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Heimspiel: Lok Bernau siegt deutlich gegen Schalker Basketballer

Souveräner Heimsieg mit 86:68

Bernau: Der SSV Lok Bernau holt im zweiten Spiel den zweiten Sieg der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Das Heimspiel gegen den FC Schalke 04 Basketball endete am Sonntag nach einer beeindruckend starken Leistung in der ersten Halbzeit mit einem souveränen 86:68 (50:20). Bei der Lok punkteten gleich fünf Spieler zweistellig, Ferdinand Zylka war mit 18 Zähler bester Werfer beim SSV.

Mit dem Heimsieg im Aufsteigerduell gegen den FC Schalke 04 Basketball legte der SSV Lok Bernau einen Start nach Maß hin. Mit zwei Siegen zum Auftakt in der ProB führen die Bernauer Basketballer momentan punktgleich mit der Baskets Akademie Weser-Ems/OTB und den Itzehoe Eagles die Tabelle der Nordstaffel an. Der SSV Lok Bernau verteidigt seine saisonübergreifende Siegesserie und bleibt seit genau zwei Jahren in eigener Halle ungeschlagen. Insgesamt fanden 530 Zuschauer den Weg in die Erich-Wünsch-Halle. Sogar hochrangige Vertreter von Kooperationspartner ALBA BERLIN besuchten die Heimpremiere der Lok in der ProB. Neben Geschäftsführer Marco Baldi waren auch Sportdirektor Himar Ojeda und Vizepräsident der ALBA Jugend Henning Harnisch in der Halle.

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Bernauer Defensive

Sie sahen nach zwei schnellen Gästepunkten, eine stark auftrumpfende Defensive. Zwar brauchte auch der Gastgeber etwas Anlaufzeit in der Offensive, aber zur Mitte des ersten Viertels übernahm die Lok die Kontrolle über das Spiel (11:4, 6. Minute). Auch eine Auszeit der Blau-Weißen durch Spielertrainer Patrick Carney brachte die Knappen nicht in die richtige Spur. Der Schalker Headcoach Raphael Wilder wurde aus persönlichen Gründen planmäßig vertreten, wie die Gäste im Vorfeld bereits ankündigten. Mit einem 15:2-Lauf bis zur ersten Viertelpause setzte sich die Lok bereits früh deutlich ab (26:6, 10. Minute). Von der stimmungsvollen Kulisse am Sonntagnachmittag wurde der Zwischenspurt frenetisch bejubelt. Die Gegenwehr der Schalker Basketballer blieb aber weiterhin aus. Die Bernauer Defensive machte es den Knappen schwer, ihre physische Überlegenheit am Brett in Szene zu setzen. Stattdessen baute der SSV den Vorsprung weiter aus. Kevin Wohlrath und Robert Kulawick besiegelten die mit 30 Punkten höchste Führung in der ersten Halbzeit (37:7, 14. Minute). Dieser Weckruf sorgte bei den Gästen für ein erstes Aufbäumen. Tim Schneider und Timahj Parker-Rivera stellten aber den komfortablen 50:20 Vorsprung zur Halbzeitpause wieder her.

Erfolgreicher Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel unterstrich zunächst die Lok ihre Ambitionen auf den ersten Heimsieg dieser Saison. Nach einem Korbleger von Jonas Böhm, schenkte ALBA-Youngster Ferdinand Zylka den Gästen zwei trockene Dreier ein. Pierre Bland setzte anschließend das „i“-Tüpfelchen auf diesen 10:0-Lauf zur höchsten Lok-Führung des Spiels (60:20, 23.Minute). Schalke versuchte sich über erfolgreiche Einzelaktionen ins Spiel zu kämpfen. Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel, konnten die Gäste im Schlussabschnitt noch Ergebniskosmetik betreiben. An dem deutlichen und verdienten 86:68 Sieg konnte das gewonnen Schlussviertel der Gäste aus Gelsenkirchen aber nichts mehr ändern. Zylka war mit vier Dreiern und 18 Punkten Topscorer der Partie. Insgesamt zeigte der SSV Lok Bernau eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Zehn Spieler konnten punkten, fünf Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling kamen sogar auf eine zweistellige Ausbeute. Neben Zylka hatte sich Pierre Bland mit einem Double-Double bei zehn Punkten und elf Assists ein Sonderlob verdient.

Erleichtert und Glücklich

Schilling zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und glücklich. „Mit solch einer Leistung kann ich als Trainer nur zufrieden sein. Wir haben genau die Dinge im Spiel umgesetzt, die wir uns vorgenommen und die Woche über trainiert haben. Dass wir den Fokus und die Intensität bis zum Schluss hoch halten müssen, ist etwas woran es noch zu arbeiten gilt. Ich denke, dass gehört auch zu dem Lernprozess, in dem wir uns mit unserem jungen Team noch befinden“, resümierte der Bernauer Trainer.

Mit einem Auswärtsspiel bei den SEAWOLVES ROSTOCK geht es für den SSV Lok Bernau am kommenden Freitag in der ProB weiter. Die ambitionierten Rostocker gehören mit ihrem eingespielten Team zum Favoritenkreis der Nordstaffel, sind aber mit zwei überraschenden Niederlagen gegen Oldenburg und Wedel gestartet. Das Spiel bei den SEAWOLVES beginnt am Freitag um 18.00 Uhr in der Stadthalle Rostock.

Viertelstände: 26:6, 50:20, 71:42, 86:68

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (18 Punkte), Timahj Parker-Rivera (15), Pierre Bland (10), Jonas Böhm (10), Tim Schneider (10), Robert Kulawick (8), Kevin Wohlrath (6), Konstantin Kovalev (5), Jannes Hundt (2), Nino Valentic (2), Jacob Knauf (0), Lukas Herwig (0)

FC Schalke 04 Basketball: Courtney Belger (15 Punkte), Trent Weaver (13), Marco Buljevic (13), Nikita Khartchenkov (10), Patrick Carney (10), Daniel Boahene (5), Dorian McDaniel (2), Michael Agyapong (0), Thomas Szewczyk (0), Lennart Weichsel (0)

Spielbericht und Foto: Ricardo Steinicke

 

 

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