doppelhäusern sowie ca. 50 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern.

Gegen diese Änderung sprachen sich sowohl Ortsvorsteher Jens Thaute als auch Ortsbeiratsmitglied Daniel Sauer entschieden aus. Das angesprochene Grundstück wird zurzeit als Grünfläche und Gartengrundstücke genutzt und stellt eine wichtige Erholungsfläche für den Ort dar.

Dem stimmten ausnahmslos alle Stadtverordneten zu und lehnten die Bebauung der Fläche damit ab.

Ladeburger Dorfkirche erhält Erdgas-Heizanlage

Ein weiterer wichtiger Punkt befasst sich mit der finanziellen Zuwendung in Höhe von 15.000 € für die Umrüstung der Heizungsanlage der Ladeburger Dorfkirche.

Bisher wird das Bauwerk im Winter und Frühjahr mit Kohlebriketts geheizt. Um eine regelmäßige Nutzung der Dorfkirche zu gewährleisten, müssen die  Öfen rund um die Uhr alle 7 Stunden befeuert werden. Ein Aufwand, den die ehrenamtlich agierenden Vereinsmitglieder des Fördervereins nur schwer stemmen können. Zudem kostet jeder Heizvorgang etwa 70€ Materialkosten.

Die Umrüstung der Heizanlage von Kohle auf Erdgas kostet insgesamt 40.000€  und kann nun, mit dem Zuschuss der Stadt Bernau aus dem Haushaltsplan 2020, in die Wege geleitet werden. Die wunderschönen, nun ausgedienten Kachelöfen bleiben der Kirche erhalten.

Weiterer Fußgängerüberweg an der Zepernicker Landstraße

Zu guter Letzt und später Stunde wurde nun auch noch dem Antrag der CDU Bernau zur Einrichtung eines weiteren Fußgängerüberweges an der Zepernicker Landstraße zugestimmt. Und so können sich auch die Anwohner der Siedlung „An den Schäferpfühlen“ über eine zweite sichere Straßenquerung freuen.

Foto: Bernau LIVE

 

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