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Bernau: Erster Spatenstich für die Mehrzweck-Veranstaltungshalle

Fertigstellung Schuljahreswechsel 2022/2023

Bernau / Barnim: Vor wenigen Minute erfolgte auf dem Ladeburger Dreieck in Bernau der erste Spatenstich für den Neubau der Mehrzweck- und Veranstaltungshalle.

In beinahe frostigen Boden setzten Bürgermeister André Stahl, Baudezernent Jürgen Jankowiak, Lok Vorstand Sebastian Weege und Architekt Steffen Went symbolisch den Spaten in die Erde des vorherigen Parkplatzes. Die Bauvorbereitungen laufen bereits seit dem 06. April und eine Fertigstellung ist zum Schuljahreswechsel 2022/2023 geplant.

Auf dem etwa 2,5 Hektar großen Areal an der Ladeburger Chaussee/Jahnstraße/Ladeburger Straße entsteht nach einigen Diskussionen im Vorfeld, eine multifunktionelle Mehrzweckhalle zur Schul- und Vereinssportnutzung sowie für Veranstaltungen mit etwa 2.000 Sitzplätzen.

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In dessen Zusammenhang soll zudem ein Parkhaus mit etwa 600 öffentlichen Stellplätzen sowie ein Büro- und Schulungsgebäude für den Gesundheitsstandort Bernau entstehen. Im weiteren Verlauf soll der gesamte Bereich mit einer Tiefgarage unterbaut und so gestaltet werden, dass das Areal ein Treffpunkt für alle werden kann. Das Plangebiet „Ladeburger Chaussee/Jahnstraße/Ladeburger Straße“ wurde zuvor vor allem als Parkplatz genutzt. Für den Bau Mehrzweckhalle sind etwa 18-20 Mio. Euro vorgesehen.

Begleitet wird das Großvorhaben mit einem Baustellen-Marketing-Konzept seitens der Stadt Bernau. Dafür wurden bereits in der vergangenen Woche Planen an den Bauzäunen des Baufeldes angebracht. Unter den Stichworten „Parken – Powern – Pauken“ geben sie Auskunft über das Baugeschehen. In Anspielung auf die Form des Baugeländes eröffnen dreieckige Gucklöcher in den Planen einen Blick auf die Baustelle. Zudem wird das Projekt von einer Webcam begleitet.

„Mit den bevorstehenden Baumaßnahmen am Ladeburger Dreieck wird eine jahrelang bestehende Brachfläche in Innenstadtnähe neu definiert und künftig neu genutzt. Insbesondere die benachbarte Oberschule am Rollberg, aber auch Vereine und medizinische Einrichtungen werden von der Bebauung des Ladeburger Dreiecks profitieren“, so die Stadt Bernau.

André Stahl zeigte sich vom Vorhaben begeistert und betonte, dass es sich bei den Bau-Aktivitäten rund um das Ladeburger Dreieck um ein Symbolbild für die Entwicklung unserer Stadt Bernau handelt. Immerhin werden hier etwa 130-150 Millionen Euro investiert. So unter anderem in den bereits erstellten Erweiterungsbau des Immanuel Klinikums, in das Parkhaus oder in ein medizinisches Bildungszentrum.

Neben Vertreterinnen und Vertretern der Stadt waren unter anderem auch Vertreter von LOK Bernau, die die Halle als Heimspielstätte nutzen werden, Jens Häßler als Geschäftsführer der WOBAU, die u.a. das Parkhaus bauen werden oder die Architekten Went & Went aus Freital / Sachsen vor Ort.

Gleich nebenan soll in den kommenden Jahren zudem ein komplett neuer Schulstandort für etwa 50 Millionen Euro entstehen. Im März 2018 wurde beschlossen, dass der Landkreis Barnim die Trägerschaft für den Bernauer Schulstandort „Rollberg“ übernimmt.

Mit der damaligen Entscheidung wurde wurde der Neubau einer Grundschule und der Bau einer vierzügigen Oberschule (Cluster-Schule) beschlossen. Mit dem Neubau und der Umgestaltung des Außenbereichs soll die bisherige Kapazität auf bis zu 1.000 Schüler*innen erhöht werden, so wird zum Beispiel Sekundarstufe I auf vier Züge erweitert. Zudem wird der Neubau moderne und bessere Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler bieten. Die gesamten Maßnahmen werden das größte öffentliche Bauvorhaben der letzten Jahre in Bernau sein.

 

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